Programm
13. März bis 22. September 2020
Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi
Ausstellungsansicht Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi, mit Werken von Emmy Hennings und Sitara Abuzar Ghaznawi, Photo: Cabaret Voltaire, Gunnar Meier
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Emmy Hennings (1885–1948) war mit Hugo Ball Mitbegründerin der Künstlerkneipe und wohl die präsenteste Figur im Cabaret Voltaire. Dass sie als Schriftstellerin und Künstlerin wenig Beachtung bekam, hat unterschiedliche Gründe. Vielleicht wegen ihrer eigenständigen Sprache, des Unbehagens im Umgang mit ihrem Katholizismus; zudem fehlt ihre Spur in der männlich geprägten Dada-Historisierung. Erst in jüngster Zeit bekommt Hennings Anerkennung, und zwar über die Rolle des Kabarett-Sterns hinaus. Wer ihre Romane, Gedichte und Artikel liest, begegnet einer Frau, für die das Schreiben Überlebensstrategie war. Scharfsinnig analysiert sie die Existenz und inszeniert sich als «Vielfaches». Die Ausstellung nimmt ihr Oeuvre ernst und zeigt, dass Kontinuitäten im Gesamtwerk zu erkennen sind. So liegen Ekstase und Glaube nahe beieinander, Gefangenschaft und Freiheit ziehen sich durch ihr Schaffen. Motive wie die Rose sind im Werk wiederkehrend. Erstmals können unter anderem die Glasmalereien aus den letzten Lebensjahren in einer Ausstellung betrachtet werden. Ihnen wurde in der bisherigen Rezeption wenig Anspruch auf Kunst zugeschrieben.

Hennings Schriften und Malereien treten im Cabaret Voltaire in einen assoziativen Dialog mit den Arbeiten von Sitara Abuzar Ghaznawi (*1995). Die junge Künstlerin inszeniert die literarischen und künstlerischen Werke Hennings in Vitrinen, die zugleich als Skulpturen zu verstehen sind. Das Ausstellungsdisplay als Ort der Begegnung und als Brennpunkt normierter Vorstellungen ist Teil ihrer künstlerischen Fragestellungen. Ghaznawi legt ihr Augenmerk auf Machstrukturen, Möglichkeiten der Teilhabe, Formen von Ästhetik, Handwerk und Wissen. Sie befragt ihre Umwelt aus einer Position zwischen Autonomie und Abhängigkeit, Privatsphäre und Öffentlichkeit, Kollektivität und Individualität. Charakteristisch an ihrer formalen Sprache ist das Selbstgemachte und die Verwendung alltäglicher, oft als wertlos taxierter Materialien. Die Werke wirken fragil und poetisch zugleich. Auch die Wiederholung teilt Ghaznawi mit Hennings; so kehren bestimmte Sujets wie Blumen, Materialien und Muster wieder. Sie resultieren aus ihrer Auseinandersetzung mit sozialisiertem Geschmack und zirkulierenden Motiven.

Die Ausstellung partizipiert am aufflackernden Interesse an Emmy Hennings Schaffen. Am 7. Februar 2020 eröffnete eine Ausstellung in Pirmasens. Des Weiteren läuft unter anderem an der Universität Basel das Forschungsprojekt “Aura und Effizienz in Emmy Hennings Werk”.

Emmy Hennings, 1885 in Flensburg/D geboren, 1948 in Soregno bei Lugano gestorben, war Schriftstellerin, Schauspielerin, Kabarettistin und Mitgründerin des Cabaret Voltaire sowie der Galerie Dada. Zu Lebzeiten wurden u.a. folgende Schriften publiziert: Die letzte Freude (1913), Gefängnis (1919), Das Brandmal. Ein Tagebuch, (1920), Helle Nacht (1922), Die Geburt Jesu (1932), Der Kranz (1939). Sie schrieb aber auch für Magazine sowie Zeitungen (u.a. Revoluzzer) und malte.

Sitara Abuzar Ghaznawi, 1995 in Ghazni/ Afghanistan geboren, lebt und arbeitet in Obwalden und Zürich. Sie erlangte 2019 ihren Bachelor an der Zürcher Hochschule der Künste und stellte unter anderem in folgenden Gruppenausstellungen aus: Galerie Maria Bernheim (Zürich, 2019), Fri Art, (Fribourg, 2019), Museum im Bellpark (Kriens, 2019), Édouard Montassut (Paris, 2019), Material Art Fair (New Mexico City, 2019). Einzelausstellung: Luma Westbau |schwarzescafé (Zürich, 2019).


Courtesy Werke Sitara Abuzar Ghaznawi: Die Künstlerin und Galerie Maria Bernheim
Courtesy Objekte Emmy Hennings: Schweizerisches Literaturarchiv, Universitätsbibliothek Basel, Schweizerisches Bundesarchiv und Zentralbibliothek Zürich

Wir danken dem Schweizerischen Landesmuseum für das Materialsponsoring.

3. Juli bis 18. Oktober 2020
Agnes Scherer, «The Teacher»

Performance mit Tobias Textor, Soya Arakawa, Claudia Barth

Agnes Scherer, «The Teacher», 2019, Ausstellungsansicht «The Teacher», Kinderhook & Caracas (Berlin).

Im Werk Agnes Scherers (*1985) nehmen die «Operetten», die sie seit 2015 entwickelt, eine besondere Stellung ein. Die ungewöhnlichen Performanceformate schöpfen Inspiration aus basalen Theaterformen wie Prozessionen, den mechanischen Theatern des Barock oder auch der Power-Point-Präsentation. Dabei interessiert sich Scherer für Möglichkeiten, das Kunstwerk aus dem Status des passiven Objekts zu befreien und ihm eine magische Handlungsmacht zu verleihen. Im Zentrum von «The Teacher» steht eine Lehrerfigur, die von einem Schüler, der auf dem Boden liegt, unter enormer Anstrengung mit den Füssen gesteuert wird. Der Lehrer wird so in eine didaktische Rage versetzt, eine Art hektischen Tanz, der manchmal monströs, und manchmal fast verführerisch wirkt. Seine Lektionen werden von grossen Schaubildern illustriert, die nach 40 Sekunden zu Boden fallen, um immer wieder ein dahinter liegendes, neues freizugeben. Was der Lehrer vorträgt, klingt eindrucksvoll und wahr, widerspricht sich aber. Der mit Tobias Textors rasanter Percussion eng verwobene Text besteht aus Sentenzen, die Scherer teils von Autoritäten zu hören bekam, teils selbst verfasste. Zusammen analysieren und demonstrieren sie den rhetorischen Bauplan sogenannter Weisheiten und deren manipulatives Potenzial.

Im Cabaret Voltaire wird die Installation zur Operette während der gesamten Ausstellungsdauer zu sehen sein. Zur Eröffnung (3. Juli) sowie in der Museumsnacht (5. September) und während einer Soiree am 8. September belebt Agnes Scherer die Inszenierung gemeinsam mit Tobias Textor (Musiker/Berlin), Soya Arakawa (Performer/Düsseldorf) und Claudia Barth (Performerin und Aktivistin/Zürich). Im Hinblick auf das historische Erbe des Cabaret Voltaire ist Scherers Werk aus mehreren Perspektiven relevant. Einerseits in Bezug auf das Gesamtkunstwerk sowie die Konfrontation des Publikums mit Puppen, Musik und einem chaotischen Sprechtext, andererseits reflektiert Scherer über die Rolle der Sprache in autoritären Beziehungen.

Agnes Scherer, geboren 1985 in Lohr am Main, Deutschland, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Kunstgeschichte in Tübingen und Wien sowie Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. 2019 gewann sie den Berlin Art Prize. Zuletzt war ihre Arbeit in Gruppenausstellungen, u. a. in der Galerie ChertLüdde (Berlin, 2019), dem Kunstverein Düsseldorf (Düsseldorf, 2019) und der Galerie Sans Titre (Paris, 2018) zu sehen, sowie in den Einzelausstellungen «Orlando Tussaud», Philipp Haverkampf Galerie (Berlin, 2019/20); «The Very Hungry», Horse & Pony (Berlin, Berlin Art Prize Finalist*innenausstellung 2019); «The Teacher», Kinderhook & Caracas (Berlin, 2019) und «Cupid and the Animals», Tramps (New York, 2018 und London, 2017).

«The Teacher» wurde erstmals im April und Mai 2019 im Berliner Projektraum Kinderhook & Caracas, kuratiert von Sol Calero und Christopher Kline, gezeigt.

30. Oktober bis 26. Februar 2021
Sophie Taeuber-Arp / Mai-Thu Perret
Brief von Sophie Taeuber-Arp an Hans Arp aus Arosa vom 4. Mai 1919. Bild: Zentralbibliothek Zürich, Ms. Z II 3067.37
Mai-Thu Perret, Black Sophie, 2015, Rattan, MDF, Acrylfarbe, 144 cm × 100 cm, Foto: Annik Wetter

Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) beteiligte sich regelmässig im Cabaret Voltaire, tanzte beispielsweise im kubistischen Kostüm von Marcel Janco auf der kleinen Holzbühne. Später zeigte sie in der Galerie Dada an der Zürcher Bahnhofstrasse auch Kunstwerke. Eines ihrer abstrakten Pionierarbeiten trägt den Titel «Dada Bowl» (1916). Im Cabaret Voltaire werden von der Zentralbibliothek Zürich angekaufte Briefe und Ansichtskarten Taeuber-Arps veranschaulicht, die momentan in einem Editionsprojekt an der Zürcher Hochschule der Künste untersucht werden. Die Herausgeberinnen Medea Hoch, Walburga Krupp und Sigrid Schade rekonstruieren erstmals eine eigene Sicht der Künstlerin. Bisher basiert die kunsthistorische Rezeption fast ausschliesslich auf Erinnerungen ihres Partners Hans Arp. Gefragt wird nach ihren Konzepten von Künstlerschaft, ihrer Selbstverortung zwischen angewandter, freier und darstellender Kunst, nach Abstraktionsverfahren sowie nach Geschlechterzuschreibungen. Die dreibändige Ausgabe wird voraussichtlich im Herbst 2020 im Nimbus Verlag Wädenswil erscheinen. Im Rahmen der Publikation stellen die Herausgeberinnen das Editionsprojekt im Cabaret Voltaire vor.

Für die Genfer Künstlerin Mai-Thu Perret (*1976) stellt das Oeuvre Taeuber-Arps eine Inspirationsquelle dar. Beispielsweise zitierte sie 2015 die «Dada-Bowl» und Untitled (Pourdrier) von 1916 direkt. Aber auch weitere skulpturale Werke weisen eine Nähe zu Taeuber-Arps Werken auf. In der Ausstellung treten Werke Perrets in den Dialog mit den Briefen der Dada-Pionierin. Dabei interessiert, inwiefern die Genferin die Auseinandersetzungen, die Taeuber-Arp umtrieben, fortsetzt und aus heutiger Sicht beleuchtet.

Die Ausstellung versteht sich als Beitrag zum Auftakt der verstärkten Sichtbarkeit Sophie Taeuber-Arps in der neuen Dekade. Im Museum of Modern Art in New York eröffnet Ende 2020 eine Retrospektive, die 2021 ins Kunstmuseum Basel reist.

12. März bis 13. Juni 2021
Vaginal Davis
Vaginal Davis, Argus of the Haircut 100 Hairy Eyeballs, 2018

Vaginal Davis (*1969) ist eine Ikone der Queer-Szene, durchbricht aber zugleich diesbezügliche Konventionen als “terrorist drag”. Davis stellt sich insbesondere gegen unternehmensfreundliche Drag-Strategien. In den 1980er-Jahren war Davis Teil der Afro-Punk-Gruppe Afro-Sister und aktiv in der queeren Zine-Bewegung, dabei aber stets “too gay for the punks and too punk for the gays”. Bekannt ist Davis vor allem für ihre Performances. Seit einigen Jahren zeigt Davis auch kleinformatige Malereien sowie Skulpturen und behandelt Themen wie Queer-Identität und Femininität. In der ersten institutionellen Einzelausstellung in der Schweiz stehen sowohl eine Retrospektive als auch neue Arbeiten im Zentrum. Vaginal Davis plant eine Reihe zu den Dada-Protagonist*innen. Ihre Praxis kann vielschichtig an das Erbe des Hauses angeschlossen werden: Sei es durch Punk, Zine-Kultur, Collagen oder Performances.

