Past Events (selected)

(English below)
Vielen Dank für Ihren Besuch der Cabaret Voltaire-Website
 
Unser neues Leitungsteam Salome Hohl (Künstlerische Direktion) und Esther Widmer (Geschäftsführung) freut sich darauf, Sie beim Start unseres Programms am 13. März 2020 zu begrüssen. Weitere Informationen und Details zu unserem kommenden Programm werden im Februar auf der neuen Website bekannt gegeben.
 
Die Bar des Cabaret Voltaire ist zu den gewohnten Zeiten geöffnet, auch die Vermietungen und die Führungen bleiben davon unberührt.
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Thank you for visiting the Cabaret Voltaire Website
 
Our new Management Team of Salome Hohl (Creative Director) and Esther Widmer (General Manager) look forward to welcoming you when our programme starts on the 13th March 2020. Further information and details of our upcoming programme will be announced in February via our new website.
 
The Cabaret Voltaire bar, room rental and guided tours are unaffected and open for business as usual.

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Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung: info@cabaretvoltaire.ch

Please do not hesitate to contact us if you have any questions: info@cabaretvoltaire.ch

With sound by Blockparty Hamburg & Basel founders:
Stoecker Stereo (DE)
Janiv Oron (Goldfinger Brothers / CH)

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Wir verabschieden uns von Direktor Notz, der 15 Jahren im Geburtshaus von Dada hauste und Geschäftsführer Davies, der 6 Jahre die Finanzen in Schach hielt, und feiern mit ihnen ihren allerletzten Tag.  

Gesprächs-Runde

Mit Künstler, Kritiker Wettbewerbsverfahren: Christian Ratti und Martin G. Schmid

Moderation: So:ren Berner (Künstler)

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Wettbewerbsteilnehmer*innen haben bereits im Normalfall einiges auszuhalten. Sie stehen allein vor einer Jury. Die Wahrscheinlichkeit nicht zu gewinnen ist hoch. Martin G. Schmid (DE) und Christian Ratti (CH) machten die Erfahrung, dass die Jury ihre Kunst-am-Bau-Entwürfe am besten fand. Gewonnen haben Sie aber dann trotzdem nicht – bei beiden wurde im Verfahren aus ihrer Sicht eine rote Linie überschritten. Aber wie wehren, wenn die Jury ja noch nicht geurteilt hat? (Stichwort: Nachverhandlungen). Oder wenn da noch eine Instanz über dem Entscheid steht, z.B. der Geldgeber.
Was ermöglicht eine transparentere, zuverlässigere Wettbewerbspraxis? Welche Unterstützung könnte vor, während oder nach einem Verfahren durch die Berufsverbände geleistet werden? Und warum nicht mit eigensinnigen, künstlerischen Strategien reagieren?

Berater/innen:
Regine Helbling, Geschäftsführerin von Visarte Schweiz
Martin Schönfeld, Büro für Kunst im öffentlichen Raum im Kulturwerk des BBK Berlin

Dieser «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag / To-Do's Day ist Teil der Reihe Not Alone, die von Søren Berner (DK) kursiert wurde.

Eintritt: CHF 10.- (Cabaret Voltaire Members: free!)

Biographien

Christian Ratti ist aufgewachsen in Chur, Lehre als Goldschmied bei Konrad Schmid in Chur, an Stelle oder vor eines geplanten Architekturstudiums an der ETH, 2001 Studium Bildende Kunst in Zürich mit Diplom als Turmführer, nachfolgend rascher Aufstieg zum Kamindirektor. (Dabei erste Kollaborationen mit dem Vizedirektor > So:ren Berner)

Interesse an Natur- und Kulturerbe, insbesondere Industriekultur. Mitbegründer des Verein Dolologie und des Büro für Wildtierarchitektur; dabei stets komisch ernst bleibend, ganz im Geiste der Spaziergangswissenschaft. Neben geselligen Spaziergängen hin und wieder auch Ausstellungen und Wettbewerbe; mehrheitlich in der Schweiz.

Christian Ratti ist voraussichtlich bald Teil der SAMMLUNG BUSER. Ratti ist auch selbst ebenfalls Sammler internationaler Garderobenmarken aller Kultursparten. Seine Sammeltätigkeit begann anlässlich der Ausstellung
„Was macht die Kunst – Ankäufe der Stadt Zürich 2001 – 2006“ im Helmhaus Zürich. Noch sucht die Sammlung ein Zuhause (eine Institution mit Garderobe).

