Past Events (selected) (Seite 5 von 48)

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Lecture and Presentation by Reverend Billy, Robin Laverne aka «DragonFly» and Gregory Corbino 

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Performance by Kristoffer Akselbo (DK), with Søren Berner (DK)

Curated by Søren Berner (DK)

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«Now! do you find me exotic», is an attempt to address the challenging psychological aspects of the word exotic.
The performance consists of two masked characters:
«The Shoe shiner» and «a character who oscillates between being the sole survivor after a disaster and a pioneer in a new world order». One of them is extrovert, confronting people with a personal choice of labor and services, the other introvert and scary, building small smoke-grenades out of everyday objects.

What is the meaning of exotic: Is it something of foreign origin or character? Not native? Introduced from abroad but not fully naturalized or acclimatized? Or is it a character or object strikingly unusual or strange in effect or appearance? Is it exotic if it doesn't fit context? Can we only be safe in what we perceive by calling what we cannot adapt to – exotic? Do we find «exotic» in the same realm as «fear» and «misunderstanding»?

«In my artistic work, I have a special interest in hyperrealism and everyday objects, performative mechanisms and interaction with the viewer. The work is expressed in aesthetic meetings and time-based experiences. The content of my production is about a negotiation and exchange between views and work and how it reacts in the given context. My works ask questions about who we are, where we are and who arranges the information that surrounds us.»

The work of time-based media has focused on the viewerʼs position and the space the work is part of, whether it’ll be the art room or the Internet. The way to influence the user in Kristoffer Akselbo’s web projects inspired scripted performance works where the performer in an exhibition room can respond to the viewer’s behaviour. The works’ scripts are open and change with their surroundings in the situation. It is a construction of these situations, a temporary unfolding, creating the place and the narrative. The form of adaptive interaction can seem intimidating on the viewer but also create a tension in the meeting between work, viewer and place.

For more about Kristoffer Akselbo see: Performance 4 Evenings

Performance by Juice & Rispetta (CH)
Curated by Philipp Cron (CH)

Speculative Reggaeton» kreieren und publizieren. Das Trio wagt sich damit – wie bei den meisten ihrer Arbeiten – mit grösster Vorfreude auf den Holzweg. Juice & Rispetta bezeichnen sich alternativ als «Official Fanclub Of The Whatever».
Claudio Vogt beschreibt das Wirken von Juice & Rispetta wie folgt: «Ihre Arbeiten erzählen von der Orientierungslosigkeit einer jungen Generation von Künstlern, der Skepsis gegenüber Strategien vergangener Epochen und dem gleichzeitigen Selbstbewusstsein, einfach das zu tun, was es zu tun gibt.

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Vortrag von und Gespräch mit Jacques Rancière (FR)

Der Vortrag und das Gespräch von und mit Jacques Rancière ist eine neue Episode innerhalb der Reihe «Grosse Denker», die im Dezember 2014 im Sinne eines Pilotprojektes im Cabaret Voltaire gestartet ist. «Grosse Denker» folgt immer noch seiner Hauptidee: die Suche und Sehnsucht nach inspirierenden und einflussreichen „grossen Denker/innen». Die eingeladenen Gäste der Reihe «Grosse Denker», ihre Theorien und Philosophien, geben mögliche Antworten auf Fragen, nach richtigen Entscheidungen – falls es etwas wie ein allgemein Richtiges gibt - in Bezug auf das Leben, die Politik, die Liebe, die Kunst sowie den Glauben.

Eine Antwort auf die Frage, wer die grossen Denker/innen unserer Zeit sind, ist: Jacques Rancière.

Er ist mit Sicherheit einer der einflussreichsten und prominentesten Philosophen der politischen und ästhetischen Theorie und bildet einen wesentlichen Orientierungspunkt im Bereich der Kunst bzw. innerhalb ästhetischer Diskurse. Für Jacques Rancière besitzt Kunst emanzipatorisches Potenzial. Aber dieses resultiert aus einer radikalen Indifferenz und Autonomie der Kunst. Innerhalb des ästhetischen Regimes ist es die Kunst selbst, die ihre Vereinnahmung kontrollieren kann.

Die Reihe «Grosse Denker» hat einen simplen Aufbau: Eine Tafel, Wein und Käse sowie eine kleine Bühne. Ein/e Philosoph/in spricht über ein Thema und diskutiert eine Frage, die sie oder er sich aussucht. Was betrachtet sie/er als ihre/seine grösste intellektuelle Errungenschaft? Wie entwickelt sie/er einen Gedanken, ein Argument und eine Theorie? Nach ihrem/seinem Vortrag haben wir die Möglichkeit mit ihr/ihm über ihre/seine These und Gedanken zu sprechen und diskutieren.