Vaginal Davis, 1969 in Los Angeles geboren, lebt in Berlin. Ausstellungen (Auswahl): New Museum (2017), Cooper Union (2015), Kunsthaus Bregenz (2006); Performances (Auswahl): documenta14, Kassel (2017), Museum for Contemporary Art, Los Angeles (2011), Tate Modern, Ort (2011); Gastprofessur an der Lund University-Malmo Art Academy, Justus Liebig Universität Giessen, Goethe Universität Frankfurt, in Harvard und an der NYU.

Archiv
26. Mai 2020, 20:00
Verschoben: Cracking Up and Staging Down: Tickle and Tackle Stand Up

Kasia Fudakowski, Francesca Hawker. Organisiert mit Martina Mächler und Anastasia McCammon

2. Juni 2020, 20:00
Friends

ESTAR(SER) und weitere. Organisiert mit Adam Jasper

9. Juni 2020, 20:00
Ich bin so vielfach

Aktuelle Perspektiven auf Emmy Hennings mit Christa Baumberger, Jael Bollag und Sophie Doutreligne

16. Juni 2020, 20:00
Erste Konzerte

Ein Interlude auf einem Tonträger wird als Zwischenkommentar oder Dialog verstanden. Eingeladene Musiker*innen treten zwischen deinem Bier und Gespräch auf. Das Cabaret Voltaire lernt an diesem Abend kurze Musikbeiträge aus der weiten Nachbarschaft kennen. Organisiert von Lorik Visoka

23. Juni 2020, 20:00
Cracking Up and Staging Down: Stereotypes and Comedy

Screening Martine Syms und Beiträge zu Humor und Rassismus. Organisiert mit Martina Mächler und Anastasia McCammon

30. Juni 2020, 20:00
Meta-Programm

Drängendes zu 2020 im / zum Cabaret

7. Juli 2020, 20:00
Salon der Republik

Der Salon der «Republik» ist ein Forum für Literatur und Debatte. Es diskutieren über aktuelle Bücher und relevante Themen: das Feuilleton des Online-Magazins «Republik», ausgewählte Gäste – und Sie, falls Sie mögen. Denn auch Zuhören ist erlaubt.

14. Juli 2020, 20:00
Offene Bühne

Unter info@cabaretvoltaire.ch können bis zum 01.07.20 Kurzbeiträge (5-10 Minuten) eingereicht werden (ca. 2000 Zeichen). Maximal 15 Teilnehmer*innen werden ausgewählt.

19. Mai 2020, 20:00
Verschoben: Oh Hans, had you known / Rhythmus 21. Changes in rhythm may alter textures of spaces

Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor setzen Hans Richters Auseinandersetzung mit Zeit, Wahrnehmung sowie Raum aus einer gegenwärtigen Perspektive mit auditiven Mitteln fort.

Text von Martina Buzzi: Richters Rhythmus 21 setzt sich nicht nur mit Rhythmus, sondern insbesondere auch mit dem Medium Film auseinander. Film war um 1921 praktisch ungesehen und nicht mit der gegenwärtigen Bedeutung des Mediums vergleichbar. Heute ist animiertes wie aufgezeichnetes Bewegtbild ein alltägliches Phänomen, weshalb Richters Auseinandersetzung von Zeit, Wahrnehmung und Raum mittels seiner Arbeit nicht ohne eine historische Verortung der im Rhythmus 21 angewandten Techniken gelesen werden kann. Film und Rhythmus sind beides zeitbasierte Medien. Einzelne Bilder eines Filmes oder Schläge in einem rhythmischen Konstrukt treten erst durch ihre Abfolge und gemeinsame Beziehung als Ganzes in Erscheinung. Diese Gemeinsamkeit sticht insbesondere bei der Arbeit mit der Stop-Motion-Technik ins Auge, während jedem einzelnen Bild in der Herstellung, im Vergleich zur Projektionsdauer, ein unverhältnismässig erscheinendes Vielfaches an Zeit gewidmet wird. Hundert Jahre nach Rhythmus 21 sind die technischen Vorgänge im Film weit bekannt und so weit entwickelt, dass keine Einzelbilder mehr wahrgenommen werden. Damit hat sich im Vergleich zu Richters Zeit die Relevanz der Auseinandersetzung mit dem Granularen des Mediums gewandelt. Eine Möglichkeit der Annäherung an die Thematik besteht heute in der sinnlichen Wahrnehmung von Raum und der Transformation dieser Empfindung durch die Nutzung akustischer Phänomene. In Oh Hans, had you known / Rhythmus 21 nehmen Martina Buzzi und Nicolas Buzzi die zeitbasierte Eigenschaft von Film und Rhythmus als Ausgangspunkt, um unter Einbezug formaler Entscheidungen und morphologischer Eigenschaften von Rhythmus 21 dessen grundsätzliche Fragestellungen in der heutigen Zeit, mit Mitteln wie Sound, Schall, Raum und Musik, zu verhandeln. Dabei wird durch die Verwendung der inhärenten Dynamik von Schwingungen - nämlich ihre fortwährende Überschreitung der Modalitäten und Grenzen, Rhythmus 21 in einen inneren und äusseren Raum mit fluiden Grenzen übersetzt.

12. Mai 2020, 20:00
Verschoben: Salon der Republik

Der Salon der «Republik» ist ein Forum für Literatur und Debatte. Es diskutieren über aktuelle Bücher und relevante Themen: das Feuilleton des Online-Magazins «Republik», ausgewählte Gäste – und Sie, falls Sie mögen. Denn auch Zuhören ist erlaubt.

5. Mai 2020, 20:00
Verschoben: New Facts

Slow Reading Club (SRC). Organisiert mit Adam Jasper und Jan Steinbach

28. April 2020, 20:00
Verschoben: Cracking Up and Staging Down: Slapstick and Laughters

Shinichi Iova-Koga und Dimitri Chimonas. Organisiert mit Anastasia McCammon und Martina Mächler

21. April 2020, 20:00
Verschoben: Endlich einmal Lenins Text besprechen, den er zur Zeit des historischen Cabaret Voltaire in derselben Strasse in Zürich schrieb

Ein Gespräch mit Tove Soiland, Stefanie Leuenberger und Gleb Albert. Moderiert mit Andreas Rizzi. Sozialistische Lieder von Niels van der Waerden

14. April 2020, 20:00
Verschoben: Lieb mich von allen Sünden rein

Emmy Hennings, gelesen von Heidi Maria Glössner, im Dialog mit Ariane von Graffenried. Eine Soiree in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturarchiv

7. April 2020, 20:00
Verschoben: Repetitions and Fadings
Lara Dâmaso, Foto: Flavio Karrer

Eine Tanz-Performance von Lara Dâmaso

Text Lara Dâmaso/Matthew Hanson: Der tanzende Körper und der singende Körper sind ein und derselbe. Die gleiche Art der Kommunikation: Vibration. Der tanzende Körper und der singende Körper sprechen zueinander, müssen aber nicht antworten. Das ist kein Call and Response, es ist schneller als das. Ein Sprung vorwärts. Sofortige Präsenz. Der tanzende und singende Körper ist ein offener Kanal - keine leere Kammer. Da er ein Kanal und keine Kammer ist, kann er mit dem harmonisieren, was durch ihn hindurchgeht. Das wiederum zeigt, was er trägt und wie er aufgebaut ist. Es ist kein Echo, es ist melodischer als das. Der tanzende und singende Körper ist eine reflektierende Oberfläche. Er zeigt akribisch Zeit und Raum, Form und Bewegung, die ihn umgeben. Er wird durch diese Agenten impliziert und impliziert sie gleichzeitig. Aber das ist keine Repräsentation, es ist noch viel mehr als das. Und es braucht nicht mehr als das, was schon da ist.

31. März 2020, 20:00
Verschoben: Cracking Up and Staging Down: Current Parroting und «ein weiblicher Humorist genannt Kobold»

Karolin Brägger, Anastasia McCammon / Emmy Hennings, Dynamic Resistance von Hedda Bauer und Johan Ahlkvist mit Charlotte Gash, Charlotta Öberg, Sigrid Mau, Rogine Moradi. Organisiert mit Martina Mächler und Anastasia McCammon

24. März 2020, 20:00
Verschoben: Salon der Republik

Der Salon der «Republik» ist ein Forum für Literatur und Debatte. Es diskutieren über aktuelle Bücher und relevante Themen: das Feuilleton des Online-Magazins «Republik», ausgewählte Gäste – und Sie, falls Sie mögen. Denn auch Zuhören ist erlaubt. Beim Auftakt der Reihe am 24. März, 20 Uhr, geht es um das Thema «Identitäten» und um neue Bücher von Olivia Wenzel, Ta-Nehisi Coates und Ocean Vuong. Zu Gast ist Fatima Moumouni. Sie liest und debattiert zusammen mit Barbara Villiger Heilig, Daniel Binswanger und Daniel Graf.

17. März 2020, 20:00
Abgesagt: Zentrum Geschichte des Wissens

Die Veranstaltung wird wegen des Coronavirus abgesagt.

In der Reihe «Wissen inGesellschaft» des «Zentrums Geschichte des Wissens» (ETH & Uni Zürich) spricht Prof. Dr. Adrian Daub (Stanford) zum Silicon Valley und nimmt dessen selbstgeschaffenen Mythos der Innovation kritisch unter die Lupe. Diese Veranstaltung
findet in Kooperation mit der Professur für Wissenschaftsforschung der ETH Zürich statt.

Wissen in Gesellschaft
Aktuell
13. Juni 2020
Neue Körperempfindungen: Sexualität im Rausch von Bewegung und Musik

14–14.45 Uhr in der Ausstellung im Kunsthaus Zürich. Von 15–15.30 Uhr performativer Rundgang zum Cabaret Voltaire

Neue Körperempfindungen: Sexualität im Rausch von Bewegung und Musik
Im Rahmen des Zurich Art Weekend: Dialogische Führung mit Cabaret-Voltaire-Leiterin Salome Hohl und Kunsthaus-Kuratorin Cathérine Hug. Kunst-performance von Talaya Schmid und Angie Walti

3. Juli 2020, 18:00
Ausstellungseröffnung Agnes Scherer «The Teacher»

Performance mit Tobias Textor, Soya Arakawa und Claudia Barth, Sommerfest

5. September 2020, 18:00
Museumsnacht

Agnes Scherer «The Teacher». Performance mit Tobias Textor, Soya Arakawa und Claudia Barth

30. Oktober 2020, 18:00
Ausstellungseröffnung Sophie Taeuber-Arp / Mai-Thu Perret
12. März 2021, 18:00
Ausstellungseröffnung Vaginal Davis
19. April 2020, 19:00
P-a-i-n.org

Pain – Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor
Dritter Live-Broadcast

https://p-a-i-n.org/Agenda

Das Kammerensemble für improvisierte elektronische Musik geht in der aktuellen Pandemie dem Potential von Musik in Zeiten von Social Distancing nach. Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor interessieren sich in ihren Performances für die räumliche und soziale Dimension von Klängen und Vibrationen. Die Materialität von Klang und die unmittelbaren Interaktionen unter den Musiker*innen sowie mit dem Publikum steht weiterhin im Zentrum ihres Schaffens. Dies erfordert die Übertragung der Musik in Echtzeit und eine hohe Wiedergabequalität. Mit Pain gründeten sie einen virtuellen Konzertort, welcher auf die globale Situation der sozialen Isolation eingeht. Die Musiker*innen sind im Programm des Cabaret Voltaire.
Das Cabaret Voltaire stellt der unabhängigen Initiative den Historischen Saal zur Verfügung. Er bietet genügend Platz für das Social Distancing der drei Mitglieder.

14. April 2020, 10:00
P-a-i-n.org

Pain – Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor
Zweiter Live-Broadcast

https://p-a-i-n.org/Agenda

Das Kammerensemble für improvisierte elektronische Musik geht in der aktuellen Pandemie dem Potential von Musik in Zeiten von Social Distancing nach. Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor interessieren sich in ihren Performances für die räumliche und soziale Dimension von Klängen und Vibrationen. Die Materialität von Klang und die unmittelbaren Interaktionen unter den Musiker*innen sowie mit dem Publikum steht weiterhin im Zentrum ihres Schaffens. Dies erfordert die Übertragung der Musik in Echtzeit und eine hohe Wiedergabequalität. Mit Pain gründeten sie einen virtuellen Konzertort, welcher auf die globale Situation der sozialen Isolation eingeht. Die Musiker*innen sind im Programm des Cabaret Voltaire.
Das Cabaret Voltaire stellt der unabhängigen Initiative den Historischen Saal zur Verfügung. Er bietet genügend Platz für das Social Distancing der drei Mitglieder.

