Programm

Katalin Ladik, Babi Badalov, Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Marcel Janco, Marietta di Monaco, Richard Huelsenbeck, Hans Arp, Hans Richter, Maria d’Arezzo, Friedrich Glauser, Blaise Cendrars, Lina Lapelytė, Thomas Hirschhorn, Christine Sun Kim und Thomas Mader, Ladislav Novák, Ewa Partum, Yello, Talking Heads, u.a.

«Dada» ist ein Wort, das keiner bestimmten Sprache angehört. Als es 1916 im Zürcher Cabaret Voltaire zum Namen der neuen Avantgarde-Bewegung erklärt wurde, stellte es selbst bereits ein Exempel für ein befreites Laborieren in, mit und zwischen verschiedenen Sprachen dar. Was heisst «Dada»? Die Antworten darauf sind ebenso vielfältig wie die zahlreichen Sprachexperimente, die vom 5. Februar bis zum Frühsommer 1916 an der Spiegelgasse 1 im Zürcher Niederdorf zur Aufführung gelangten. Laut- und Simultangedichte wurden vorgetragen oder Tierstimmen imitiert. Die Propagandasprache des Ersten Weltkrieges wurde auf den Kopf gestellt, der Erfahrungshintergrund von Migration, Gewalt und Prekarität in Verse mit und ohne Worte übersetzt: mit der Stimme, mit körperlichen Gesten, laut und leise. Was wurde dabei alles zu Gehör gebracht? Was überhört, übersehen, überlesen? Was kann man heute davon noch wissen? Tatsächlich existieren von den damaligen Aufführungen im Cabaret Voltaire 1916 keinerlei Ton- oder Filmaufnahmen. Alle Aufnahmen, die es gibt, stammen aus späteren Zeiten, teils noch von den alternden Dadaist*innen selbst angefertigt.

Die Ausstellung «DadaZwischenSprachen» zeigt entlang ausgewählter Exponate aus dem Jahr 1916 sowie begleitender Dokumente, wie die dadaistischen Sprachexperimente sich gleichwohl materialisiert haben: in Drucken und Berichten, in Entwürfen dazu, in Partituren und Skizzen, später in Manifesten sowie in weiterführenden Umarbeitungen oder Anspielungen. Die Ausstellung verdeutlicht dabei auch die Lücken, die sich in der Überlieferungsgeschichte der anfänglichen Dada-Impulse abgezeichnet haben: Was ist mit den Stimmen der Frauen passiert? Was mit den angeeigneten Vorlagen aus nicht-westlichen Kulturen? Die Ausstellung zeigt zudem, welche – vielfach unterbrochenen – Fortsetzungen die anfänglichen mehr- und zwischensprachlichen Dada-Bekundungen in späteren Zeiten gefunden haben: weit über Zürich hinaus und bis heute. Noch immer ist Dada zwischen Sprachen unterwegs. Fortsetzungen ebenso wie kritische Weiterführungen finden sich nicht nur im Bereich der Literatur, sondern auch in der Performance-Kunst, der Popkultur, der Gesellschaftskritik sowie in aktuellen Auseinandersetzungen mit dem Verhältnis von Technik, Kunst, Ökonomie und Lebenspraxis.

Neben historischen Dokumenten knüpfen Werke aus der Nachkriegszeit bis heute an diese Impulse an. In einem Begleitprogramm werden die Impulse der Ausstellung im Dialog mit dem Publikum weitergeführt.

Zum Auftakt freuen wir uns auf die Performance der legendären Katalin Ladik – Poetin, Künstlerin und Performerin. Neben der Arbeit Oooooopus präsentiert sie die eigens für die Ausstellung entwickelte Arbeit The Marriage of Heaven and Hell. Es ist ihre erste Performance in Zürich. Später am Abend tritt Babi Badalov mit Electronic Dadaism auf: automatic, algorithmic, geopolitical, topological and linguistic confusion! Die Ausstellung markiert zugleich die Eröffnung der Künstler*innenkneipe mit Beiträgen von Babi Badalov und Katalin Ladik.

Ausstellung und Begleitprogramm sind das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Universität Zürich (Prof. Dr. Sandro Zanetti, Romanisches Seminar, Abteilung Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) und dem Cabaret Voltaire (Salome Hohl), gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF-Agora-Projekt «DadaZwischenSprachen»). Mitarbeit: Prof. Dr. Tomáš Glanc (Universität Zürich, Institut für Slavistik und Osteuropastudien) und Monica Unser (Cabaret Voltaire).