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Performance by/with Cally Spooner (UK) and with Michelangelo Miccolis (IT)

Curated by Michelangelo Miccolis (IT)

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Performance 4 Evenings: «No Title No Work» (Premiere)

Was passiert, wenn Menschen Kontrolle abgeben müssen und sich stattdessen einfach Instruktionen und Regeln beugen? Christian Falsnaes behandelt ein höchst aktuelles Thema, da er die Mechanismen autoritärer Strukturen, welche die gesellschaftlichen Strukturen organisieren, die wir aber oft nicht erkennen, sichtbar machen möchte. Seine Arbeiten basieren auf der Interaktion zwischen Publikum und Künstler, wobei er sich mit Ritualen, sozialen Dynamiken und Gruppenverhalten in stark kodifizierten sozialen Bereichen, wie beispielsweise in der Kunstwelt, auseinandersetzt. In seinen Arbeiten gibt Falsnaes Instruktionen, um die Bedeutung des individuellen Willens zu betonen und verdreht die Reaktionen des Publikums zum Material und für die Selbstreflexion des Publikums. Zusammen mit dem Publikum spiegelt er gesellschaftliche Situationen wieder, und ermöglicht grundlegenden gesellschaftlichen Strukturen sichtbar zu werden.

Für das Cabaret Voltaire entwirft er in Kollaboration mit Kurator Søren Berner einen Abend, an dem nichts gefilmt und nichts produziert wird sowie keine Resultate zu erwarten sind. «No Title No Work». Stattdessen wird der Fokus auf der individuellen und kollektiven Erfahrung liegen. Der Abend wird sich durch Experimentieren entwickelt und Diskussion involviert alle Besucher/innen. Lassen Sie ihre Hemmungen und Telefone an der Tür zurück.
Was im Cabaret Voltaire passiert, bleibt im Cabaret Voltaire!

Performance by Emre Sarigöl (TR) and Sally Schonfeldt (AU)

Curated by Philipp Cron (CH)

In «A Space Amorphous In Time» wird Storytelling mit experimentellen polyrythmischen Klanglandschaften verwoben. Analoge Aufnahmegeräte werden selbst zu Instrumenten, zeichnen gleichzeitig Live-Vokal-Erzählungen auf und erforschen ihre eigenen Rauschqualitäten. Diese lebenden Textkompositionen werden durch ein modulares System gefürt, wodurch einzigartig verstrickte Verzerrungen und Dronescapes entstehen. In diesem Sinne schlagen Sarigol&Schönfeldt eine neue Art des Mappings von Stimmen vor; durch auditive Schichten verflechten analoge Klänge und Bandmachinen eine musikalische Performance.

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Konzert von CCO.

CCO (Contra Communem Opinionem) ist Florin Büchel, ein in Zürich lebender Musikproduzent und Live-Act.

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Als einer der wenigen Schweizer schaffte CCO bereits mit seiner ersten Veröffentlichung auf dem Label Mathematics Recordings den Sprung über den Atlantik direkt nach Chicago und machte sich dabei als einer der profilierteste Acid-Produzenten einen Namen. Neben Produktionen auf Lux Rec, Drumpoet Community oder Plak gewannen auch seine Live-Sets Kultstatus: Egal ob im Keller der Zukunft oder auf Festivalbühnen, seine Jam-Sessions mit seinem Gerätepark an Synthesizer vermögen stets zu begeistern.

Seinen Hang zum verspielten Experimentieren lebt er auch aus, bei seinen Modular-Synthesizer-Patches, die er seit 2015 monatlich auf Soundcloud hochlädt und die einen Einblick in seine komplexe Produktionsweise geben.

Eintritt frei.

Performance von Ruth Beale (UK), mit Søren Berner (DK)

In dem Nachdenken über Eigentum und Besitz, die Bedeutung von öffentlichem Eigentum, und über das Konzept des Gemeinsamen, werden in der Arbeit «Wer besitzt es? Can I hold it?» Text, Audio und spontane Bewegungen miteinander kombiniert. Durch die Benutzung von Handgeräten, die aus einem einzigen Klumpen Porzellan herausgeschlagen werden, nimmt die Performance die Bewegungen des Publikums, als ein Mittel der kollektiven Heilung und Mediation, auf.

Kommend aus Mid-Brextit Britian, wo die Bevölkerung verschiedene Ansichten über grössere und kleinere politische Fragen hat, betrachtet Ruth Beale die entsprechenden Beziehungen zwischen Kultur, Regierung, Diskurs und Repräsentation. Eine Form der gesellschaftlichen Befragung, beinhaltet ihre Praxis Performance, Schreiben, Sammeln, Zeichnen und sozial-engagierte Prozesse.

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