12. April 2020, 19:00
P-a-i-n.org

Pain – Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor
Erster Live-Broadcast: Sonntag, 12. April, 19:00

https://p-a-i-n.org/Agenda

Das Kammerensemble für improvisierte elektronische Musik geht in der aktuellen Pandemie dem Potential von Musik in Zeiten von Social Distancing nach. Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor interessieren sich in ihren Performances für die räumliche und soziale Dimension von Klängen und Vibrationen. Die Materialität von Klang und die unmittelbaren Interaktionen unter den Musiker*innen sowie mit dem Publikum steht weiterhin im Zentrum ihres Schaffens. Dies erfordert die Übertragung der Musik in Echtzeit und eine hohe Wiedergabequalität. Mit Pain gründeten sie einen virtuellen Konzertort, welcher auf die globale Situation der sozialen Isolation eingeht. Die Musiker*innen sind im Programm des Cabaret Voltaire.

Ihre Performance Oh Hans, had you known / Rhythmus 21. Changes in rhythm may alter textures of spaces vom 19. Mai 2020 wird aufgrund der Corona-Krise voraussichtlich verschoben. Das Cabaret Voltaire stellt der unabhängigen Initiative den Historischen Saal zur Verfügung. Er bietet genügend Platz für das Social Distancing der drei Mitglieder.

13. März bis 15. März 2020
Eröffnungswochenende

Reduziertes Programm und Beschränkung der Gästeanzahl aufgrund der aktuellen Situation. Wir bitten Menschen mit Grippesymptomen daheim zu bleiben und die vom Bund zur Verfügung gestellten Massnahmen zu beachten. Zudem empfehlen wir allen Teilnehmenden, sich regelmässig die Hände zu waschen, Körperkontakt in Grenzen zu halten und auf herkömmliche Begrüssungsrituale zu verzichten. Das Cabaret Voltaire stellt Desinfektionsmöglichkeiten zur Verfügung und achtet auf Zirkulationsmöglichkeiten.

13.03.20–15.03.20
Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi

13.03.20, 18:00–04:00
– Stefan Burger, Skulptur Traverse, ab 18:00
– Begrüssung, 19:00
– Nicolas und Martina Buzzi mit Li Tavor, Franziska Koch, Monika Stalder und Miao Shuyue Zhao, Performance Suspended Gestures, 21:00
– ABGESAGT: Crystallmess, Performance Poison/Paradise, anschliessend DJ-Set, 23:15–02:00

14.03.20, 11:30–02:00
An Occasion Hosted by Isabel Lewis on the Topic of Love in the Time of Corona, ab 17:00

15.03.20, 11:30–23:00
– ABGESAGT: Soya Arakawa, Performance JIJII DOKOROKA, 17:00
– ABGESAGT: Simone Lappert, lyrischer Dialog mit Emmy Hennings, 18:00

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14. März 2020, 17:00
An Occasion on the Topic of Love in the Time of Corona
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Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Schweiz in Bezug auf das Coronavirus möchten wir das Risiko einer Zusammenkunft anerkennen und ansprechen, während wir weiterhin Geselligkeit feiern und uns auf die Gemeinschaft konzentrieren. Die Dauer des Anlasses wurde auf mehrere Stunden ausgedehnt, damit die Besucher nach Belieben kommen und gehen können.

Die Occasions von Isabel Lewis können als ein Ritual des Zusammenkommens für das 21. Jahrhundert betrachtet werden. Sie bieten eine liberalisierte Form der Teilnahme, die es Besuchern erlaubt, stundenlang zu verweilen oder einfach nur vorbeizugehen. Die Künstlerin schuf dieses Format als eine Möglichkeit, eine Idee von Komposition anzusprechen, die ihre fehlende Autonomie, ihre Porosität und Kontingenz als Reflexion über die Natur der Realität selbst eher umarmt als verdrängt. Für das Eröffnungswochenende des Cabaret Voltaire reagiert die Künstlerin auf diesen Moment, indem sie unsere gegenwärtigen Ängste vor Nähe und Verbindung thematisiert und die Art und Weise nachzeichnet, wie diese Ängste in eine Flugbahn der Hyperindividualisierung und sozialen Atomisierung eingebaut sind, die mit dem Aufkommen der wissenschaftlichen Weltsicht, des Puritanismus und des Kapitalismus beginnt und bis heute in den sozialen und politischen Fragen des Neoliberalismus fortdauert.

Lewis entwickelt seit 2014 eine Idee, die sie als "radikale Empfänglichkeit" bezeichnet und die für sie eine Alternative zu den Formen der sozialen Interaktion bildet, statt zu Konflikten, Zwang und Konkurrenz, die im sozialen Austausch kapitalistischer Gesellschaften prominent erscheinen. Lewis legt großen Wert auf die Rehabilitation der Sinne jenseits des Visuellen als einen Weg, sich auf unsere Umwelt einzustimmen und auf soziale und ökologische Krisen reagieren zu können. Ihr Ansatz ist realistisch - es gibt keine Verleugnung des Risikos, sich für einen anderen verwundbar zu machen, sich "gegenseitig ungeschehen zu machen". Mit den Worten von Judith Butler: "Man bleibt nicht immer intakt".

Die Ocassions (2014-heute) der international renommierten Künstlerin, Tänzerin, DJ und Theoretikerin gelten als feierliche Zusammenkünfte von Dingen, Menschen, Pflanzen, Tänzen und Düften, bei denen die Besucher in die Aufmerksamkeit und die Geselligkeit eintauchen und sich aus ihr herauslösen können. Desinfektionsmittel und Erfrischungen sind Teil der Gastfreundschaft.

13. März 2020
Ausstellungseröffnung Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi
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13. März 2020, 21:00
Suspended Gestures

Suspended Gestures von Martina und Nicolas Buzzi. Performerinnen: Li Tavor, Monika Stalder, Martina Buzzi und Franziska Koch.

In der Performance Suspended Gestures interagieren die Performerinnen durch Gesten, die synthetische Klänge steuern. Ihre Körper werden durch Bewegungssensoren erweitert. Die Partitur der Bewegungen, die Choreographie, wird durch die Mittel der Klänge bestimmt, durch die die Performerinnen miteinander kommunizieren.

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Anmerkung: Aufgrund der Corona-Krise werden die ersten beiden Termine nicht stattfinden.

Ab dem 30. März startet im Cabaret Voltaire der transdisziplinäre Raum für Unsicherheit. Um Austausch soll es dabei gehen, um Arbeiten, künstlerische und wissenschaftliche, die sich im Prozess befinden, die unfertig sind, unausgegoren, unsicher eben. Eine Unsicherheit in der jeweiligen Ausdrucksform ist auch die Eintrittskarte, eine sich im Prozess befindende Arbeit, unaufgeführt, unveröffentlicht, unausgestellt. Angedacht sind fünf Treffen bis Ende August (30. März, 22. April, 25. Mai, 6. Juli, 24. August). Im Frühsommer werden weitere Termine gesetzt.

Die Treffen finden in kleiner Runde statt (maximal 20 Anmeldungen), an denen jeweils eine bis zwei Arbeiten vorgestellt und besprochen werden. Wenn du Lust auf diesen Austausch hast, und darauf, regelmässig an den Gesprächen teilzunehmen, also nicht nur an dem einen Abend, an dem es um deine Arbeit geht, dann bist du herzlich willkommen. Wir möchten Menschen einladen, die ihre Unsicherheiten aussprechen können und an einem ehrlichen Austausch interessiert sind.

Jede Sitzung kostet 10 CHF, dafür wird eine kalte Platte und Wein/Bier serviert. Wir diskutieren in einer ruhigen Ecke im Cabaret Voltaire – in der Dada-Bibliothek, in der Ausstellung oder hinter dem grünen Vorhang im Historischen Saal.

Der Raum für Unsicherheit entstand 2016 im Ausstellungsraum Klingental, gegründet von Franziska Baumgartner, Simone Lappert und Simon Wunderlich. Sie tragen die Weiterführung im Cabaret Voltaire mit.

Anmeldung unter: raumfuerunsicherheit@cabaretvoltaire.ch

Aktuell
29. Mai 2020, 20:00
Don’t Forget – Where do we go?

Salon Bastarde

50 Jahre Schwarzenbach-Initiative oder die Schweizer Kollaboration mit dem Apartheid-Regime: Wie können wir uns von den Geistern der Vergangenheit befreien? In einer Reihe von Ton-, Text-, Video- und historischen Fernsehbeiträgen stellen Betroffene, Kulturschaffende und Forscher*innen ihre Blicke auf die Vergangenheit dar, ... um eine bessere Zukunf tzu fordern. Mit Rohit Jain, Melinda Nadj Abonji, Robin Bhattacharya, Tim Zulauf und weiteren Gästen*

www.salon-bastarde.ch

4. Juni 2020, 14:00–18:00
Auftakt der Tagung 'Celans Theorie der Dichtung heute'

Organisiert von Evelyn Dueck und Sandro Zanetti

11. Juni 2020, 17:00–18:00
The Sex Factor: How Women Made the West Rich

Dr. Victoria Bateman (University of Cambridge, Wirtschaftswissenschaftlerin, Feministin, Aktivistin). Organisiert von Barbara Straumann, Eva Brugger und Olivia Biber

13. Mai 2020, 19:00
Zentrum Geschichte des Wissens

Prof. Dr. Svenja Goltermann spricht zur «Geschichte des Gewalt- und Opferdiskurses».

30. April 2020, 20:00
Verschoben: Icon Poet
25. März 2020, 16:00–18:00
Abgesagt: Artist Talk mit Uriel Orlow

Moderiert von Prof. Dr. Liliana Gómez (Universität Zürich)

Der Talk wird unterstützt vom Zentrum Künste und Kulturtheorie, dem Studienprogramm Kulturanalyse der Universität Zürich und durch den SNF.

17. März 2020, 20:00
Abgesagt: Zentrum Geschichte des Wissens

Die Veranstaltung wird wegen des Coronavirus abgesagt.

In der Reihe «Wissen in Gesellschaft» des Zentrums «Geschichte des Wissens» (ETH & Uni Zürich) spricht Prof. Adrian Daub (Stanford) zum Silicon Valley und nimmt dessen selbstgeschaffenen Mythos der Innovation kritisch unter die Lupe. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Professur für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich statt.

22. Februar 2020, 22:00–00:00
Literaturhaus Zürich. Tage südafrikanischer Literatur

Late Night im Cabaret Voltaire: Spoken-Word-Performance mit Koleka Putuma, Musik mit DJ youngseptember

Stefan Burger, Traverse, 2020 (Edition von fünf Absinthgarnituren, je sechsteilig)

Gastronomisch hat sich das Cabaret Voltaire unter anderem dem Absinth verschrieben. Stefan Burger entwarf eine Absinthgarnitur mit Glasarbeiten, die derzeit einen Schwerpunkt seiner Arbeit darstellen. Das Kunstwerk als Gebrauchsgegenstand kann in der Dada-Bibliothek erworben werden.

Bei Interesse bitten wir Sie, uns unter info@cabaretvoltaire.ch zu kontaktieren.

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Pro Ausstellung werden spezielle Karten produziert.

Die Postkarte von Sitara Abuzar Ghaznawi (Untitled, 2020) und die Postkarten mit Emmy Hennings können in der Dada-Bibliothek für je 2 CHF gekauft werden.

Vermittlung

Im Eingangsbereich steht ein grosser Tisch und hängen Regale mit Publikationen zu Dada, Vermittlungsmaterial und ausgewählten Souvenirs, um das historische Dada zu vermitteln und unterschiedliche Zugänge zu ermöglichen. Der Grundstock der Bibliothek ist eine Schenkung des verstorbenen Dada-Sammlers Hans Bolliger und des Dada-Spezialisten und Kurators Guido Magnaguagno. In der Bibliothek sind viele wichtige Dada-Publikationen vorhanden. Das Cabaret Voltaire erweitert seine Bibliothek laufend.

