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Voina Wanted

Wegen ihren radikalen Kunstaktionen in Russland werden einige Mitglieder der russischen Künstlergruppe Voina von der Russischen Polzei gesucht und auf die internationale Wanted Liste gesetzt. Voina Wanted ist eine Kunstaktion gegen die Verfolgung von Voina Künstlern. Das Voina Wanted Banner zeigt Oleg Vorotnikov, der dank der russischen Polizei international gesucht wird. Das Banner wird weltweit (Fukushima, Prag, Barcelona, Bukarest, Burma, Brooklyn, Atlanta, Paris, Brüssel, Wien, et al. ) an verschiedenen markanten Stellen präsentiert. Cabaret Voltaire produzierte eine Postkarte mit dem Bild von Oleg Vorotnikov und der original Kriminalakte gegen Voina, die an 7000 Haushalte im Kanton Zürich geschickt wurde und ein Banner, das an markanten Orten in Zürich und in den Bergen aufgehängt wurde.

Mit dem „Coffeebreak of a Revolution“ brachten wir kreative Aktivisten und politische Künstler zusammen, um mehr über ihre Praxis, ihre Probleme und ihre Ziele zu erfahren. Sie konnten so auch voneinander lernen und profitieren. Das Cabaret Voltaire positionierte sich als Hüterin und Vermittlerin aktivistischer Kunst.

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Mit: Antonio Scarponi (Conceptual Devices), Mike Bona- no (The Yes Men), !Mediengruppe Bitnik, Yana Sarna & Alexeij Plutser Sarna (Voina), Almut Rembges (Bblack- boxx), Christian Huebler (Knowbotiq Research) und Reverend Billy.

Im Rahmen der Workshops fanden auch Aktionen statt. Am 03.02.2012 wurde die UBS und Credit Suisse Bank in Zürich von 13 MacGhillies gereinigt. Auch die Aktion „Voina Wanted“ fand im Rahmen des Workshops statt.

Der Abschluss des Workshops bildete ein öffentlicher Anlass, eine Art Gala Veranstaltung zur Feier des 96sten Geburtstag von Dada, mit Reverend Billy, Voina und The Yes Men.

Ziel der Ausstellung war es Strategien von Dada in die Revolution von heute zu überführen und daraus eine neue Art von Protest zu lancieren, die mit Witz, Eleganz und Intelligenz geschieht. Eine Revolution, die „sexy“ ist, so dass sie auch „normale“ Leute erreicht und nicht nur die üblichen „Linksalternativen“ oder „Radikalen“. Quasi den Dandy zum Revolutionär zu machen.Daher arbeiteten wir mit folgendem Slogan: Yesterday: Greenpeace - Today: The Yes Men - Tomorrow: You!

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Mit The Yes Men (US), Reverend Billy (US), Voina Group (RU), Irwin (SI), Königreiche von Elgaland-Vargaland (SK), MacGhillie (CH), !Mediengruppe Bitnik (CH), Roland Wagner (CH), Cindy Heller (CH), Neue Dringlichkeit (DE, CH, EU), Daria Tschapanova (AT), Navid Tschopp (CH), Occupy (CH) und anderen Kollaborateuren. Ausstellungsarchitektur von Antonio Scarponi | Conceptual Devices.

Special Project 4th Moscow Biennale of Contemporary Art, Moscow
Mit einem Festival, einer Ausstellung, Aktionen, Annexionen und einer Zeitung brachten wir Dada nach Moskau, 95 Jahre nach seiner Geburt, der Eröffnung des Cabaret Voltaire.
Obschon Dada „Ja, Ja“ auf Russisch und Rumänisch bedeutet, und auch wenn Lenin das Cabaret Voltaire besucht hat und es Russische Soirées und Balalaika Konzerte dort gab, schaffte es Dada nie nach Russland zu kommen. Es war nicht nötig die Marke Dada nach Russland zu bringen, weil es einen ähnlichen Zeitgeist gab, der sich mit den Russischen Futuristen und Suprematisten äusserte.
Mit einem Überblick von 95 Jahren, kann man sagen, dass Dada als Label und Behauptung dort hätte sein müssen. Mit dem zeitgenössischen Projekt Dada Moscow: Rewriting Worlds haben wir diesen Umstand korrigiert.

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Mit: AES + F (RU), Carlos Amorales (MX), Tobia Bezzola (CH), Beni Bischof (CH), Stefan Burger (D), Jake & Dinos Chapman (UK), Alexey Chylanskiy (RU), Com & Com (CH), Danila Davydov (RU), Konstantin Dudakov-Kashuro (RU), Vadim Fishkin (SLO/RU), Rainer Ganahl (AT), Johannes Gees (CH), Swetlana Heger (AT, CZ), IRWIN (SI), Irina Kulik (RU), Dimitry Kawarga (RU), Knowbotic Reserach (CH/AT), Ekaterina Lazareva (RU), Vladimir Mayakowsky (RU), Kazimir Malevich (RU), Ciprian Muresan (RO), Alexandra Novozhenova (RU), Valeriy Nugatov (RU), Sergey Pakhomov (RU), Lia Perjovschi (RO), Lucy Skaer / Rachel Dagall / Simon Polli (UK), Anca Munteanu Rimnic (RO), Kerim Seiler (CH), Vladimir Tatlin (RU), Tristan Tzara (RO), Pavel Zhagun (RU), Alexis Zurflüh (CH), Leif Elgren & Carl Michael von Hauswolff (SE), Alexander Zhuravlev & Alina Glazun (RU)

Dada New York I: Preparation for a Miracle

Sammlung Museum of American Art, Berlin, Eric Andersen, Martin Stollenwerk, Werke, wie die Fontaine von Marcel Duchamp, aus der Sammlung des Museum of American Art, Berlin, einem Projekt des serbischen Künstlers Goran Djordjevic berichten über den historischen Hintergrund von Dada New York. Alle Werke sind Kopien von den eigentlichen Dada New York Werken.Im Cabaret Voltaire Saal präsentieren Eric Andersen und Martin Stollenwerk Prints, Collagen und Fotografien.

