Ästhetik der Kindheit

Die Inszenierung des einsamen Kindes. Beispiele aus der Filmgeschichte

Prof. Dr. em. Thomas Koebner (Universität Mainz)
moderiert von Prof. Dr. Fabienne Liptay

Einsamen Kindern sind Mutter und Vater verloren gegangen – oder sie gelten aus anderen Gründen als stigmatisierte Aussenseiter. Viel zu früh auf sich selbst gestellt, müssen sie mit einer verstörenden Welt zurechtkommen: vornehmlich als stumme Opfer oder Zeugen ihrer Not. Etliche Filme spiegeln die Erfahrung der ‚ausgesetzten‘ Kinder mit grosser Eindringlichkeit. Manchmal zeichnet sich Rettung am Horizont ab, manchmal bleibt die Frage unbeantwortet, ob diesen Unbehausten jemals geholfen werden kann.

Die im Vortrag angesprochenen Beispiele stammen von Regisseuren wie FrançoisTruffaut oder Andrej Tarkovskij, den Brüdern Dardenne oder Steven Spielberg.

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