Ebenfalls im Eingangsbereich befindet sich CV Books: Eine wechselnde Auswahl an Kunstpublikationen für das Cabaret Voltaire, kuratiert von Jan Steinbach. Erhältlich in der Dada-Bibliothek oder online via Edcat CV Books.

Dada-Bibliothek, Photo: Cabaret Voltaire, Gunnar Meier

Mit dem Dadablog startet das Cabaret Voltaire ein regelmässiges Journal, das jeweils donnerstags erscheint. Nebst der Vermittlung des historischen Dada, welche hier auch die Möglichkeit hat, Bezüge zur Gegenwart herzustellen, wollen wir auch eine Plattform für verschiedene Autor*innen aufbauen und damit unbekannte und etablierte Stimmen in die Befragung unseres Erbes einfliessen lassen. Die Autor*innen schreiben jeweils in ihrer Sprache. Immer stehen die Einträge in Verbindung zu unserer Dada-Bibliothek.

www.cabaretvoltaire.ch/blog

Dada in Zürich - Überblicksführung
Im Museum Cabaret Voltaire bieten wir Überblicksführungen an. Die Führungen dauern ein- bis eineinhalb Stunden und ermöglichen einen Einblick in die Geschichte von Dada und des Cabaret Voltaire sowie in gegenwärtige Aktivitäten. Neben dem Cabaret Voltaire stehen diverse weitere Dada-Orte in der Stadt Zürich auf dem Programm. Alle Führungen werden auch auf Englisch angeboten.

Anmeldung und Information: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch
Treffpunkt: Cabaret Voltaire, Eingang Münstergasse
Sprachen: Deutsch/Englisch (Französisch auf Anfrage)

Preise für Gruppen von Schüler*innen und Student*innen
1 h Führungen für CHF 200.
1.5 h Führungen für CHF 250.-

Preise für private Gruppen
1 h Führungen für CHF 250.-
1.5 h Führungen für CHF 300.-

Preise für Firmengruppen
1 h Führungen für CHF 300.-
1.5 h Führungen für CHF 350.-

Themenführungen
Wir entwickeln laufend Themenführungen, die Dada im Kontext spezifischer Debatten reflektieren. Die Konditionen werden über den persönlichen Kontakt besprochen: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch

DADAschule ist ein disziplinübergreifendes Format für Kinder zwischen 9 und 12: ein Ort für Ideen, Experimente sowie künstlerisches, literarisches und philosophisches Tüfteln. Die Eltern werden an der Türe abgegeben und können dort nach Kursende auch wieder abgeholt werden.

DADAschule wird mit Barbara Weber konzipiert und befindet sich in der Planungs- und Finanzierungsphase. Geplanter Beginn ist 2021.

Ab 2021 bieten wir Workshops und Führungen für Schulklassen verschiedener Altersgruppen an.

Die Unterlagen für Schüler*innen ab 16 Jahren, die 2016 in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum erarbeitet wurden, sind weiterhin zugänglich. Anhand von vier unterschiedlichen «Dada-Ereignis-Themenpfaden» und praktischen Übungen an verschiedenen Orten in Zürich beschäftigen sich die Schüler*innen mit den Anliegen der Dadaist*innen und werden selbst zu Akteur*innen.

Themenpfad «Die dadalogischen Dimensionen» (701,5 KiB)
Themenpfad Readymade – «Ich bin Kunst» (6,7 MiB)
Themenpfad «Sprechakte!» (7,1 MiB)
Themenpfad «Provokation auf der Bühne» (7,2 MiB)
Themenpfad «Politische Propaganda» (6,8 MiB)

Gastronomie

Als die Dadaist*innen das Haus 1916 entdeckten, betrieb Jan Ephraim die Bier- und Weinschenke Holländische Meierei. Die Dadaist*innen bespielten den hinteren Saal und verpflegten sich mit dem Angebot der Meierei. Nach der Besetzung und Wiedereröffnung 2004 wurde das Sortiment mit einer grossen Auswahl an Absinth erweitert. In der Cabaret Voltaire-Bar servieren wir neben Bier, Wein und Absinth auch Schnaps, weitere alkoholische Getränke, Süssgetränke, Teesorten, Kaffee, und Snacks.

Die Bar ist ab dem 15.05.2020 bis auf Weiteres zu den folgenden Zeiten geöffnet:
Freitag 17:00–23:00
Samstag/Sonntag 14:00–23:00

Wir halten uns an das Schutzkonzept des Berufsverbandes GastroSuisse und können 35 Sitzplätze anbieten. Tischreservationen für maximal 4 Personen nehmen wir via info@cabaretvoltaire.ch gerne entgegen.

In der oberen Etage befindet sich das ursprüngliche Cabaret Voltaire. Die Dadaist*innen mieteten das sogenannte Holländer Stübli im hinteren Bereich, um ihr eigenes Kabarett zu eröffnen. Hugo Ball beschrieb das Cabaret Voltaire in seinem Tagebuch als ihren Candide gegen die Zeit. Das Cabaret Voltaire war nur fünf Monate geöffnet. Vom 5. Februar bis zum 23. Juni 1916 fanden täglich, ausser freitags, Veranstaltungen statt. Im April 1916 einigten sich die Dadaist*innen auf den Namen Dada.

Heute ist von der Original-Bausubstanz nur noch die Säule im vorderen Teil des Saales vorhanden. Links im Raum stand – wie heute – die kleine Holzbühne, auf der experimentelle und interdisziplinäre Darbietungen gezeigt wurden. Gedichte wurden in verschiedenen Sprachen gleichzeitig aufgeführt und mit Masken, Tanz, Bühnenbildern und Musik kombiniert.

Damals hingen auch Kunstwerke an den Wänden, unter anderem auch von Picasso. Ein Höhepunkt des Cabaret Voltaire bildete der Auftritt von Hugo Ball am 23. Juni 1916, als er in einem kubistischen Kostüm als magischer Bischof seine Lautgedichte aufführte und dabei seine mystische Erleuchtung erlebte.

Historischer Saal, Photo: Cabaret Voltaire, Gunnar Meier

Durch das Mieten des Hauses ermöglichen Sie nicht nur Ihnen einen besonderen Anlass an einem mythischen Ort der Kulturgeschichte, sondern unterstützen mit Ihrer Miete auch den Erhalt des international bedeutenden Erbes von Dada.

Veranstalten Sie darin:
ein rauschendes Fest
einen inspirierenden Workshop
einen innovativen Launch
lehrreiche Kurse oder Vorträge
eine bedeutende Lesung

Bitte beachten Sie, dass wir die Räume des Cabaret Voltaire nur für geschlossene Veranstaltungen vermieten können. Für alle Anfragen schreiben Sie bitte eine Mail an mieten@cabaretvoltaire.ch. Wir werden uns so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Wir danken Ihnen im Voraus und freuen uns auf Ihre Anfrage!

Cabaret Voltaire

Stellungnahme der Direktorin:

Dada wird als Befragungsmodus verstanden, der nicht zielführend sein muss, sondern in unterschiedlichen Formen und Formaten fortwährend Fragen stellt: Wie reagieren wir auf die Gegenwart? Mit welchen Mitteln denken wir die Zukunft? Welcher Sprache bedienen wir uns? Wer nimmt an der Gesellschaft teil, unter welchen Bedingungen? Was bedeutet Existenz? Welche Rolle spielen die Künste? Ebenfalls im Fokus steht das Gemeinschaftliche, die gegenseitige Stärkung und Konfrontation, Verletzlichkeit und Mut. Das Cabaret Voltaire war und bleibt ein offener Ort der ehrlichen Kritik und des disziplinübergreifenden Austausches. Diese Ansprüche an eine Kulturinstitution haben heute dieselbe Dringlichkeit wie 1916. Vor der dadaistischen Folie können historische Positionen und zeitgenössische Strategien diskutiert werden, die unsere politische und ästhetische Urteilskraft schärfen. Das Cabaret Voltaire fungiert zugleich als Künstlerkneipe, Vermittlungsort für Dada sowie als Plattform für gegenwärtiges Kulturschaffen und relevante Debatten.

Stellungnahme Vorstand Cabaret Voltaire:

Das Museum Cabaret Voltaire ist der Ursprungsort der weltweit bekannten Dada-Bewegung, die 1916 in Zürich entstanden ist. Das Programm des Cabaret Voltaire lebte und lebt stark von der Besonderheit des Ortes: dem Saal für Aufführungen und Aktivitäten unterschiedlichster Art, dem Barbetrieb, den zugänglichen Räumen davor und darunter, dem Eingangsbereich, der die Tür zur Stadt und zugleich zur Welt bildete und bildet.

1916 war das Cabaret Voltaire ein Ort, an dem die damalige durch Krieg und Exil geprägte Gegenwart das Bedürfnis weckte, sich von den gegebenen Zeitumständen und ihren ideologischen Verengungen radikal (negativ) abzusetzen, um stattdessen neue Weisen der Kooperation und Kritik, experimentelle Formen der Aufführung und Inszenierung sowie neu entdeckte Medien der Reflexion und Dokumentation zu erproben. Dada war insgesamt keine Kunstrichtung, die sich in erster Linie mit der Vergangenheit sowie überhaupt mit dem bereits Bekannten befasste. Viel mehr setzte Dada in zuvor ungekannter Radikalität auf die Auseinandersetzung mit dem, was noch unbekannt war, mit dem, was gerade in der Gegenwart passierte oder noch passieren könnte, um daraus Ideen für die Zukunft zu entwickeln.

Zur “Erbschaft” von Dada gehört deshalb die Frage: Worauf wird man später einmal zurückkommen können? Antworten auf diese Frage können immer nur in der jeweiligen Gegenwart formuliert werden. Das ist das Besondere an Dada, auch jenseits von 1916: Nicht ein Stil, nicht ein bestimmtes politisches Programm und nicht ein fest stehender Inhalt war kennzeichnend für Dada, sondern die Einsicht, dass jede Gegenwart ihre eigenen Mittel und Wege finden muss, um sich möglichst frei aus sich heraus bewegen zu können: künstlerisch, gesellschaftlich, lebenspraktisch.

Das Programm des Cabaret Voltaire versucht, diese Einsichten der Dadaisten aus heutiger Sicht, für die heutige Situation zu befragen und sie erneut fruchtbar zu machen. Die Auseinandersetzung mit dem historischen Erbe enthält zwar eine Komponente der Dokumentation von Geschichte, doch sie kann sich nicht darin erschöpfen. Denn Dada war schon immer auf die Zukunft ausgerichtet und deswegen gilt es auch, die Vergangenheit von Dada nicht als statisch zu begreifen. Vielmehr soll diese Vergangenheit immer wieder neu auf ihre Aktualität für die Gegenwart und Zukunft hin befragt werden.

Die damaligen Aktivitäten der Dadaist*innen bewegten sich allesamt in Spannungsfeldern: zwischen Kunst und Nicht-Kunst, Planung und Zufall, Sinn und Unsinn, Behauptung und Realisierung, lokalen Besonderheiten und internationaler Vernetzung, intensiven Livemomenten und – was oft vergessen geht – Bestrebungen nach Anerkennung und Dauer. Diese Spannungsfelder bestehen auch heute noch. Sie sind unauflöslicher Teil der fortlaufenden Geschichte von Dada. Das Programm des Cabaret Voltaire ist sich dessen bewusst, ortet diese Spannungen in ihrer jeweils aktuellen Ausprägung und arbeitet mit ihnen. Sie unterzieht sie so einem permanenten “Gegenwarts-Check”.

Das Cabaret Voltaire wird vom gleichnamigen Verein getragen, der auf die Unterstützung von Mitgliedern, öffentlicher Hand, Stiftungen und privaten Personen angewiesen ist.

