Past Events (selected)

Dmitry Vilensky (Chto Delat) in conversation with Anastasia Chaguidouline

Screening starts at 17:45; free entry.

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Screening and participatory conversation as part of the "Choreographing the Public" program and the Friday Curatorial Talks of the MAS in Curating at the ZHdK, Zurich. A screening of Chto Delat's newest film production "One Night" and a conversation with Dmitry Vilensky, a founding member of the St. Petersburg collective Chto Delat. "One Night" deals with topics of emotionality, (mis-)judgement, saturation via social media and fake news. The conversation that will start between Dmitry Vilensky and Anastasia Chaguidouline will organically and directly address and involve the audience as it evolves. The conversation touches, among others, upon emotion, current political climate(s) and smileys.


Dmitry Vilensky (born 1964) is a Russian artist, writer and activist. He is a founding member of the platform Chto Delat / What is to be done. Chto Delat is a collective of philosophers, writers, curators, artists, critics, among others that merge art, activism and political theory. Vilensky is also an editor of the Chto Delat newspaper. The collective Chto Delat / What is to be done was founded in early 2003 in St. Petersburg, Russia. The members of the collective strongly position themselves as internationalists, demanding the recognition of equality of all people; and feminists, positioned against all forms of gender inequality, homophobia and patriarchy.

 
18:30
Human Goegraphy: Mapping Tamil Diaspora Engagement through Narratives with Tanuja Thurairajah
 
20:00
Dekoloniale Kunst: ‹Can the Subaltern make Art?› mit Niştiman Erdede

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Dekoloniale Kunst: ‹Can the Subaltern make Art?› mit Niştiman Erdede

Was passiert, wenn jemand, der/die als subaltern, also als unprivilegiert gilt, Kunst macht? Kann seine/ihre Kunst überhaupt als Kunst akzeptiert oder wahrgenommen werden?

Der Titel verweist auf Gayatri Chakravorty Spivaks bekannten Text Can the Subaltern Speak? von 1988. Spivak analysiert, wie die Gewalt von Diskursen das koloniale Subjekt als «Anderes» konstituiert. Dabei zeigt sie eine Hierarchie der Wissensproduktion auf, die bestimmte Formen von Wissen disqualifiziert, Selbstrepräsentation ausschliesst und dominante Formen von Wissen reproduziert.

Diese Analyse wird mit dem Vortrag auf die Frage, ob Migrant*innen oder Geflüchtete Kunst machen können, übertragen. Dabei sollen Vorgänge der Ausblendung sichtbar gemacht werden. Es wird um strukturelle Erfahrungen gehen, unverständlich bleiben zu müssen und von Formen der Selbst-Repräsentation ausgeschlossen zu sein. Es wird um die Zusammenarbeit von privilegierten Kultur- oder Kunstschaffenden und Unprivilegierten (z.B. Geflüchteten) in der Gesellschaft gehen. Es wird darum gehen, zu einer Frage zu kommen: ‹Can the Subaltern make Art?› und ist die Kunst, wenn Subalterne sie machen, überhaupt subaltern?


Niştiman Erdede (*1979, Silvan/TR) ist dekolonialer Künstler, Kurator, freischaffender Radiojournalist und Text-Konzepter. Er lebt und arbeitet in Zürich. 2008 kam er als politischer Migrant nach Zürich. Davor arbeitete er als Medizinischer Laboranalytiker in der Stadtklinik von Diyarbakir. Niştiman Erdede unterstützte in Südostanatolien als Organisator und Dolmetscher mehrere NGOs im Bereich der Menschenrechte. In Folge einer ersten Untersuchungshaft wegen seines Engagements stand er vor der Entscheidung, politischer Gefangener zu werden oder sein Land zu verlassen. Nach seiner Flucht 2008 dauerte es sechs Jahre, bevor seinem Asylantrag entsprochen wurde und er als anerkannter Geflüchteter sein aktives Leben in der Schweiz aufnehmen konnte. Zwischen 2010 und 2014 wirkte Erdede in einem Kollektiv, das von Geflüchteten aufgebaut wurde. Noch im Status eines Asylbewerbers bewarb er sich an der ZHdK, wurde aufgenommen und studierte zwischen 2013 und 2016 im Department Kunst & Medien. Schon in dieser Zeit befragte er das Verhältnis zwischen Geschichte, Erinnerung und emanzipatorischem Handeln im Kontext von unfreiwilligen Emigrationsbewegungen. Sein Verständnis dieser Arbeit ist auch das einer Erkundung der Möglichkeit, die eigenen sowie die kollektiven Erfahrungen des Freiheitsentzugs zu überwinden, sei es durch das Schreiben oder die Praxis dekolonialer Kunst.