Publikationen: Das Pfeilkabinett, Kunsthaus Langenthal, 2016

 

Martin G. Schmid beschäftigt sich mit der Einschreibung von Zeit in Artefakte. Dazu arbeitet er u.a. mit Zeitkapseln, die er auf Zeitreisen schickt. Bei seiner Auseinandersetzung mit Zeiteintragungen setzt er sich insbesondere mit Bildzerstörungen auseinander. Künstler*innen stellen Kunstwerke her. Zerstört werden diese aber immer von Nicht-Künstler*innen. Was geschieht, wenn die Zerstörung von Künstler*innen selbst vorgenommen wird? Hier liegt sein Ansatz für eine künstlerische De-Produktion.

Schmid arbeitet zudem mit verschiedenen performativen Formaten wie Textperformances mit eigenen Texten oder Lectureperformances.
Häufig projektiert und kuratiert er Ausstellungen. Seit 2015 arbeitet er u.a. mit Jaro Straub an einem Ausstellungsformat zur Überführung von Hannah Höch in die Gegenwartskunst mittels zeitgenössischer Positionen. Aktuell ist das Projekt in der Kunsthalle Memmingen realisiert zu sehen bis März 2020.

Mehr über seine Arbeit erfährt man hier: www.martingschmid.net

with Samina Bazai (DK) & Søren Berner (DK)

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Ribbit, ribbit !

Artist and curator Søren Berner and artist Samina Bazai are co-creating their new performance piece: "The Amphibian Way".

They seek to clear out old, stagnant energy stuck in the walls of Cabaret Voltaire and in the medium itself – Performance art.

This «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag / To-Do's Day is part of the program Not Alone curated by Søren Berner (DK)

Entrance fee: CHF 10.- (Cabaret Voltaire Members: free!)

Biography

Samina Bazai (*1985), Works in Copenhagen and Berlin, MFA 2014, The Royal Academy of Fine Arts, Copenhagen.
Samina Bazai’s artistic production evolves through research, text, film and performance. Her work is characterized by a scientific approach through thorough research paired with elaborate storytelling focusing on the studied subject’s/object’s patterns of existence. Bazai tells her stories with disturbing discretion and with a peculiar eye for the unseen. The relationship between image and sound is a key interest. Her praxis is an accumulative process where layers of questions are being assembled in both theme and form. Her aim is for the narrative to be understood by itself, to be satiated by its own capacity to go beyond Bazai’s own initiation.

kuratiert von Philipp Cron (CH)

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«Einstein_» ist eine performative Adaption der Oper «Einstein On The Beach» von 1976 für Chor und Klavier. Die Intermezzos der Oper, gennant «Knee Plays», bilden in der Adaption im Cabaret Voltaire der Kern der Arbeit.
Von und mit Simone Keller, Grégoire May & Chor

«Die Gefahr der Liebe» ist eine Performance in Form eines Stöhnchors über sexuelle Gewalt in heterosexuellen* Beziehungen.

Von Amanda E. Metzger in Zusammenarbeit mit Dennis Bäsecke-Beltrametti und Fabian Tinner

Mit: Aline, Amara, Carmen, Fiammina, Gertrud, Ghita, Gini, Laura, Mara, Marie, Raffaela, Sun, Yana.

A multi-disciplinary project initiated by writer Ingo Niermann.

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For the first time ever the «Army of Love» appears in Switzerland!
To celebrate this special occasion AoL will present the film «Army of Love» by Alexa Karolinski & Ingo Niermann and then engage the audience into a workshop of how the «Army of Love» works.

Let's create our Swiss Army of Love!

«Army of Love»,

by Alexa Karolinski & Ingo Niermann

HD film, 40 min., 2016

Cinematography: Gernot Bayer, Music: Alvin Aronson, Sound mix: Jon Eckhaus, Styling: Viviane Hausstein, Costumes: Hood by Air, Cast: Anna Barbara, Ashiq Khondker, Cynthia Scholten, Hans Rosenfeldt, Ingo Niermann, Johanna Eck, Julieta Aranda, Leon Aranda, Marc Elsner, Marie Golüke, Matthias Vernaldi, Moritz Wulf, Stefan Weise, Stephanie Klee, Tarren Johnson, ZomaCrum-Tesfa

As the «Army Of Love» proclaims, «…romantic love is saturated with commoditization. The socialistic premise behind «free love» crumbles when desiring competition gets in the way, and in the age of hook-up apps, the possibility of free sex represents the liberalization, not the liberation, of love.»