Mit einer Mitgliedschaft unterstützen Sie die lebendige Bearbeitung des dadaistischen Erbes, Ausstellungen und disziplinübergreifende Auseinandersetzungen während der Soireen am Dienstag. Mehr Informationen: info@cabaretvoltaire.ch

Falls Sie die Institution längerfristig und spezifisch unterstützen möchten, wenden Sie sich an die Leitung: salome.hohl@cabaretvoltaire.ch (Direktorin), esther.widmer@cabaretvoltaire.ch (Geschäftsführerin)

Werden Sie Mitglied (1 Jahr)
CHF 165
CHF 70 (reduziert für Student*innen und Künstler*innen)

Bankverbindung
Selbstverständlich können Sie Ihren Beitrag nach Wahl auch direkt auf folgendes Bankkonto überweisen:
Zürcher Kantonalbank, Postfach, 8010 Zürich
IBAN: CH32 0070 0110 0007 7322 2 / BIC (SWIFT): ZKBKCHZZ80A
Inhaber: Trägerverein Cabaret Voltaire

Statuten
180620 Verein Cabaret Voltaire Statuten 2018.pdf (2,1 MiB)

Vorstand
Patrick Hug (Präsident ad interim)
Jean-Pierre Hoby (Vize Präsident)
Barbara Basting (ex officio Stadt Zürich)
Fabienne Barras
Annatina Menn
Una Szeemann
Sandro Zanetti

Jahresberichte
Jahresbericht Verein Cabaret Voltaire 2017.pdf (6,4 MiB)
Jahresbericht Verein Cabaret Voltaire 2018.pdf (2,5 MiB)

Direktorin und Künstlerische Leitung

  • Salome Hohl

Geschäftsführerin

  • Esther Widmer

Mitarbeiter*innen Programm und Vermittlung

  • Laura Sabel (Mitarbeiterin Programm und Vermittlung)
  • Lorik Visoka (Assistenz des Leitungsteams)
  • Elena Grignoli (Mitarbeiterin Vermittlung)
  • Petra Winiger Østrup (Mitarbeiterin Vermittlung)

Café / Bar

  • Vincent Clifford (Leitung)
  • Roberto von Escher (Chef de Bar)
  • Angela Kellenberger
  • Käroly Kokk
  • Jean-Louis Charles Puillet
  • Lydia Thalmann
  • Atila Yagmur
  • Aytac Pekdemir
  • Isil Demircan
  • Giorgina Hämmerli

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung!

Das Cabaret Voltaire erhält grosszügige Betriebsbeiträge von:
Stadt Zürich

Das Cabaret Voltaire erhält grosszügige Projektbeiträge von:
Kanton Zürich
Ernst Göhner Stiftung
Nestlé Fondation pour l’Art
Avina Stiftung
Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung
Ars Rhenia
Elisabeth Weber Stiftung

Das Cabaret Voltaire wird von den folgenden Hotels unterstützt:
Motel One
Atlantis
Hotel Florhof
Greulich
Opera
Platzhirsch
Placid
Marktgasse
Helmhaus

Frühere Betriebsbeiträge:
Bank Julius Bär (2008–2011)
Andy Rihs (2008–2011)
Swatch (2004–2008)

Frühere Projektbeiträge:
Dr. Adolf Streuli Stiftung (2013, 2017)
artEDUStiftung (2017)
Fachstelle Kultur Kanton Zürich (2017)
Avina Stiftung (2016)
Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung (2014–2017)
UBS Kulturstiftung (2017)
Agape Stiftung (2015–2017)
Else v. Sick Stiftung (2016–2017)
Zürcher Kantonalbank (2013, 2016)
Ernst Göhner Stiftung (2013, 2016)
Maya Behn-Eschenburg Stiftung (2015–2016)
Pro Helvetia (2016)
Lixmar-Stiftung (2016)
Ars Rhenia Stiftung (2016)
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung (2016)
Walter Haefner Stiftung (2016)
Cassinelli–Vogel Stiftung (2016)
Stiftung Temperatio (2016)
Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg (2008–2016)
Volkart Stiftung (2008–2014)
Swiss Re (2013)
Migros-Kulturprozent (2013)
Baugarten Stiftung (2013)
Adolf und Mary Mil-Stiftung (2013)
Parrotia-Stiftung (2013)
Georges und Jenny Bloch-Stiftung (2013)
Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung (2013)

Cabaret Voltaire 1916–2004
Nachdem das Cabaret Voltaire 1916 von den Dadaist*innen eröffnet und wenige Monate später geschlossen wurde, folgte eine lange Zeit diverser Nutzungen. 2002 wurde das Cabaret Voltaire von einer Gruppe aus politischer und künstlerischer Überzeugung besetzt und somit verhindert, dass aus dem Cabaret Voltaire – wie die Erzählung ist – eine Apotheke werden sollte. Durch die Besetzung gelang die Bedeutung von Dada und dem Cabaret Voltaire zurück in das Bewusstsein der Zürcher Gesellschaft. Durch die Unterstützung des “Komitee pro Dada-Haus” sowie einiger Politiker*innen wurde das Cabaret Voltaire 2004 unter dem Dach eines Trägervereins sowie unter der Direktion von Philipp Meier und mit Adrian Notz als künstlerische Assistenz “wiedereröffnet”. 2006 wurde Adrian Notz Co-Direktor und 2012 alleiniger Direktor des Cabaret Voltaire.

Archiv Cabaret Voltaire 2004–2019
Mit dem “Archiv Cabaret Voltaire 2004–2019” bieten wir Ihnen nicht nur einen Einblick in die Veränderungen und Visionen der letzten 15 Jahre, sondern auch in den Umgang mit Obsessionen sowie dem historischen Kulturerbe. Im Zeitraum von 2004–2019 sind über 64 Ausstellung und unzählige Veranstaltungen und Aktionen realisiert worden, in denen Dada in seinen unterschiedlichen Formen und Inhalten befragt und aktualisiert wurde. In den 15 Jahren musste das Cabaret Voltaire immer wieder um seine Akzeptanz sowie sein Dasein kämpfen und es wurde zum bedeutenden Ort der philosophischen und künstlerischen Auseinandersetzung mit Dada und zum Ort der Kunst!

Online – Besucher*innen haben die Möglichkeit, über “kleio - the living catalog” online einen Einblick in die Geschichte des Cabaret Voltaire zu erhalten. Wir verstehen das Archiv als ein mobiles, da es sich nicht nur ständig entwickeln und erweitern, sondern auch und insbesondere durch die Rezeption und Zugänglichkeit immer neu interpretiert und ausgelegt werden kann. Im Archiv finden Sie alle Projekte, Publikationen, Presseartikel sowie diverses Foto-, Video-, und Sound-Material. Durch die Funktionen, die uns “kleio” ermöglicht, können Sie rhizomartig durch Verlinkungen auf andere Projekte, Personen, und Institutionen gelangen.

Analog - Das Cabaret Voltaire ist Besucher*innen in seiner analogen Form im Stadtarchiv Zürich zugänglich, wo sich die Vielzahl aller Dokumente, AV-Medien, Publikationen sowie diverses, objekthaftes Ausstellungsmaterial der vergangenen 15 Jahre befindet. Wo Sie im Online-Archiv einen Überblick über die gesamten 15 Jahre gewinnen können, bietet Ihnen das analoge Archiv die Möglichkeit, sich zu vertiefen und sich mit der Geschichte und all ihren Facetten zu beschäftigen.

Der Online Archivkatalog der Stadt Zürich: https://amsquery.stadt-zuerich.ch/suchinfo.aspx

Das Online Archiv des Cabaret Voltaire auf kleio: https://cabaretvoltaire.kleio.com

Archivbestand
Cabaret Voltaire (2004–2019)
Archivbestand

Impressum 2019
Konzeption/Realisierung: Laura Sabel, Adrian Notz
Mitarbeiter*innen: Petra Winiger Østrup, Tilde von Overbeck, Marlies Jost, Sonja Jost, Jessica Palmer, Clara Atkinson, Kirsty Clark, Michelle Chin, Poppy Eastwood, Oliver Bass.

Mit grossem Dank an Anina Schenker (kleio) und Max Schultheiss (Stadtarchiv Zürich) für die grosse Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit.

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Programme
March 13 until September 22, 2020
Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi
Sitara Abuzar Ghaznawi, Sculpture 1, 2020, Photo: Cabaret Voltaire, Gunnar Meier
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Emmy Hennings (1885–1948) was co-founder of the artists’ bar with Hugo Ball, and probably the most present figure at Cabaret Voltaire. The fact that she received little attention as a writer and artist may be due to various reasons. Perhaps it was the distinct language, or the general uneasiness at dealing with her Catholicism; whatever it was, her trace is missing in the male-dominated Dada historicisation. Only recently has Hennings received recognition, and indeed beyond the role of cabaret star. Whoever reads her novels, poems, and reviews will encounter a woman for whom writing was a survival strategy. She astutely analyses her existence and stages herself as a multiple. The aim of this exhibition is to examine her oeuvre seriously and to promote the opinion that there is continuity within it. For example, ecstasy and faith lie close together, and the themes of captivity and freedom run throughout her work. Motifs like the rose are recurring. For the first time, stained glass from the last years of her life can be viewed in an exhibition. In the past, little claim to art was attributed to them.

At Cabaret Voltaire, Hennings’ writings and paintings enter into an associative dialogue with the works of Sitara Abuzar Ghaznawi (*1995). The young artist stages Hennings’ literary and artistic works in showcases that can also be understood as sculptures. The exhibition display as a place of encounter and a focal point of standardised ideas is part of her artistic questioning. Ghaznawi focuses her attention on power structures, possibilities of participation, forms of aesthetics, craft and knowledge. She questions her environment from a position between autonomy and dependence, the private and public spheres, collectivity and individuality. Characteristic of her formal language is the self-made and the use of everyday, often worthless, materials. The works appear fragile and poetic, a characteristic she shares, amongst other things, with Hennings. Thus, repetitive subjects such as specific flowers, materials and patterns are also present in her work. They result from her engagement with socialized taste and circulating motifs.

Emmy Hennings, who was born 1885 in Flensburg/D and died 1948 in Soregno near Lugano, was a writer, actress, cabaret artist and co-founder of the Cabaret Voltaire and the Dada Gallery. During her lifetime, the following writings were published among others: Die letzte Freude (1913), Gefängnis (1919), Das Brandmal. Ein Tagebuch, (1920), Helle Nacht (1922), Die Geburt Jesu (1932), Der Kranz (1939). But she also wrote for magazines and newspapers (including Revoluzzer) and painted.

Sitara Abuzar Ghaznawi, born 1995 in Ghazni/Afghanistan, lives and works in Obwalden and Zurich. In 2019 she received her Bachelor at the Zurich University of Applied Sciences of Arts and presented, among others, in the following group exhibitions: Gallery Maria Bernheim (Zurich, 2019), Fri Art, (Fribourg, 2019), Museum in Bellpark (Kriens, 2019), Édouard Montassut (Paris, 2019), Material Art Fair (New Mexico City, 2019). Solo exhibition: Luma Westbau |schwarzescafé (Zurich, 2019).


Courtesy works Sitara Abuzar Ghaznawi: The artist and gallery Maria Bernheim
Courtesy exhibits Emmy Hennings: Swiss National Library, University Library Basel, Swiss Federal Archive and Zurich Central Library

We thank the Swiss National Museum for sponsoring the material.

July 3 until October 18, 2020
Agnes Scherer, «The Teacher»

Performance with Tobias Textor, Soya Arakawa, Claudia Barth

Agnes Scherer, «The Teacher», 2019, exhibition view «The Teacher», Kinderhook & Caracas (Berlin).

In the work of Agnes Scherer (*1985), the “operettas” that she has been developing since 2015 occupy a special position. The unusual performance formats draw inspiration from basic theater forms such as processions, the mechanical theaters of the Baroque era, or even PowerPoint presentation. Scherer is interested in ways of liberating the work of art from the status of a passive object and giving it a magical power of action. At the center of “The Teacher” is a teacher figure, who is controlled by a student lying on the floor, under enormous effort with his feet. The teacher is thus placed in a didactic frenzy, a kind of hectic dance, sometimes monstrous and sometimes almost seductive. His lessons are illustrated by large diagrams that fall to the floor after 40 seconds, always releasing something new behind them. What the teacher presents sounds impressive and true, but it contradicts itself. The text, closely interwoven with Tobias Textor's fast-paced percussion, consists of aphorisms that Scherer partly heard from authorities and partly wrote himself. Together they analyze and demonstrate the rhetorical blueprint of so-called wisdom and its manipulative potential.