Merz World: Yona Friedman & Tomas Saraceno

Die Ausstellung ist die erste Zusammenarbeit von Yona Friedman und Tomas Saraceno. Die Künstler benutzten den Merzbau von Kurt Schwitter in Hannover als Ausgangspunkt und konzentrierten sich auf die Idee der Merz Welt (Merz World) um ihre beiden Hauptprojekte Ville Spatiale und Cloud Cities zusammenzubringen. In der von Friedman und Saraceno entwickelten „Infrastruktur“ wurden über 50 Arbeiten von internationalen Künstlern präsentiert, welche die Merz World bewohnten.

Es waren dies: Thomas Bayrle, Stefan Burger, Beni Bischof, Mark- Staff Brandl, Olaf Breuning, Com&Com, Medusa Cramer, Barbara Davi, Nico Dockx, Marcel Duchamp, Leif Elggren, Etoy, Didier Faustino, Claudia Fernandez, Vadim Fishkin, HR Fricker, Gilgi Guggenheim, Andy Guhl, Colin Guille- met, Alex Hanimann, Carl Michael von Hausswolff, Lori Hersberger, Nic Hess, Daniel Robert Hunziker, Ali Kazma, San Keller, Nicolas Kerksieck, Zenita Komad, Hilary Koob-Sassen, Kyungho Lee, Armin Linke, Kazimir Malewitsch, Map Office, Anca Munteanu Rimnic, Ciprian Muresan, Museo Aerosolar, Nils Nova, Peter Ott, Dan Perjovschi, David Renggli, Ana Roldàn, Felix Schramm, Melanie Smith, Helena Sidiropoulos, Nedko Solakov, Giuseppe Stampone, Erik Steinbrecher, Una Szeemann & Bohdan Stehlik und Antonio Vega Macotela zu sehen.

Alle Arbeiten der hier aufgelisteten Künstler sind auf folgender Website zu finden: www.merzbau.ch

Lia Perjovschi – Dada Legacy / Anti Art

Lia Perjovschi wurde beauftragt, in ihrer steten Recherchearbeit einen Fokus auf Dada zu setzen, mit der Idee, eine subjektive Dada Map zu erstellen. Aus der Recherche sind 7 Timelines mit gut 100 Diagrammen entstanden, die als Leporellos und Karten präsentiert wurden. Im Zentrum der Arbeit stand die intensive Recherche mit Perjovschi, woraus sich eine langjährige Kollaboration und Diskussion entwickelte.

Jake & Dinos Chapman – Die Dada Die

In ihrer ersten Einzelausstellung in der Schweiz präsentierten Jake und Dinos Chapman neue Arbeiten, welche die Essenz des Geburtsortes von Dada direkt berühren: Profane Collagen, welche versuchen Dada zu dedadaisieren und die sublime Rektifikation eines Brueghels aus dem Jahre 1607.

Irwin - Was ist Kunst Hugo Ball

Die slowenische Künstlergruppe IRWIN lancierte ein Projekt in zwei Teilen: Ein Buch und eine Ausstellung. Das Buch Byzantinisches Christentum, in dem Hugo Ball 1923 über drei Heiligenleben schreibt, bildet die Grundlage des Projektes. Zur Eröffnung trug Bischof Metodij Zlatanov, der christlich-orthodoxe Metropolit Mazedoniens, Gedichte aus seinem eigens für Hugo Ball geschriebenen Zyklus Die Energie des Unaussprechbaren: Gebete für H.B. vor. In der Ausstellung wurden Ikonen gezeigt und ein Photo vom Bischof mit dem Original Dada Werk „L.H.O.O.Q“ von Marcel Duchamp aus dem Kunsthaus Zürich produziert.

Im Moment arbeitet der Theologe Dr. Johannes Hoff an der University of Wales daran, das Buch Byzantinisches Christentum ins Englische zu übersetzen.Die Ausstellung wurde 2011 in Ljubljana, 2012 in Brüssel und 2013 in Berlin gezeigt.

Swetlana Heger – Out of the Shadow / into the Fog

Eine Video- und Soundinstallation der österreichisch- tschechischen Künstlerin Swetlana Heger als Hommage an Emmy Hennings, dem eigentlichen Stern des Cabaret Voltaire von 1916. Mit der Arbeit wird die Situation von vielen Frauen, die als Künstlerinnen arbeiteten und selbst einen Künstler als Mann hatten, thematisiert. Wie der Titel sagt, lebten diese oft im Schatten ihres Mannes und verschwanden dann im Nebel der Kunstgeschichte. Erst in letzter Zeit werden sie wieder entdeckt, wie zB auch Sophie Taeuber Arp.