Past Events (selected) (Seite 5 von 49)

Performance by Leo Hofmann (CH) and Filomena Krause (DE)

Curated by Philipp Cron (CH)

Der Komponist und Sound-Künstler Leo Hofman untersucht in seiner Performance im Cabaret Voltaire das Spannungsfeld von medialer Fixierung und Flüchtigkeit. Zartbittere Electronica trifft auf brüllenden Shoegaze, kurze Song-Fragmente auf melodramatische Filmmusik ohne Film. Seine Instrumente sind grosse und kleine Lautsprecher, selbstentwickelte Controller und gestische Sensoren. Durch seine manische Affinität für Stimmen – die zuweilen hochpoliert und manchmal nackt und brüchig erklingen – finden sich Elemente in einer einzigen Welt zusammen.

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Performance von Rasmus Bergmann (DK) & Søren Berner (DK)

In this last of four «Performance 4 Evenings» you have the opportunity to participate in the preceding three performances. Moreover, you are invited to order exotic drinks at the bar at favourable prices. Please, let our friendly staff spoil you and prepare yourself for a rare, mysterious and sustainable evening.

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Performance by Christodoulos Panayiotou (CY), performed by dancer Jean Capeille (FR)

Duration: 2 h 15 min
Curated by Michelangelo Miccolis (IT)

Christodoulos Panayiotou’s Lecture-Performance «Dying On Stage» widmet sich der unmöglichen Darstellung von Tod im Theater. Als Ausgangspunkt dient Rudolf Nureyevs Choreographie des Balletts «La Bayadère» von 1992. Diese Aufführung war der letzte öffentliche Auftritt von Nureyev, bevor er einige Monate später starb. «Dying On Stage» erkundet verschiedene buchstäbliche, metaphorische und symbolische Tode, indem die vertrackte Beziehung zwischen Zuschauer/in, Darsteller/in und den Rollen selbst in der Handlung gefangen sind.Präsentationen (Auswahl): Stromboli Volcano Extravaganza (2015); Serpentine Gallery, London; Performa 15, New York; Onassis Foundation, Athen; CND (Centre National de la Dance).

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Das Performance-Projekt «Weird Séance» von Daniel Oliver ist eine Reihe von rauen, dekonstruktivistischen und grob geschichtet partizipatorischen Performances über partizipative Performancekunst. Jede Performance wird willkürlich in den jeweiligen Ort und Kontext reingepresst – umgekrempelt, hinzugefügt, pervertiert. Wir sind in der Zukunft und schauen auf das traumatische Ereignis zurück, das sich genau hier ereignet hat, an diesem Ort, während Daniels Show. Wiederkehrend an diesen Ort, wird die traumatische Performance teilweise rekonstruiert, über die Frage nach Schuld diskutiert und versucht Schadensersatz gegenüber denjenigen zu leisten, die überlebt haben. Daniel Oliver überdenkt jene partizipative Performance in der, wegen des verheerenden Versuchs die Geister der Verschiedenen zu kontaktieren, viele Publikumszuschauer/innen starben. Für seine Show im Cabaret Voltaire entwickelt Oliver eine neue «Weird Séance», die aus der furchtlosen Umarmung seiner Dyspraxie resultiert.

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Performance by Olivia Hyunsin Kim (KR/DE), Magda Drozd (PL) and Co. aka The Kill Joys
Curated by Philipp Cron (CH)


The Kill Joys (Olivia Hyunsin Kim, Magda Drozd und Co.) beschäftigen sich mit feministischen Anliegen, welche sie in Form von performativen Konzerten zum Ausdruck bringen. Im Do-It-Yourself-Style und mit einer dilettantischen Attitüde schreien sie heraus was sie wütend macht. In ihren selbstverfassten Texten singen sie über aktuelle feministische und politische Themen und geben sich eine Stimme, die auch bei Anderen Anschluss findet.

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Lecture and Presentation by Reverend Billy, Robin Laverne aka «DragonFly» and Gregory Corbino 

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Performance by Kristoffer Akselbo (DK), with Søren Berner (DK)

Curated by Søren Berner (DK)

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«Now! do you find me exotic», is an attempt to address the challenging psychological aspects of the word exotic.
The performance consists of two masked characters:
«The Shoe shiner» and «a character who oscillates between being the sole survivor after a disaster and a pioneer in a new world order». One of them is extrovert, confronting people with a personal choice of labor and services, the other introvert and scary, building small smoke-grenades out of everyday objects.