At Cabaret Voltaire, the installation to the operetta will be on display for the entire duration of the exhibition. At the opening (July 3) as well as on the Museum Night (September 5) and during a soiree on September 8, Agnes Scherer will animate the production with the help of Tobias Textor (musician/Berlin), Soya Arakawa (performer/Düsseldorf), and Claudia Barth (performer, activist/Zurich). Scherer's work is interesting from several perspectives in order to connect with the historical legacy of Cabaret Voltaire: on the one hand, in relation to the Gesamtkunstwerk and the confrontation of the audience with puppets, music, and a chaotic spoken text, and on the other hand in its reflection of language in authoritarian relationships.

Agnes Scherer was born in 1985 in Lohr am Main, Germany, and lives and works in Berlin. She studied art history in Tübingen and Vienna and fine arts at the Düsseldorf Art Academy. In 2019 she won the Berlin Art Prize. Most recently, her work has been shown in group exhibitions, including at the Galerie ChertLüdde (Berlin, 2019), the Kunstverein Düsseldorf (Düsseldorf, 2019) and the Galerie Sans Titre (Paris, 2018), as well as in the solo exhibitions: Orlando Tussaud, Philipp Haverkampf Galerie (Berlin, 2019/20); The Very Hungry, Horse & Pony (Berlin, Berlin Art Prize finalist show, 2019); The Teacher, Kinderhook & Caracas (Berlin, 2019) and Cupid and the Animals, Tramps (New York, 2018; London, 2017).

The Teacher was shown for the first time in April/May 2019 at the Berlin project space Kinderhook & Caracas, curated by Sol Calero and Christopher Kline.

October 30 until February 26, 2021
Sophie Taeuber-Arp / Mai-Thu Perret
Brief von Sophie Taeuber-Arp an Hans Arp aus Arosa vom 4. Mai 1919, Bild: Zentralbibliothek Zürich, Ms. Z II 3067.37
Mai-Thu Perret, Black Sophie, 2015, rattan, MDF, acrylic paint, 144 cm × 100 cm, Photo: Annik Wetter

Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) regularly took part in the Cabaret Voltaire, dancing, for example, in Marcel Janco's cubist costume on the small wooden stage. Later she also showed works of art at the Galerie Dada on Zurich's Bahnhofstrasse. One of her abstract pioneering works bears the title Dada Bowl (1916). In Cabaret Voltaire, Taeuber-Arp's letters and postcards purchased from the Zurich Central Library are illustrated, and these are currently being examined in an edition project at the Zurich University of the Arts. The editors Medea Hoch, Walburga Krupp, and Sigrid Schade reconstruct for the first time their own view of the artist. Until now, the art-historical reception has been based almost exclusively on the memories of her partner Hans Arp. The questions raised concern her concepts of artistry, her self-sufficiency between applied, free and performing arts, and methods of abstraction and gender attributions. The three-volume edition is expected to be published in the fall of 2020 by Nimbus Verlag Wädenswil. As part of the publication, the editors will present the edition project at Cabaret Voltaire.

For the Geneva artist Mai-Thu Perret (*1976), the oeuvre of Taeuber-Arp is a source of inspiration. For example, in 2015 she directly quoted the Dada Bowl as well as Untitled (Pourdrier) of 1916. But other of her sculptural works also show a proximity to Taeuber-Arp's works. In the exhibition, Perret's works enter into a dialogue with the letters of the Dada pioneer. It is interesting to see to what extent the Geneva-based artist continues the artistic questions Taeuber-Arp was involved in and how she sheds light on them from a contemporary perspective.

The exhibition sees itself as a contribution to the beginning of Sophie Taeuber-Arp's increased visibility in the new decade. A retrospective will open at the Museum of Modern Art in New York at the end of 2020 and will travel to the Kunstmuseum Basel in 2021

March 12 until June 13, 2021
Vaginal Davis
Vaginal Davis, Argus of the Haircut 100 Hairy Eyeballs, 2018

Vaginal Davis (*1969) is an icon of the queer scene, but at the same time she breaks conventions in this respect as a “terrorist drag.” Davis is particularly opposed to business-friendly drag strategies. In the 1980s Davis was part of the Afro-punk group Afro-Sister and active in the queer zine movement, but was always “too gay for the punks and too punk for the gays.” Davis is best known for her performances. For some years now, Davis has also been showing small-format paintings and sculptures, and deals with themes such as queer identity and femininity. This first institutional solo exhibition in Switzerland focuses on a retrospective as well as new works. Vaginal Davis is planning a series on the Dada protagonists. Her practice can be connected in many ways to the heritage of the house, be it through punk, zine culture, collages, or performances.

Vaginal Davis was born in 1969 in Los Angeles, and lives in Berlin. Selected exhibition locations include New Museum (2017), Cooper Union (2015), and Kunsthaus Bregenz (2006). Selected performances have been staged at documenta 14 (2017), Museum for Contemporary Art, Los Angeles (2011), and Tate Modern (2011). Guest professorships at, amongst others: Lund University-Malmo Art Academy, Justus Liebig University Giessen, Goethe University Frankfurt, Harvard, and NYU.

Archive
May 26, 2020, 20:00
Postponed: Cracking Up and Staging Down: Tickle and Tackle Stand Up

Kasia Fudakowski, Francesca Hawker. Organised with Martina Mächler und Anastasia McCammon

June 2, 2020, 20:00
Friends

ESTAR(SER) and others. Organised in collaboration with Adam Jasper

June 9, 2020, 20:00
Ich bin so vielfach

Current perspectives on Emmy Hennings with Christa Baumberger, Jael Bollag and Sophie Doutreligne

June 16, 2020, 20:00
Erste Konzerte

An interlude on a sound carrier is understood as an intermediate commentary or dialogue. Invited musicians* perform between your beer and conversation. On this evening, Cabaret Voltaire will get to know short musical contributions from the wider neighbourhood. Organized by Lorik Visoka

June 23, 2020, 20:00
Cracking Up and Staging Down: Stereotypes and Comedy

Screening Martine Syms and inputs about humour and racism. Organised in collaboration with Martina Mächler und Anastasia McCammon

June 30, 2020, 20:00
Meta programme

Urgent to 2020 in / to cabaret

July 7, 2020, 20:00
Salon der Republik

The Salon of the «Republik» is a forum for literature and debate. The feuilleton of the online magazine Republik, selected guests—and you, if you like, as listening is also allowed—discuss current books and relevant topics.

July 14, 2020, 20:00
Open Stage

At info@cabaretvoltaire.ch short contributions (5-10 minutes) can be submitted until 01.07.20 (circa 2000 characters). A maximum of 15 participants* will be selected.

May 19, 2020, 20:00
Postponed: Oh Hans, had you known / Rhythmus 21. Changes in rhythm may alter textures of spaces

Martina Buzzi, Nicolas Buzzi and Li Tavor approach the filmic examination of time, perception and space by the Dadaist Hans Richter in Rhythmus 21 (1921) from a contemporary perspective using auditory means.

Text by Martina Buzzi: Richter's Rhythmus 21 does not only deal with rhythm, but especially with the medium of film. Around 1921, film was practically unseen and not comparable with the current significance of the medium. Today, animated and recorded moving images are an everyday phenomenon, which is why Richter's analysis of time, perception and space in his work cannot be read without a historical location of the techniques used in Rhythmus 21. Film and rhythm are both time-based media. Individual images of a film or beats in a rhythmic construct only appear as a whole through their sequence and common relationship. This commonality is particularly striking when working with the stop-motion technique, while a seemingly disproportionate amount of time is devoted to each individual image during production in comparison to the projection time. One hundred years after Rhythmus 21, the technical processes in film are widely known and developed to such an extent that no single frame is perceived. Thus, in comparison to Richter's time, the relevance of the interaction with the granularity of the medium has changed. One possibility of approaching the subject matter today is the sensual perception of space and the transformation of this perception through the use of acoustic phenomena. In Oh Hans, had you known / Rhythmus 21, Martina Buzzi and Nicolas Buzzi take the time-based property of film and rhythm as a starting point to negotiate the fundamental questions of Rhythmus 21 in the present day, using means such as sound, space and music, while taking into account formal decisions and the morphological characteristics of Rhythmus 21. By using the inherent dynamics of oscillations—namely, their continuous transgression of modalities and boundaries—Rhythmus 21 is translated into an inner and outer space with fluid boundaries.

May 12, 2020, 20:00
Postponed: Salon der Republik

The Salon of the «Republik» is a forum for literature and debate. The feuilleton of the online magazine Republik, selected guests—and you, if you like, as listening is also allowed—discuss current books and relevant topics.

May 5, 2020, 20:00
Postponed: New Facts

Slow Reading Club (SRC). Organised in collaboration with Adam Jasper and Jan Steinbach

April 28, 2020, 20:00
Postponed: Cracking Up and Staging Down: Slapstick and Laughters

Shinichini Iova-Koga, Dimitri Chimonas. Organised with Anastasia McCammon and Martina Mächler

April 21, 2020, 20:00
Postponed: Endlich einmal Lenins Text besprechen, den er zur Zeit des historischen Cabaret Voltaire in derselben Strasse in Zürich schrieb

A conversation with Tove Soiland, Stefanie Leuenberger and Gleb Albert. Moderated by Andreas Rizzi. Socialist songs by Niels van der Waerden

April 14, 2020, 20:00
Postponed: Lieb mich von allen Sünden rein

Emmy Hennings read by Heidi Maria Glössner, in dialogue with Ariane von Graffenried. A soiree in collaboration with the Swiss Literary Archives

April 7, 2020, 20:00
Postponed: Repetitions and Fadings
Lara Dâmaso, Foto: Flavio Karrer

A dance performance by Lara Dâmaso

Text Lara Dâmaso/Matthew Hanson: The dancing body and the singing body are one and the same. The same mode of communication: vibration. The dancing body and the singing body speak to, but needn’t answer each other. This isn’t call-and-response, it’s faster than that. A skip ahead. Immediate presence. The dancing-singing body is an open channel—not an empty chamber. Because it is a conduit, and not a chamber, it can harmonise with what passes through it. This in turn reveals what it carries and how it’s constructed. It isn’t an echo, it’s more melodic than that. The dancing-singing body is a reflective surface. It details acutely the time and space, form and movement that surround it. It is implicated by these agents and simultaneously implicates them. But this isn’t representation, it’s more immersive than that. And it doesn’t need more than what’s already here.

March 31, 2020, 20:00
Postponed: Cracking Up and Staging Down: Current Parroting and «ein weiblicher Humorist genannt Kobold»

Karolin Brägger and Emmy Hennings / Anastasia McCammon, Dynamic Resistance by Hedda Bauer and Johan Ahlkvist with Charlotte Gash, Charlotta Öberg, Sigrid Mau, Rogine Moradi. Organised with Anastasia McCammon and Martina Mächler

March 24, 2020, 20:00
Postponed: Salon der Republik

The Salon of the “Republik” is a forum for literature and debate. The feuilleton of the online magazine Republik, selected guests—and you, if you like, as listening is also allowed—discuss current books and relevant topics. The series kicks off at 8 pm on 24 March and focuses on the topic of ‘identities’ and on new books by Olivia Wenzel, Ta-Nehisi Coates and Ocean Vuong. The guest is Fatima Moumouni. She will read and debate together with Barbara Villiger Heilig, Daniel Binswanger and Daniel Graf.

March 17, 2020, 20:00
Cancelled: Zentrum Geschichte des Wissens

The event is cancelled due to the coronavirus.

In the series «Wissen in Gesellschaft» of the Center «Geschichte des Wissens» (ETH & University of Zurich) Prof. Adrian Daub (Stanford) speaks on Silicon Valley and takes a critical look at its self-created myth of innovation. This event takes place in cooperation with the Chair of Science Studies at ETH Zurich.