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Human Geography: Mapping Tamil Diaspora Engagement through Narratives with Tanuja Thurairajah

The Tamil diaspora living in Switzerland is predominantly an asylum diaspora. Using narratives from two generations of Sri Lankan Tamils living in Switzerland, we are able to understand how they interact with their homeland as well as their host-land, Switzerland, after the end of the war in 2009. This sheds light on characteristics of the Tamil diaspora, as complex, diverse groups with different visions of belonging and identity.

Tanuja Thurairajah is reading for her PhD at the Human Geography Unit, Department of Geography of the University of Zurich. She has a MA in Peace & Conflict Studies from the University of Innsbruck. Tanuja’s current research looks at Swiss Sri Lankan Tamil diaspora engagement and agency. Her research interests include diasporas, migration and conflict. Tanuja has over a decade of experience working in the development and humanitarian sector in Sri Lanka.

18:30
Dekoloniale Kunst: ‹Can the Subaltern make Art?› mit Niştiman Erdede
 
20:00
Theatre: After Becoming an Alien – A Lecture Performance with Anupras Jucius

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Dekoloniale Kunst: ‹Can the Subaltern make Art?› mit Niştiman Erdede

Was passiert, wenn jemand, der/die als subaltern, also als unprivilegiert gilt, Kunst macht? Kann seine/ihre Kunst überhaupt als Kunst akzeptiert oder wahrgenommen werden?

Der Titel verweist auf Gayatri Chakravorty Spivaks bekannten Text Can the Subaltern Speak? von 1988. Spivak analysiert, wie die Gewalt von Diskursen das koloniale Subjekt als «Anderes» konstituiert. Dabei zeigt sie eine Hierarchie der Wissensproduktion auf, die bestimmte Formen von Wissen disqualifiziert, Selbstrepräsentation ausschliesst und dominante Formen von Wissen reproduziert.

Diese Analyse wird mit dem Vortrag auf die Frage, ob Migrant*innen oder Geflüchtete Kunst machen können, übertragen. Dabei sollen Vorgänge der Ausblendung sichtbar gemacht werden. Es wird um strukturelle Erfahrungen gehen, unverständlich bleiben zu müssen und von Formen der Selbst-Repräsentation ausgeschlossen zu sein. Es wird um die Zusammenarbeit von privilegierten Kultur- oder Kunstschaffenden und Unprivilegierten (z.B. Geflüchteten) in der Gesellschaft gehen. Es wird darum gehen, zu einer Frage zu kommen: ‹Can the Subaltern make Art?› und ist die Kunst, wenn Subalterne sie machen, überhaupt subaltern?