They point out a missing link in Marxist analysis: even in a society where there is access to basic needs, commodities, and structures, attractiveness is not distributed equally, «leaving out those considered to be old, ugly or unsuccessful.» The practitioners of the Army offer all-encompassing love - one that includes care, desire, sex, and respect absent of maudlin emotions yet full of gratitude - to all those who need it.

Army of Love is a multi-disciplinary project initiated by writer Ingo Niermann in collaboration with invited guests.

Previous presentations include: Wiesbaden Biennale, MACBA, Barcelona, CASCO Utrecht, LA CASA ENCENDIDA, Madrid.

This «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag/To-Do's Day is part of the program It Takes All The Fucking Time curated by Michelangelo Miccolis (IT)

Biography Army Of Love

Ingo Niermann (DE) is a writer and the editor of the speculative book series Solution. His work has been featured at Berlin Biennale, Istanbul Biennale, dOCUMENTA (13), La Biennale di Venezia, MACBA and MoMA. Niermann studied Philosophy and Sociology at Freie Universitat Berlin and is currently living in Basel.

Ein Zeichenspiel von Till Velten (DE)

Mit Kurt Aeschbacher

Gesang und Dilruba von Mannee & Nikuntja (Mauritius & Basel) sowie Gesang von Jonah Schenkel (Zürich)

 

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Veranstaltungsort: Hotel Atlantis by Giardino, Döltschiweg 234, 8055 Zürich
 
Abschliessendes Gespräch von Kurt Aeschbacher mit Till Velten über seine Ziele des Projektes zum Thema: «Wieviel Glauben braucht eine Skulptur?».
 
Musikperformance Mannee und Nikunja, Musikerduo aus La Réunion und Mauritius
 

Eintritt: CHF 20.-

Reservation untern: info@cabaretvoltaire.ch

Mehr zum Zeichenspiel hier.

Video: Studio Velten in Kooperation mit der «Anderen Maria»
 

 

Die Andere Maria - Ein Trailer zum Zeichenspiel (Kopie)

with Sophie Jung (CH)

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Sophie Jung performances are interplays between poetry, objects and costumes. Her associative word chains are running and dancing, ebbing and flowing, entering and leaving her body. It’s as if each object and its according articulation, produces a new layer of physical embodiment, which Sophie weaves into a lingual anatomy of her own.

This «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag / To-Do's Day is part of the program Are we bodies? curated by Vlada Maria Tcharyeva (CH)

Entrance fee: CHF 10.- (Cabaret Voltaire Members: free!)

Image: Sophie Jung; Blain-Southern, 2018; Source: artviewer

"A word is a word is a word: the phonetic anatomy in Sophie Jung’s work" by Vlada Maria Tcharyeva

A word is a word_Sophie Jung Essay_By Vlada.pdf (76,2 KiB)

Biography Sophie Jung (CH)

lives and works in London) received her BFA from the Rietveld Academy, Amsterdam and her MFA from Goldsmiths, London. Recent projects and exhibitions include Äppärät at Ballroom Marfa, Eh, co? Nah cis. Us! at Kunsthalle Basel for Jungs, Hier Kommt der Masterplan, Uncanny Valley at Wysing Art Centre, Cambridge, UK, Tarantallegra at Hester, NY as well as Unmittelbare Konsequenzen at Kunst Halle Sankt Gallen. She is currently working on a body of sculpture & performance for her upcoming solo exhibition at Kunstraum London as well as finishing a new piece of writing for The White Review. In 2015 Sophie has spent 6 months in New York at ISCP, courtesy of the Edward Steichen Award Luxembourg and in 2016 she won the Swiss Art Award. Recent solo shows include The Bigger Sleep (Manor Kunstpreis) at The museum of contemporay art in Basel (CH) in November 2018, as well as Come Fresh Hell or Fresh High Water, Blain Southern, London, UK and It's Not What It Looks Like, Sophie Tappeiner, Vienna, AT and Producing My Credentials, Kunstraum London, UK in 2017.

by Libita Clayton (UK)

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(...)
Listen.
Begin growing.
Feel.
Let light in and begin birth.
Show body.
Read text get into body of text.
Adapt flow and change pitch - become multiple voices.
Stand.
Unravel.
Stand into power.
Let blanket drop.
Hold mic.
Listen.
(...)