What is the meaning of exotic: Is it something of foreign origin or character? Not native? Introduced from abroad but not fully naturalized or acclimatized? Or is it a character or object strikingly unusual or strange in effect or appearance? Is it exotic if it doesn't fit context? Can we only be safe in what we perceive by calling what we cannot adapt to – exotic? Do we find «exotic» in the same realm as «fear» and «misunderstanding»?

«In my artistic work, I have a special interest in hyperrealism and everyday objects, performative mechanisms and interaction with the viewer. The work is expressed in aesthetic meetings and time-based experiences. The content of my production is about a negotiation and exchange between views and work and how it reacts in the given context. My works ask questions about who we are, where we are and who arranges the information that surrounds us.»

The work of time-based media has focused on the viewerʼs position and the space the work is part of, whether it’ll be the art room or the Internet. The way to influence the user in Kristoffer Akselbo’s web projects inspired scripted performance works where the performer in an exhibition room can respond to the viewer’s behaviour. The works’ scripts are open and change with their surroundings in the situation. It is a construction of these situations, a temporary unfolding, creating the place and the narrative. The form of adaptive interaction can seem intimidating on the viewer but also create a tension in the meeting between work, viewer and place.

For more about Kristoffer Akselbo see: Performance 4 Evenings

Performance by Juice & Rispetta (CH)
Curated by Philipp Cron (CH)

Speculative Reggaeton» kreieren und publizieren. Das Trio wagt sich damit – wie bei den meisten ihrer Arbeiten – mit grösster Vorfreude auf den Holzweg. Juice & Rispetta bezeichnen sich alternativ als «Official Fanclub Of The Whatever».
Claudio Vogt beschreibt das Wirken von Juice & Rispetta wie folgt: «Ihre Arbeiten erzählen von der Orientierungslosigkeit einer jungen Generation von Künstlern, der Skepsis gegenüber Strategien vergangener Epochen und dem gleichzeitigen Selbstbewusstsein, einfach das zu tun, was es zu tun gibt.

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Vortrag von und Gespräch mit Jacques Rancière (FR)

Der Vortrag und das Gespräch von und mit Jacques Rancière ist eine neue Episode innerhalb der Reihe «Grosse Denker», die im Dezember 2014 im Sinne eines Pilotprojektes im Cabaret Voltaire gestartet ist. «Grosse Denker» folgt immer noch seiner Hauptidee: die Suche und Sehnsucht nach inspirierenden und einflussreichen „grossen Denker/innen». Die eingeladenen Gäste der Reihe «Grosse Denker», ihre Theorien und Philosophien, geben mögliche Antworten auf Fragen, nach richtigen Entscheidungen – falls es etwas wie ein allgemein Richtiges gibt - in Bezug auf das Leben, die Politik, die Liebe, die Kunst sowie den Glauben.

Eine Antwort auf die Frage, wer die grossen Denker/innen unserer Zeit sind, ist: Jacques Rancière.

Er ist mit Sicherheit einer der einflussreichsten und prominentesten Philosophen der politischen und ästhetischen Theorie und bildet einen wesentlichen Orientierungspunkt im Bereich der Kunst bzw. innerhalb ästhetischer Diskurse. Für Jacques Rancière besitzt Kunst emanzipatorisches Potenzial. Aber dieses resultiert aus einer radikalen Indifferenz und Autonomie der Kunst. Innerhalb des ästhetischen Regimes ist es die Kunst selbst, die ihre Vereinnahmung kontrollieren kann.

Die Reihe «Grosse Denker» hat einen simplen Aufbau: Eine Tafel, Wein und Käse sowie eine kleine Bühne. Ein/e Philosoph/in spricht über ein Thema und diskutiert eine Frage, die sie oder er sich aussucht. Was betrachtet sie/er als ihre/seine grösste intellektuelle Errungenschaft? Wie entwickelt sie/er einen Gedanken, ein Argument und eine Theorie? Nach ihrem/seinem Vortrag haben wir die Möglichkeit mit ihr/ihm über ihre/seine These und Gedanken zu sprechen und diskutieren.

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