Niştiman Erdede (*1979, Silvan/TR) ist dekolonialer Künstler, Kurator, freischaffender Radiojournalist und Text-Konzepter. Er lebt und arbeitet in Zürich. 2008 kam er als politischer Migrant nach Zürich. Davor arbeitete er als Medizinischer Laboranalytiker in der Stadtklinik von Diyarbakir. Niştiman Erdede unterstützte in Südostanatolien als Organisator und Dolmetscher mehrere NGOs im Bereich der Menschenrechte. In Folge einer ersten Untersuchungshaft wegen seines Engagements stand er vor der Entscheidung, politischer Gefangener zu werden oder sein Land zu verlassen. Nach seiner Flucht 2008 dauerte es sechs Jahre, bevor seinem Asylantrag entsprochen wurde und er als anerkannter Geflüchteter sein aktives Leben in der Schweiz aufnehmen konnte. Zwischen 2010 und 2014 wirkte Erdede in einem Kollektiv, das von Geflüchteten aufgebaut wurde. Noch im Status eines Asylbewerbers bewarb er sich an der ZHdK, wurde aufgenommen und studierte zwischen 2013 und 2016 im Department Kunst & Medien. Schon in dieser Zeit befragte er das Verhältnis zwischen Geschichte, Erinnerung und emanzipatorischem Handeln im Kontext von unfreiwilligen Emigrationsbewegungen. Sein Verständnis dieser Arbeit ist auch das einer Erkundung der Möglichkeit, die eigenen sowie die kollektiven Erfahrungen des Freiheitsentzugs zu überwinden, sei es durch das Schreiben oder die Praxis dekolonialer Kunst.

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Theatre: After Becoming an Alien – A Lecture Performance with Anupras Jucius

As a lecture performance, Anupras Jucius will present a short contextual retrospective and self-reflection about some first experiences and observations of being in Zurich. He will present sketches about cultural shock and some thoughts on system effects and their influence on empathy.

Anupras Jucius is an actor from Lithuania. Since finishing his Bachelor studies (Stanislavski method) at Lithuanian Academy of Music and Theatre, he has been part of the ensembles at two State theatres and been working in parallel as a freelance actor and stage light designer/technician in various performances, movies and TV-series productions.
In 2019, he became the CEO of the municipal theatre «Menas» in Lithuania, and subsequently was awarded the Swiss Government Excellence Scholarship for Foreign Scholars and Artists. He has started a Master’s degree in acting studies at the Zurich University of the Arts.
Anupras currently lives in between two countries, is experiencing as much as possible and plans to start an international performance festival.

18:30
Human Geography: Mapping Tamil Diaspora Engagement through Narratives with Tanuja Thurairajah
 
20:00
Theatre: After Becoming an Alien – A Lecture Performance with Anupras Jucius

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Human Geography: Mapping Tamil Diaspora Engagement through Narratives with Tanuja Thurairajah

The Tamil diaspora living in Switzerland is predominantly an asylum diaspora. Using narratives from two generations of Sri Lankan Tamils living in Switzerland, we are able to understand how they interact with their homeland as well as their host-land, Switzerland, after the end of the war in 2009. This sheds light on characteristics of the Tamil diaspora, as complex, diverse groups with different visions of belonging and identity.

Tanuja Thurairajah is reading for her PhD at the Human Geography Unit, Department of Geography of the University of Zurich. She has a MA in Peace & Conflict Studies from the University of Innsbruck. Tanuja’s current research looks at Swiss Sri Lankan Tamil diaspora engagement and agency. Her research interests include diasporas, migration and conflict. Tanuja has over a decade of experience working in the development and humanitarian sector in Sri Lanka.

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Theatre: After Becoming an Alien – A Lecture Performance with Anupras Jucius

As a lecture performance, Anupras Jucius will present a short contextual retrospective and self-reflection about some first experiences and observations of being in Zurich. He will present sketches about cultural shock and some thoughts on system effects and their influence on empathy.

Anupras Jucius is an actor from Lithuania. Since finishing his Bachelor studies (Stanislavski method) at Lithuanian Academy of Music and Theatre, he has been part of the ensembles at two State theatres and been working in parallel as a freelance actor and stage light designer/technician in various performances, movies and TV-series productions.
In 2019, he became the CEO of the municipal theatre «Menas» in Lithuania, and subsequently was awarded the Swiss Government Excellence Scholarship for Foreign Scholars and Artists. He has started a Master’s degree in acting studies at the Zurich University of the Arts.
Anupras currently lives in between two countries, is experiencing as much as possible and plans to start an international performance festival.