The practice of political and physical collapse is what drives Libita Clayton forward as is reflected in the above excerpt of her performance script. Sites are responded to physically: walls are wormholes with feelings, bodies map as what Clayton refers to as «historically-bumpy» landscapes, considering performance as a means of resistance to dominant and linear narratives that have to be reconsidered and socially authenticated.
Clayton reenacts her performance by questioning the notion of the; non-human, not - quite - uman, and human, in relation to the black migratory body reflected through time in biopolitics, and visionary (science) fiction. The performance is influenced by the opening chapters in «Fledgling», a vampire novel by Octavia. E. Butler (2005), as well as the experimental film «Gonda» (Ursula Mayer, 2012).
Using survival blankets, clay, and sound, Clayton awakes the audience with improvisation, glitch poetics and material symbols of survival, driven by instinct, landscape, materiality, and sense. Surrounded by an experimental soundscape produced by artist and filmmaker Chris Boyd, this second iteration of the work will respond to the body as a hybrid constellation, which functions as a host for refuge within the premises of Cabaret Voltaire.

 

This «Fun & Fury!» Performance Dienst-Tag / To-Do's Day is part of the program Are we bodies? curated by Vlada Maria Tcharyeva (CH)

Entrance fee: CHF 10.- (Cabaret Voltaire Members: free!)

Image: Libita Clayton: «I’m not my. My…..my injuries are healed now, but I still don’t remember things.»; Fledgling, Octavia. E. Butler, 2005, 2018.

Biography Libita Clayton (UK)

is a UK based artist. She graduated with a BA (Hons) in Print & Digital Media from Wimbledon College of Art, University of the Arts London in 2009. Recent exhibitions and performances include: This is the Gallery , the Gallery is Many Things X, Eastside Projects, Birmingham; 4717, RCA/LUX, Dyson Gallery, Royal College of Art, London; Memento Mori, Kalashnikovv 3.0, Johannesburg, (2018); DEBUNK, Arnolfini, Bristol; Going Along Without a Body, Iklectik, London; History Lessons: Fluid Records, South London Gallery, Iniva, London; Lexis Over Land – Towards a Feminist Geography, Tremenheere Sculpture Gallery, Cornwall; Diaspora Pavilion, 57th Venice Biennale; (all 2017); Gal-Dem WOC friday late, Victoria and Albert Museum, London; Beyond words, Book Works, Central Library, Hull; and Hard Copy, Home.alone, Clermont – Ferrand (all 2016).

mit Marianne Schuppe, Leo Hofmann und Benjamin van Bebber

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Wir hausen jetzt hier. Das heisst: Wir sind für zehn Tage da. Da? Im Cabaret Voltaire, also gleich hier.
Leo Hofmann und Benjamin van Bebber laden drei Künstler*innen ein, um mit ihnen 10 Tage lang zu künstlern und zu sein, Gesetze der Gastlichkeit und der Intimität zu erfinden und zu bespielen. Es kommen: Jürg Kienberger, Marianne Schuppe und Alla Poppersoni

Wir hausen jetzt hier, d.h. wir werden zusammen Kunst, Musik und Kunstmusik machen, Zähne putzen, arbeiten, schlafen, uns und andere kennenlernen, fremdeln und befreunden - und ständig kommen Gäste. Zum Beispiel du? Herzlich willkommen! Fühl dich wie zu hausen.
Vom 11. bis 20.10. sind wir fast immer da und das Cabaret hat fast immer offen - besonders schön wird’s aber zu folgenden Zeiten:

Täglich um 16 Uhr gibt es Tee und eine*r von uns zeigt etwas, teilt etwas oder bringt etwas mit.

Und weil wir drei Gäste haben, gibt es für und oder von jede*m mindestens ein Konzert:
Am Dienstag 15.10. ist Jürg Kienberger Ehrengast, am Freitag 18.10. ist es Alla Poppersoni und am 20.10. Marianne Schuppe.

HAUSEN wird gefördert durch die Stadt Zürich, das Migros-Kulturprozent und die Schweizer Interpretenstiftung SIS

http://www.zusammenhausen.de