Veranstaltungen

«Welche Geschichte braucht die Nation? Zur Schweiz im 20. Jahrhundert», mit Prof. Jakob Tanner, 20.04.2016
Über das Zentrum «Geschichte des Wissens» (ZGW)

Das Zentrum «Geschichte des Wissens» (ZGW) ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Universität Zürich (Kompetenzzentrum) und der ETH Zürich (Zentrum am D-GESS). Es hat sich der Förderung und Koordination kulturwissenschaftlicher, historischer und philosophischer Forschung und Lehre über moderne Wissenssysteme und Wissensgesellschaften verpflichtet.

Das ZGW versteht sich als wissenschaftlicher Forschungs- und Lehrverbund und bietet eine Plattform für ein öffentliches Nachdenken über die Funktion von Wissen in modernen Gesellschaften.

«Wissen in Gesellschaft»

Neues Wissen entsteht nicht nur innerhalb von Universitäten, Laboratorien und akademischen Instituten, sondern auch im gesellschaftlichen Austausch mit nicht-wissenschaftlichen Praxisfeldern und Akteuren. Mit dem Veranstaltungsgefäss Wissen in Gesellschaft möchten wir diesen wissensbezogenen Austausch zu Themen öffentlichen Interesses fördern. Die Mehrdeutigkeit des Titels der Reihe verweist darauf, dass neues Wissen letztlich ein gesellschaftliches Gemeingut ist, das kollektiv, also in Gesellschaft entsteht und sich immer in Gesellschaft anderer Wissensformen behauptet.

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Neues Wissen entsteht nicht nur innerhalb von Universitäten, Laboratorien und akademischen Instituten, sondern auch im gesellschaftlichen Austausch mit nicht-wissenschaftlichen Praxisfeldern und Akteuren. Mit dem Veranstaltungsgefäss Wissen in Gesellschaft möchten wir diesen wissensbezogenen Austausch zu Themen öffentlichen Interesses fördern. Die Mehrdeutigkeit des Titels der Reihe verweist darauf, dass neues Wissen letztlich ein gesellschaftliches Gemeingut ist, das kollektiv, also in Gesellschaft entsteht und sich immer in Gesellschaft anderer Wissensformen behauptet.

 

Eine Veranstaltung des Zentrum «Geschichte des Wissens»

www.zgw.ethz.ch

www.zgw.uzh.ch

«Clouded Judgements», Mieke Bal, 06.11.2017
Über das Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK)

Das Zentrum Künste und Kulturtheorie (ZKK) der Universität Zürich versteht sich als Zusammenschluss von ForscherInnen aus den Film-, Literatur- und Kunstwissenschaften, die das kulturtheoretische Potential ästhetischer Prozesse erforschen wollen.

Dass die unterschiedlichen Künste stets Gegenstand, Spielwiese oder Anwendungsgebiet von Kulturtheorien sind, gehört zum Alltagsgeschäft der Film-, Literatur- und Kunstwissenschaften. Die ForscherInnen des ZKK interessiert jedoch eine andere Perspektive auf die Künste: die Spezifik künstlerischer Erkenntnis für die Herausbildung von Kulturtheorien. Dabei sollen die kritischen, selbstreflexiven und projektiven Dimensionen der Künste in Neuzeit, Moderne und Gegenwart, aber auch in globalhistorischer Perspektive aufgearbeitet werden. Die Künste werden somit nicht bloss als Gegenstand von Theoriebildung betrachtet. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sie implizit theoretische Entwürfe enthalten und selbst immer wieder Impulse zur Überwindung überkommener heuristischer Konzepte in den Wissenschaften, der Kulturtheorie sowie in anderen Disziplinen geben. So wären etwa die russische formale Schule ohne den russischen Futurismus, das von Roland Barthes entwickelte Konzept der écriture ohne den Nouveau Roman oder die anhaltende Diskussion rund um eine literarische Materialästhetik ohne die zeitgleich betriebenen Experimente der Neoavantgarde und der Popliteratur kaum denkbar.