Gesprächs-Runde

Mit Künstler, Kritiker Wettbewerbsverfahren: Christian Ratti und Martin G. Schmid

Moderation: So:ren Berner (Künstler)

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Wettbewerbsteilnehmer*innen haben bereits im Normalfall einiges auszuhalten. Sie stehen allein vor einer Jury. Die Wahrscheinlichkeit nicht zu gewinnen ist hoch. Martin G. Schmid (DE) und Christian Ratti (CH) machten die Erfahrung, dass die Jury ihre Kunst-am-Bau-Entwürfe am besten fand. Gewonnen haben Sie aber dann trotzdem nicht – bei beiden wurde im Verfahren aus ihrer Sicht eine rote Linie überschritten. Aber wie wehren, wenn die Jury ja noch nicht geurteilt hat? (Stichwort: Nachverhandlungen). Oder wenn da noch eine Instanz über dem Entscheid steht, z.B. der Geldgeber.
Was ermöglicht eine transparentere, zuverlässigere Wettbewerbspraxis? Welche Unterstützung könnte vor, während oder nach einem Verfahren durch die Berufsverbände geleistet werden? Und warum nicht mit eigensinnigen, künstlerischen Strategien reagieren?

Berater/innen:
Regine Helbling, Geschäftsführerin von Visarte Schweiz
Martin Schönfeld, Büro für Kunst im öffentlichen Raum im Kulturwerk des BBK Berlin

Dieser «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag / To-Do's Day ist Teil der Reihe Not Alone, die von Søren Berner (DK) kursiert wurde.

Eintritt: CHF 10.- (Cabaret Voltaire Members: free!)

Biographien

Christian Ratti ist aufgewachsen in Chur, Lehre als Goldschmied bei Konrad Schmid in Chur, an Stelle oder vor eines geplanten Architekturstudiums an der ETH, 2001 Studium Bildende Kunst in Zürich mit Diplom als Turmführer, nachfolgend rascher Aufstieg zum Kamindirektor. (Dabei erste Kollaborationen mit dem Vizedirektor > So:ren Berner)

Interesse an Natur- und Kulturerbe, insbesondere Industriekultur. Mitbegründer des Verein Dolologie und des Büro für Wildtierarchitektur; dabei stets komisch ernst bleibend, ganz im Geiste der Spaziergangswissenschaft. Neben geselligen Spaziergängen hin und wieder auch Ausstellungen und Wettbewerbe; mehrheitlich in der Schweiz.

Christian Ratti ist voraussichtlich bald Teil der SAMMLUNG BUSER. Ratti ist auch selbst ebenfalls Sammler internationaler Garderobenmarken aller Kultursparten. Seine Sammeltätigkeit begann anlässlich der Ausstellung
„Was macht die Kunst – Ankäufe der Stadt Zürich 2001 – 2006“ im Helmhaus Zürich. Noch sucht die Sammlung ein Zuhause (eine Institution mit Garderobe).

Publikationen: Das Pfeilkabinett, Kunsthaus Langenthal, 2016

 

Martin G. Schmid beschäftigt sich mit der Einschreibung von Zeit in Artefakte. Dazu arbeitet er u.a. mit Zeitkapseln, die er auf Zeitreisen schickt. Bei seiner Auseinandersetzung mit Zeiteintragungen setzt er sich insbesondere mit Bildzerstörungen auseinander. Künstler*innen stellen Kunstwerke her. Zerstört werden diese aber immer von Nicht-Künstler*innen. Was geschieht, wenn die Zerstörung von Künstler*innen selbst vorgenommen wird? Hier liegt sein Ansatz für eine künstlerische De-Produktion.