Wissen in Gesellschaft
Current
June 13, 2020
New body sensations: Sexuality in the intoxication of movement and music

14–14.45 in the exhibition at Kunsthaus Zürich. From 15–15.30 performative tour to Cabaret Voltaire

New body sensations: Sexuality in the intoxication of movement and music
As part of the Zurich Art Weekend: Dialogical guided tour with cabaret voltaire director Salome Hohl and Kunsthaus curator Cathérine Hug. Art performance by Talaya Schmid and Angie Walti

July 3, 2020, 18:00
Exhibition opening Agnes Scherer «The Teacher»

Performance with Tobias Textor, Soya Arakawa and Claudia Barth, summer party

September 5, 2020, 18:00
Museum night

Agnes Scherer «The Teacher». Performance with Tobias Textor, Soya Arakawa and Claudia Barth

October 30, 2020, 18:00
Exhibition opening Sophie Taeuber-Arp / Mai-Thu Perret
March 12, 2021, 18:00
Exhibition opening Vaginal Davis
April 19, 2020, 19:00
P-a-i-n.org

Pain - Martina Buzzi, Nicolas Buzzi and Li Tavor
Third live broadcast

https://p-a-i-n.org/Agenda

The chamber ensemble for improvised electronic music explores the potential of music in times of social distancing in the current pandemic. Martina Buzzi, Nicolas Buzzi and Li Tavor are interested in the spatial and social dimension of sounds and vibrations in their performances. The materiality of sound and the direct interactions among the musicians and with the audience remain central to their work. This requires the transmission of the music in real time and a high quality of reproduction. With Pain, they founded a virtual concert venue that responds to the global situation of social isolation. The musicians are in the program of Cabaret Voltaire.
Cabaret Voltaire is making the Historical Hall available to this independent initiative. It offers enough space for the social distancing of the three members.

April 14, 2020, 10:00
P-a-i-n.org

Pain – Martina Buzzi, Nicolas Buzzi und Li Tavor
Second live broadcast

https://p-a-i-n.org/Agenda

The chamber ensemble for improvised electronic music explores the potential of music in times of social distancing in the current pandemic. Martina Buzzi, Nicolas Buzzi and Li Tavor are interested in the spatial and social dimension of sounds and vibrations in their performances. The materiality of sound and the direct interactions among the musicians and with the audience remain central to their work. This requires the transmission of the music in real time and a high quality of reproduction. With Pain, they founded a virtual concert venue that responds to the global situation of social isolation. The musicians are in the program of Cabaret Voltaire.
Cabaret Voltaire is making the Historical Hall available to this independent initiative. It offers enough space for the social distancing of the three members.

April 12, 2020, 19:00
P-a-i-n.org

Pain - Martina Buzzi, Nicolas Buzzi and Li Tavor
First live broadcast: Sunday, April 12, 19:00

https://p-a-i-n.org/Agenda

The chamber ensemble for improvised electronic music explores the potential of music in times of social distancing in the current pandemic. Martina Buzzi, Nicolas Buzzi and Li Tavor are interested in the spatial and social dimension of sounds and vibrations in their performances. The materiality of sound and the direct interactions among the musicians and with the audience remain central to their work. This requires the transmission of the music in real time and a high quality of reproduction. With Pain, they founded a virtual concert venue that responds to the global situation of social isolation. The musicians are in the program of Cabaret Voltaire.

Their performance Oh Hans, had you known / Rhythmus 21. Changes in rhythm may alter textures of spaces from May 19, 2020 will probably be postponed due to the Corona crisis. Cabaret Voltaire is making the Historical Hall available to this independent initiative. It offers enough space for the social distancing of the three members.

March 13 until March 15, 2020
Opening weekend

Reduced program and limitation of the number of guests due to the current situation. We ask people with flu symptoms to stay at home and observe the measures provided by the Swiss Confederation. We also recommend that all participants wash their hands regularly, keep physical contact to a minimum and refrain from conventional welcome rituals. Cabaret Voltaire provides disinfection facilities and takes care of the circulation.

13.03.20–15.03.20
Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi

13.03.20, 18:00–04:00
– Stefan Burger, sculpture Traverse, from 18:00
– Welcoming, 19:00
– Martina and Nicolas Buzzi with Li Tavor, Franziska Koch, Monika Stalder and Miao Shuyue Zhao, performance Suspended Gestures, 21:00
– CANCELLED: Crystallmess, performance Poison/Paradise, followed by a DJ set, 23:15–02:00

14.03.20, 11:30–02:00
An Occasion Hosted by Isabel Lewis on the Topic of Love in the Time of Corona, from 17:00

15.03.20, 11:30–23:00
– CANCELLED: Soya Arakawa, performance JIJII DOKOROKA, 17:00
– CANCELLED: Simone Lappert, lyrical dialogue with Emmy Hennings, 18:00

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March 14, 2020, 17:00
An Occasion on the Topic of Love in the Time of Corona
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Due to the current developments in Switzerland concerning the corona virus, we would like to acknowledge and address the risk of gathering while continuing to celebrate sociability and to focus on community. The duration of the occasion has been stretched over several hours to allow visitors to come and go as they please.

Isabel Lewis' occasions can be thought of as a ritual of gathering for the 21st century. They offer a liberalized form of attendance that allows visitors to linger for hours or just pass by. The artist created this format as a way of addressing an idea of composition that embraces rather than represses its lack of autonomy, its porosity, and contingency as a reflection on the nature of reality itself. For the opening weekend of Cabaret Voltaire, the artist responds to the moment by addressing our current fears of proximity and connection and tracing the ways these anxieties are built into a trajectory toward hyper-individualization and social atomization that begins with the rise of the scientific world view, puritanism, and capitalism and persists today in the social and political issues surrounding neoliberalism.

Lewis has since 2014 been developing an idea she calls “radical receptivity” which forms for her an alternative to modes of social interaction rather than conflict, coercion, and competition that seem prominent in the social exchange of capitalist societies. Lewis places a high degree of importance on the rehabilitation of senses beyond the visual as a way to become attuned with our environment and capable of responding to social and ecological crises. Her approach is realistic–there is no denial of the risk involved in making oneself vulnerable to another, to becoming “undone by each other”. In the words of Judith Butler, “one does not always stay intact.”

The occasions (2014–today) of the internationally renowned artist, dancer, DJ and theorist are considered celebratory gatherings of things, people, plants, dances and scents where visitors can drift in and out of attention and sociality. Disinfectants and refreshments are part of the hospitality.

March 13, 2020
Exhibition opening Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi
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March 13, 2020, 21:00
Suspended Gestures

Suspended Gestures by Martina and Nicolas Buzzi. Performers: Li Tavor, Monika Stalder, Martina Buzzi and Franziska Koch.

In the performance Suspended Gestures the performers interact through gestures that control synthetic sounds. Their bodies are expanded by motion sensors. The score of the movements, the choreography, is determined by the means of the sounds through which the performers communicate with each other.

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Note: Due to the Corona crisis the first two dates will not take place.

From 30 March, Cabaret Voltaire will launch the transdisciplinary Space for Uncertainty. It will be about exchange, about works, artistic and scientific ones, which are in process, which are unfinished, half-baked, uncertain. An uncertainty in the respective form of expression is also the ticket, a work in process, unperformed, unpublished, unexhibited. Five meetings are planned until the end of August (30 March, 22 April, 25 May, 6 July, 24 August). Further dates will be set in early summer.

The meetings will take place in small groups (maximum 20 registrations), where one or two works will be presented and discussed. If you are interested in this exchange and in participating regularly in the discussions, i.e. not only on the one evening where your work is discussed, then you are very welcome. We want people who can express their insecurities and are interested in an honest exchange.

Each session costs 10 CHF, but a cold plate and wine/beer will be served. We discuss in a quiet corner at Cabaret Voltaire—in the Dada library, in the exhibition or behind the green curtain in the Historical Hall.

The Space for Uncertainty was created in 2016 in the Klingental exhibition space, founded by Franziska Baumgartner, Simone Lappert and Simon Wunderlich. They are carrying the continuation at Cabaret Voltaire.

Registration under: raumfuerunsicherheit@cabaretvoltaire.ch

Current
May 29, 2020, 20:00
Don’t Forget – Where do we go?

Salon Bastarde

50 years of the Schwarzenbach Initiative or Swiss collaboration with the apartheid regime: How can we free ourselves from the ghosts of the past? In a series of audio, text, video and historical television reports, those affected, cultural workers and researchers* present their views of the past, ... to demand a better future. With Rohit Jain, Melinda Nadj Abonji, RobinBhattacharya, Tim Zulauf and other guests*

www.salon-bastarde.ch

June 4, 2020 14:00–18:00
Auftakt der Tagung 'Celans Theorie der Dichtung heute'

Organised by Evelyn Dueck and Sandro Zanetti

June 11, 2020 17:00–18:00
The Sex Factor: How Women Made the West Rich

Dr. Victoria Bateman (University of Cambridge, economist, feminist, activist). Organised by Barbara Straumann, Eva Brugger and Olivia Biber

May 13, 2020, 19:00
Zentrum Geschichte des Wissens

Prof. Dr. Svenja Goltermann speaks about «Geschichte des Gewalt- und Opferdiskurses».

April 30, 2020, 20:00
Postponed: Icon Poet
March 25, 2020 16:00–18:00
Cancelled: Artist Talk with Uriel Orlow

Presented by Prof. Dr. Liliana Gómez (Universität Zürich)

The talk is supported by Zentrum Künste und Kulturtheorie, the study programme Kulturanalyse at the University of Zurich and by the SNSF.

March 17, 2020, 20:00
Cancelled: Zentrum Geschichte des Wissens

The event is cancelled due to the coronavirus.

In the series «Wissen in Gesellschaft» of the Center «Geschichte des Wissens» (ETH & University of Zurich) Prof. Adrian Daub (Stanford) speaks on Silicon Valley and takes a critical look at its self-created myth of innovation. This event takes place in cooperation with the Chair of Science Studies at ETH Zurich.

February 22, 2020, 22:00
Literaturhaus Zürich. Tage südafrikanischer Literatur

Late night at Cabaret Voltaire: spoken word performance with Koleka Putuma, music with DJ youngseptember

Stefan Burger, Traverse, 2020 (edition of five glass works, each six-piece)

Gastronomically, Cabaret Voltaire has dedicated itself to absinthe, among other things. Stefan Burger designed an absinthe set with glass works, which are currently a main focus in his work. The work of art as a commodity can be purchased in the Dada library.

If you are interested, please contact us at info@cabaretvoltaire.ch.

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Special postcards are produced for each exhibition.

The postcard by Sitara Abuzar Ghaznawi (Untitled, 2020) and postcards with Emmy Hennings can be purchased at the Dada Library at a price of CHF 2 each.

Mediation

A large table and shelves in the entrance area display publications on Dada, educational material and selected souvenirs, in order to convey the concept of historical Dada and enable different approaches to the topic. The basis of the library consists of donations by the late Dada collector Hans Bolliger and the Dada specialist and curator Guido Magnaguagno; many important Dada publications are represented here. The Cabaret Voltaire is constantly expanding its library.

Also in the entrance area is CV Books: a changing selection of art publications for Cabaret Voltaire, curated by Jan Steinbach. Available in the Dada Library or online via Edcat CV Books.

Dada Library, Photo: Cabaret Voltaire, Gunnar Meier

With the Dadablog, Cabaret Voltaire launches a regular journal that appears every Thursday. In addition to mediating the historical Dada, which here also has the possibility of making references to the present, we also want to build a platform for different authors and thus allow unknown and established voices to flow into the questioning of our heritage. The authors each write in their own language. The entries are always connected to our Dada library.

www.cabaretvoltaire.ch/blog

Dada in Zurich – tour overview
We offer guided tours of the Museum Cabaret Voltaire. The duration of the tours is from one to one-and-a-half hours; they give an insight into the history of Dada and the Cabaret Voltaire as well as into our current activities. In addition to the Cabaret Voltaire, various other important Dada sites in Zurich are on the program. All tours are also offered in English.

Registration and information: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch
Meeting place: Cabaret Voltaire, entrance Münstergasse
Languages: German/English (French on request)

Prices for groups of school pupils and students
1 h guided tour for CHF 200
1.5 h guided tour for CHF 250

Prices for private groups
1 h guided tour for CHF 250
1.5 h guided tour for CHF 300

Prices for company groups
1 h guided tour for CHF 300
1.5 h guided tour for CHF 350

Themed tours
We are constantly developing themed tours that reflect Dada in the context of specific debates. For further details, please make contact via email: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch

DADAschule (DADAschool) is a cross-disciplinary format for children between 9 and 12: a place for ideas, experiments, and artistic, literary and philosophical tinkering. Parents are handed in at the door and can be picked up there at the end of the course.

DADAschule is designed with Barbara Weber and is currently in the planning and financing phase. The planned start date is 2021.