Prof. Dr. Daniel J. Wiegand (Universität Zürich)

 

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moderiert von Prof. Dr. Klaus Müller-Wille

Filme, bei denen der Eindruck entsteht, man erlebe die Handlung aus der Sicht der kindlichen Hauptfigur, ziehen sich nahezu durch die gesamte Filmgeschichte. Das Phänomen scheint gerade mit filmischen Blickstrukturen zusammenzuhängen: den Blicken der Kamera auf das Kind und denen, die vom Kind selbst ausgehen. Filme erlauben es, Kinder zu beobachten, aber auch deren eigene Beobachtungen in Szene zu setzen.

Ausgehend von diesem Befund geht der Vortrag verschiedenen Fragen nach: Welchen spezifischen Blick auf Kinder und Kindheit vermag das Kino zu vermitteln? Gibt es so etwas wie einen »kindlichen Blick«auf die Welt? Und wenn ja – in welchen Kino-Ästhetiken findet er seine Entsprechung? Welche Gestaltungsmittel haben sich zur Darstellung kindlicher Erlebensperspektiven herausgebildet?

Der Vortrag unternimmt eine kleine Reise durch die Filmgeschichte – und die klassische Filmtheorie – und behandelt Filme wie Visages d’enfants (Jacques Feyder, FR/CH 1924), Little Fugitive (Ruth Orkin u.a., USA 1953), Davandeh (Amir Naderi, IR 1984) und Capharnaüm (Nadine Labaki, LB/FR/USA 2018).

«Icon Poet Live», 22.02.2018
Über Icon Poet

Erleben Sie, wie man trotz Herzklopfen, ein hieb- und stichfestes Alibi aus dem Ärmel schüttelt, als Weinkenner einen Lobgesang auf die vollendete Note des edlen Tropfens trällert oder aus dem Stegreif eine bühnenreife Liebeserklärung zum Besten gibt – und damit in 180 Sekunden zum Icon Poeten gekrönt wird.
Fünf gewürfelte Icons genügen, um mit aller Fantasie, freizügig interpretiert, Geschichte zu schreiben. Schauen Sie zu, wie Profis im Dreiminutentakt mit Sprache spielen und machen Sie als Ghostwriter mit.

Unter Aufsicht von Etrit Hasler, kreuzen vier spannende Autoren während 90 Minuten die Federkiele.

Mit Patti Basler, Patrick Frey, Gerhard Meister und Remo Zumstein

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Erleben Sie, wie man trotz Herzklopfen, ein hieb- und stichfestes Alibi aus dem Ärmel schüttelt, als Weinkenner einen Lobgesang auf die vollendete Note des edlen Tropfens trällert oder aus dem Stegreif eine bühnenreife Liebeserklärung zum Besten gibt – und damit in 180 Sekunden zum Icon Poeten gekrönt wird.
Fünf gewürfelte Icons genügen, um mit aller Fantasie, freizügig interpretiert, Geschichte zu schreiben. Schauen Sie zu, wie Profis im Dreiminutentakt mit Sprache spielen und machen Sie als Ghostwriter mit.

Unter Aufsicht von Etrit Hasler, kreuzen vier spannende Autoren während 90 Minuten die Federkiele.

Eintritt 20 Franken / Ticketverkauf an der Abendkasse.
Reservationen werden keine entgegengenommen.

Mit Paul Steinmann, Michael Stauffer, Suzanne Zahnd und Überraschungsgast!

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Zwingli ist zu Gast bei Icon Poet und inspiriert vier spannende Autoren.

Ist im Reformationsjahr schon alles über Zwingli und seine Zeit erzählt? Keineswegs! Was sich alles rund um die Reformation abgespielt hat, erfahren Sie an diesem Icon Poet Spezial.
Fünf gewürfelte Icons genügen, um mit aller Fantasie, freizügig interpretiert, Geschichte zu schreiben. Schauen Sie zu, wie Profis im Dreiminutentakt mit Sprache spielen und machen Sie als Ghostwriter mit.

Unter Aufsicht von Etrit Hasler, kreuzen vier Autoren während 90 Minuten die Federkiele.

Mit Paul Steinmann, Michael Stauffer, Suzanne Zahnd und Überraschungsgast!

Eintritt 20 Franken / Ticketverkauf an der Abendkasse.
Reservationen werden keine entgegengenommen.

Aktuell sind keine Termine vorhanden.