Schmid arbeitet zudem mit verschiedenen performativen Formaten wie Textperformances mit eigenen Texten oder Lectureperformances.
Häufig projektiert und kuratiert er Ausstellungen. Seit 2015 arbeitet er u.a. mit Jaro Straub an einem Ausstellungsformat zur Überführung von Hannah Höch in die Gegenwartskunst mittels zeitgenössischer Positionen. Aktuell ist das Projekt in der Kunsthalle Memmingen realisiert zu sehen bis März 2020.

Mehr über seine Arbeit erfährt man hier: www.martingschmid.net

with Samina Bazai (DK) & Søren Berner (DK)

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Ribbit, ribbit !

Artist and curator Søren Berner and artist Samina Bazai are co-creating their new performance piece: "The Amphibian Way".

They seek to clear out old, stagnant energy stuck in the walls of Cabaret Voltaire and in the medium itself – Performance art.

This «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag / To-Do's Day is part of the program Not Alone curated by Søren Berner (DK)

Entrance fee: CHF 10.- (Cabaret Voltaire Members: free!)

Biography

Samina Bazai (*1985), Works in Copenhagen and Berlin, MFA 2014, The Royal Academy of Fine Arts, Copenhagen.
Samina Bazai’s artistic production evolves through research, text, film and performance. Her work is characterized by a scientific approach through thorough research paired with elaborate storytelling focusing on the studied subject’s/object’s patterns of existence. Bazai tells her stories with disturbing discretion and with a peculiar eye for the unseen. The relationship between image and sound is a key interest. Her praxis is an accumulative process where layers of questions are being assembled in both theme and form. Her aim is for the narrative to be understood by itself, to be satiated by its own capacity to go beyond Bazai’s own initiation.

kuratiert von Philipp Cron (CH)

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«Einstein_» ist eine performative Adaption der Oper «Einstein On The Beach» von 1976 für Chor und Klavier. Die Intermezzos der Oper, gennant «Knee Plays», bilden in der Adaption im Cabaret Voltaire der Kern der Arbeit.
Von und mit Simone Keller, Grégoire May & Chor

«Die Gefahr der Liebe» ist eine Performance in Form eines Stöhnchors über sexuelle Gewalt in heterosexuellen* Beziehungen.

Von Amanda E. Metzger in Zusammenarbeit mit Dennis Bäsecke-Beltrametti und Fabian Tinner

Mit: Aline, Amara, Carmen, Fiammina, Gertrud, Ghita, Gini, Laura, Mara, Marie, Raffaela, Sun, Yana.

A multi-disciplinary project initiated by writer Ingo Niermann.

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For the first time ever the «Army of Love» appears in Switzerland!
To celebrate this special occasion AoL will present the film «Army of Love» by Alexa Karolinski & Ingo Niermann and then engage the audience into a workshop of how the «Army of Love» works.

Let's create our Swiss Army of Love!

«Army of Love»,

by Alexa Karolinski & Ingo Niermann

HD film, 40 min., 2016

Cinematography: Gernot Bayer, Music: Alvin Aronson, Sound mix: Jon Eckhaus, Styling: Viviane Hausstein, Costumes: Hood by Air, Cast: Anna Barbara, Ashiq Khondker, Cynthia Scholten, Hans Rosenfeldt, Ingo Niermann, Johanna Eck, Julieta Aranda, Leon Aranda, Marc Elsner, Marie Golüke, Matthias Vernaldi, Moritz Wulf, Stefan Weise, Stephanie Klee, Tarren Johnson, ZomaCrum-Tesfa

As the «Army Of Love» proclaims, «…romantic love is saturated with commoditization. The socialistic premise behind «free love» crumbles when desiring competition gets in the way, and in the age of hook-up apps, the possibility of free sex represents the liberalization, not the liberation, of love.»