From 2021 onwards, we will be offering workshops and guided tours for school classes of different age groups.

Materials for school pupils aged 16 and over, initially developed in 2016 in cooperation with the Landesmuseum, will continue to be available. By means of four different «Dada event theme paths» as well as practical exercises at various locations in Zurich, pupils can engage with the concerns of the Dadaists and become actors themselves.

Themenpfad «Die dadalogischen Dimensionen» (701,5 KiB)
Themenpfad Readymade – «Ich bin Kunst» (6,7 MiB)
Themenpfad «Sprechakte!» (7,1 MiB)
Themenpfad «Provokation auf der Bühne» (7,2 MiB)
Themenpfad «Politische Propaganda» (6,8 MiB)

Gastronomy

When the Dadaists discovered the house in 1916, Jan Ephraim ran the beer and wine tavern Holländische Meierei. The Dadaists played in the back hall and ate the products of the dairy. After the occupation and reopening in 2004, the assortment on offer was expanded with a large selection of absinthe. In the Cabaret Voltaire Bar, we serve beer, wine, absinthe, schnapps, and various other alcoholic beverages, along with sweet drinks, an assortment of teas, coffee and snacks.

The bar is open from 15.05.2020 until further notice at the following times:
Friday 17:00–23:00
Saturday/Sunday 14:00–23:00

We adhere to the protection concept of the professional association GastroSuisse and can offer 35 seats. We are happy to accept table reservations for a maximum of 4 people via info@cabaretvoltaire.ch.

On the upper floor is the original Cabaret Voltaire. The Dadaists rented the so-called Holländer Stübli in the back area to open their own cabaret. Hugo Ball described the Cabaret Voltaire in his diary as their Candide against time. Cabaret Voltaire was only open for five months. From February 5 to June 23, 1916, events were held every day except Friday. In April 1916, the Dadaists agreed on the name “Dada”.

Today, the column in the front part of the hall is the only thing left of the original construction. On the left side of the room stood—as today—a small wooden stage on which experimental and interdisciplinary performances were shown. Poems were performed simultaneously in different languages, in combination with masks, dance, stage sets and music.

At that time, there were also works of art hanging on the walls, including some by Picasso. A highlight of Cabaret Voltaire was the performance of Hugo Ball on June 23, 1916, when he performed his sound poems in a cubist costume as a magical bishop and experienced his mystical enlightenment.

Historical Hall, Photo: Cabaret Voltaire, Gunnar Meier

By renting the house, not only do you make possible a special occasion in a mythical place of cultural history, but you are also supporting the preservation of the internationally important heritage of Dada.

Here you can organize:
a fabulous party
an inspiring workshop
an innovative launch
instructive courses or lectures
an important reading

Please note that we can only rent out the rooms of Cabaret Voltaire for closed events. For all inquiries, please write an mail to mieten@cabaretvoltaire.ch. We will contact you as soon as possible.

Cabaret Voltaire

Director’s comments:

Dada is understood as a mode of questioning that does not have to be goal-oriented, but constantly asks questions in different forms and formats: How do we react to the present? With what means do we reflect on the future? What language do we use? Who participates in society, and under what conditions? What does existence mean? What role do the arts play? The focus is also on community, mutual reinforcement and confrontation, vulnerability and courage. The Cabaret Voltaire was and remains an open place for honest criticism and interdisciplinary exchange. These demands on an institution have the same urgency today as they did in 1916. Historical positions and contemporary strategies that sharpen our political and aesthetic judgment can be discussed against the Dadaist backdrop. The Cabaret Voltaire functions simultaneously as an artists' “local,” a competence center and mediation site for Dada, and a platform for contemporary cultural creation and relevant debates.

Comments of Cabaret Voltaire’s Executive Committee:

The Museum Cabaret Voltaire is the birthplace of the world-famous Dada movement, which originated in Zurich in 1916. The program of Cabaret Voltaire lived and still lives strongly from the special nature of the place: the hall for performances and activities of the most varied kinds, the bar, the accessible spaces out front and below, the entrance area, which formed and forms the gateway to both the city and the wider world.

In 1916, Cabaret Voltaire was a place where the present, then marked by war and exile, awakened the need to radically (negatively) distance oneself from the given circumstances of the time and its ideological constrictions, in order to try out instead new ways of cooperation and criticism, experimental forms of performance and staging, and newly discovered media of reflection and documentation. On the whole, Dada was not an art movement that was primarily concerned with the past and with what was already known in general. Rather, it relied, with an entirely new radicality, on the examination of what was still unknown, of what was happening or could happen in the present to develop ideas for the future.

The “inheritance” of Dada therefore includes the question: What will be possible to come back to later? Answers to this question can only ever be formulated in the respective present. This is what is special about Dada, even beyond 1916: Not a style, not a specific political program, and not a fixed content characteristic of Dada, but the insight that every present must find its own ways and means in order to move as freely as possible out of itself: artistically, socially, practically.

The program of Cabaret Voltaire attempts to question these insights of the Dadaists from today's perspective, for our contemporary situation, and to make them fruitful again. The examination of the historical heritage contains a component of the documentation of history; but it cannot be exhausted in this. Because Dada has always been oriented towards the future, it is also important not to conceive of the past of Dada as static. Rather, this past should always be questioned anew in terms of its relevance for the present and the future.

The activities of the Dadaists at that time merged together in seemingly conflicting fields: art and non-art, planning and coincidence, sense and nonsense, assertion and realization, local peculiarities and international networking, intense live moments and—something that is often forgotten—aspirations for recognition and duration. These fields of tension still exist today. They are an indissoluble part of the ongoing history of Dada. The Cabaret Voltaire program is aware of this, locates these tensions in their current form, and works with them. In this way, it subjects them to a permanent “present-day check.”

Cabaret Voltaire is supported by the association of the same name, which depends on the support of members, public authorities, foundations, and private individuals.

With a membership you support the lively treatment of the Dadaist heritage, exhibitions, and interdisciplinary discussions during the Tuesday soirées. For further information please contact us at: info@cabaretvoltaire.ch

If you would like to support the institution on a long-term and specific basis, please contact the management at: salome.hohl@cabaretvoltaire.ch
(the artistic director), esther.widmer@cabaretvoltaire.ch (the managing director)

Become a «member» (1 year)
CHF 165
CHF 70 (reduced for students and artists)

Bank details
Of course you can also transfer your contribution directly to the following bank account:
Zürcher Kantonalbank, P.O. Box, 8010 Zurich
IBAN: CH32 0070 0110 0007 7322 2 / BIC (SWIFT): ZKBKCHZZ80A
Owner: Trägerverein Cabaret Voltaire (Cabaret Voltaire Support Association)

Statutes
180620 Cabaret Voltaire Association Statutes 2018.pdf (2,1 MiB)

Cabaret Voltaire’s Executive Committee
Patrick Hug (Chairman ad interim)
Jean-Pierre Hoby (Vice-President)
Barbara Basting (ex officio City of Zurich)
Fabienne Barras
Annatina Menn
Una Szeemann
Sandro Zanetti

Annual reports
Annual report association Cabaret Voltaire 2017.pdf (6,4 MiB)

Annual report association Cabaret Voltaire 2018.pdf (2,5 MiB)

Artistic director

  • Salome Hohl

Managing director

  • Esther Widmer

Employees program and mediation

  • Laura Sabel (employee program and mediation)
  • Lorik Visoka (assistance to the executive team)
  • Elena Grignoli (employee mediation)
  • Petra Winiger Østrup (employee mediation)

Café / Bar

  • Vincent Clifford (direction)
  • Roberto von Escher (chef de bar)
  • Angela Kellenberger
  • Käroly Kokk
  • Jean-Louis Charles Puillet
  • Lydia Thalmann
  • Atila Yagmur
  • Aytac Pekdemir
  • Isil Demircan
  • Giorgina Hämmerli

Many thanks for the support!

Cabaret Voltaire receives generous operating contributions from:
City of Zurich

The Cabaret Voltaire receives generous project contributions from:
Canton Zurich
Ernst Göhner Stiftung
Nestlé Fondation pour l’Art
Avina Stiftung
Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung
Ars Rhenia
Elisabeth Weber Stiftung

Cabaret Voltaire is supported by the following hotels:
Motel One
Atlantis
Hotel Florhof
Greulich
Opera
Platzhirsch
Placid
Marktgasse
Helmhaus

Previous operating contributions:
Bank Julius Bär (2008–2011)
Andy Rihs (2008–2011)
Swatch (2004–2008)

Previous project contributions:
Dr. Adolf Streuli Stiftung (2013, 2017)
artEDUStiftung (2017)
Fachstelle Kultur Kanton Zürich (2017)
Avina Stiftung (2016)
Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung (2014–2017)
UBS Kulturstiftung (2017)
Agape Stiftung (2015–2017)
Else v. Sick Stiftung (2016–2017)
Zürcher Kantonalbank (2013, 2016)
Ernst Göhner Stiftung (2013, 2016)
Maya Behn-Eschenburg Stiftung (2015–2016)
Pro Helvetia (2016)
Lixmar-Stiftung (2016)
Ars Rhenia Stiftung (2016)
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung (2016)
Walter Haefner Stiftung (2016)
Cassinelli–Vogel Stiftung (2016)
Stiftung Temperatio (2016)
Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg (2008–2016)
Volkart Stiftung (2008–2014)
Swiss Re (2013)
Migros-Kulturprozent (2013)
Baugarten Stiftung (2013)
Adolf und Mary Mil-Stiftung (2013)
Parrotia-Stiftung (2013)
Georges und Jenny Bloch-Stiftung (2013)
Georg und Bertha Schwyzer- Winiker-Stiftung (2013)

Cabaret Voltaire 1916–2004
After Cabaret Voltaire was opened by the Dadaists in 1916 and then closed a few months later, it was used for a long time for various purposes. In 2002 it was occupied by a group of political and artistic persuasion, thus preventing the former Cabaret Voltaire from becoming a pharmacy, as the story goes. This residency brought the significance of Dada and Cabaret Voltaire back into the consciousness of Zurich society. With the support of the “Committee for a Dada House” and some politicians, Cabaret Voltaire was “reopened” in 2004 under the umbrella of a supporting association, under the direction of Philipp Meier and with Adrian Notz as artistic assistant. In 2006 Adrian Notz became co-director and in 2012 sole director of Cabaret Voltaire.

Archive Cabaret Voltaire 2004–2019
With the “Archive Cabaret Voltaire 2004–2019,” we offer you not only an insight into the changes and visions of the last 15 years, but also into the way obsessions, as well as the historical cultural heritage, are handled. In the period 2004–2019, more than 64 exhibitions and countless events and actions have been realized in which Dada, in its various forms and contents, has been questioned and updated. In the 15 years of its existence, Cabaret Voltaire has had to fight for its acceptance and existence again and again, and has now become an important place of philosophical and artistic examination of Dada and a place of art!

Online—Visitors have the possibility to get an insight into the history of Cabaret Voltaire via “kleio—the living catalog.” We understand the archive as a mobile archive, since it is not only constantly developing and expanding, but also, especially because of its reception and accessibility, it can always be reinterpreted and interpreted in new ways. In the archive you will find all projects, publications, press articles and various photographic, video and sound material. Through the functions that “kleio” enables us to offer, you can access other projects, people, and institutions by means of links.

Analogue—Cabaret Voltaire is accessible to visitors in its analogue form in the Zurich City Archive, where a large number of documents, AV media, and publications, as well as various object-related exhibition material from the past 15 years, are stored. While in the online archive you can get an overview of the entire 15 years, the analogue archive offers you the opportunity to delve deeper and to take a closer look at history and all its facets.

The online archive catalogue of the city of Zurich: https://amsquery.stadt-zuerich... .

The online archive of Cabaret Voltaire on kleio: https://cabaretvoltaire.kleio....

Archive
Cabaret Voltaire (2004–2019)

Archivbestand

Imprint, 2019
Concept/realization: Laura Sabel, Adrian Notz
Employees: Petra Winiger Østrup, Tilde von Overbeck, Marlies Jost, Sonja Jost, Jessica Palmer, Clara Atkinson, Kirsty Clark, Michelle Chin, Poppy Eastwood, Oliver Bass

With many thanks to Anina Schenker (kleio) and Max Schultheiss (City Archive Zurich) for their great support and wonderful cooperation.


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