They point out a missing link in Marxist analysis: even in a society where there is access to basic needs, commodities, and structures, attractiveness is not distributed equally, «leaving out those considered to be old, ugly or unsuccessful.» The practitioners of the Army offer all-encompassing love - one that includes care, desire, sex, and respect absent of maudlin emotions yet full of gratitude - to all those who need it.

Army of Love is a multi-disciplinary project initiated by writer Ingo Niermann in collaboration with invited guests.

Previous presentations include: Wiesbaden Biennale, MACBA, Barcelona, CASCO Utrecht, LA CASA ENCENDIDA, Madrid.

This «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag/To-Do's Day is part of the program It Takes All The Fucking Time curated by Michelangelo Miccolis (IT)

Biography Army Of Love

Ingo Niermann (DE) is a writer and the editor of the speculative book series Solution. His work has been featured at Berlin Biennale, Istanbul Biennale, dOCUMENTA (13), La Biennale di Venezia, MACBA and MoMA. Niermann studied Philosophy and Sociology at Freie Universitat Berlin and is currently living in Basel.

Ein Zeichenspiel von Till Velten (DE)

Mit Kurt Aeschbacher

Gesang und Dilruba von Mannee & Nikuntja (Mauritius & Basel) sowie Gesang von Jonah Schenkel (Zürich)

 

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Veranstaltungsort: Hotel Atlantis by Giardino, Döltschiweg 234, 8055 Zürich
 
Abschliessendes Gespräch von Kurt Aeschbacher mit Till Velten über seine Ziele des Projektes zum Thema: «Wieviel Glauben braucht eine Skulptur?».
 
Musikperformance Mannee und Nikunja, Musikerduo aus La Réunion und Mauritius
 

Eintritt: CHF 20.-

Reservation untern: info@cabaretvoltaire.ch

Mehr zum Zeichenspiel hier.

Video: Studio Velten in Kooperation mit der «Anderen Maria»
 

 

Die Andere Maria - Ein Trailer zum Zeichenspiel (Kopie)

with Sophie Jung (CH)

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Sophie Jung performances are interplays between poetry, objects and costumes. Her associative word chains are running and dancing, ebbing and flowing, entering and leaving her body. It’s as if each object and its according articulation, produces a new layer of physical embodiment, which Sophie weaves into a lingual anatomy of her own.

This «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag / To-Do's Day is part of the program Are we bodies? curated by Vlada Maria Tcharyeva (CH)

Entrance fee: CHF 10.- (Cabaret Voltaire Members: free!)

Image: Sophie Jung; Blain-Southern, 2018; Source: artviewer

"A word is a word is a word: the phonetic anatomy in Sophie Jung’s work" by Vlada Maria Tcharyeva

A word is a word_Sophie Jung Essay_By Vlada.pdf (76,2 KiB)

Biography Sophie Jung (CH)

lives and works in London) received her BFA from the Rietveld Academy, Amsterdam and her MFA from Goldsmiths, London. Recent projects and exhibitions include Äppärät at Ballroom Marfa, Eh, co? Nah cis. Us! at Kunsthalle Basel for Jungs, Hier Kommt der Masterplan, Uncanny Valley at Wysing Art Centre, Cambridge, UK, Tarantallegra at Hester, NY as well as Unmittelbare Konsequenzen at Kunst Halle Sankt Gallen. She is currently working on a body of sculpture & performance for her upcoming solo exhibition at Kunstraum London as well as finishing a new piece of writing for The White Review. In 2015 Sophie has spent 6 months in New York at ISCP, courtesy of the Edward Steichen Award Luxembourg and in 2016 she won the Swiss Art Award. Recent solo shows include The Bigger Sleep (Manor Kunstpreis) at The museum of contemporay art in Basel (CH) in November 2018, as well as Come Fresh Hell or Fresh High Water, Blain Southern, London, UK and It's Not What It Looks Like, Sophie Tappeiner, Vienna, AT and Producing My Credentials, Kunstraum London, UK in 2017.