Eröffnung: 5. Juni 2026, 18:00–22:00
19:00 Begrüssung und Einführung
19:30 Performance Katalin Ladik
21:00 Performance Babi Badalov

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Design: Samuel Bänziger

Vorschau

Die in der Künstler*innenkneipe im Eingangsbereich zu sehenden Beiträge von Katalin Ladik und Babi Badalov bilden ein offenes Entree der Ausstellung «DadaZwischenSprachen» im Gewölbekeller. Mehr zur Ausstellung hier.

Die aus der multiethnischen Vojvodina stammende ungarischsprachige Poetin, Künstlerin und Performerin Katalin Ladik (geb. 1942) setzte sich 1972 in der gemeinsam mit Attila Csernik und Imre Póth realisierten Filmarbeit O-pus mit Sprache als körperlich-stimmlichem Material auseinander, wobei der O-Laut und die buchstäblichen Schriftkörper der Sprache im Zentrum stehen. Der Film ist im Gewölbekeller zu sehen. In späteren Versionen wie Oooooopus zeigt sich diese Praxis in wandbasierten Schriftbild-Partituren, die durch Performance aktiviert werden. Ladiks Arbeit mit dem Vokal und der visuellen Form ‹O› erinnert an dadaistische Lautgedichte und ihre Entsprechungen in Schriftformen, die oft ebenfalls einen beweglichen Charakter aufweisen. Wahrnehmbar wird eine eigenartige Verbindung von Stimme und bewegter buchstäblicher Schrift. Gegenüber den stark von Männern geprägten Lautgedichten aus der historischen Dadazeit sowie den teils existierenden viel späteren Tonaufnahmen der alternden Dadaisten eröffnen Ladiks Arbeiten zwischen Stimme, Geräusch, Bild und Schrift neue Wahrnehmungsräume.

Die rohe körperliche Stimme kann als bewusster Bruch mit angepassten Frauenbildern gelesen werden – eine feministische Geste, in der Stimme als kraftvoller Ausdruck erscheint. Zugleich zeigt sich eine Vielschichtigkeit von Bedeutungen, geprägt auch durch Mehrsprachigkeit als Teil der ungarischsprachigen Minderheit im ehemaligen Jugoslawien. Bedeutung entsteht dabei nicht nur in Worten, sondern im Körper – durch Stimme, Atem, Bewegung. Das ‹O› wird so zu einem offenen Resonanzraum für unterschiedliche Empfindungen – von Schmerz und Lust bis Staunen und Widerstand – und lädt dazu ein, Kommunikation als körperliches Ereignis zu erfahren: Ladiks Werk (Opus) rund um den Buchstaben ‹O› ist eine Einladung an unser Gehör und unsere Wahrnehmung, auf die m.glichen Verkörperungen von Sprache zu achten, darunter die lauten ebenso wie die leisen Zwischentöne unserer Kommunikation.

Der bildende Künstler und performative Dichter Babi Badalov (geb. 1959) bewegt sich in seiner visuellen Poesie ständig zwischen den Sprachen. Flucht und Migration prägten sein Leben ebenso wie seine Kunst und Literatur. Geboren in Lerik (Aserbaidschan) wuchs der ‹poetische Flüchtling›, wie er sich selbst bezeichnet, zwischen Stimmen aus der aserbaidschanischen, der persischen und der sowjetischen Kultur auf. Heute lebt und arbeitet Badalov in Paris. Die Schriftbilder der orientalischen und muslimischen Kultur sowie Mischungen aus lateinischer und kyrillischer Schrift treffen in seinen Arbeiten spannungsvoll auf kapitalistische Werbesprache und plakative Formulierungen aller Art, wobei die ‹fehlerhafte› Sprache den Drang zur Festlegung von ökonomischen, kulturellen, religiösen oder geschlechtlichen Identitäten ständig unterläuft.

Mit seiner visuellen Poesie bewegt Badalov sich durchgehend zwischen Sprachen und Kulturen, Punk und Poesie, Slogan und Kritik, historischen Referenzen und neuartigen Wort- und Buchstabenverbindungen. Im Hintergrund stehen wie bei Dada 1916 Erfahrungen von Flucht und Migration – und damit auch deren mögliche Folgen: Was heisst das, zwischen verschiedenen Sprachen zuhause, unterwegs oder auf der Flucht zu sein? Badalovs Arbeiten in der Künstler*innenkneipe bilden wie jene Ladiks eine Brücke zu den Exponaten im Ausstellungsraum. Sie sind eine Einladung dazu, die politischen Hintergründe und Folgen von Flucht und Migration auch in den historischen Dada-Arbeiten zu entdecken.

Ausstellung und Begleitprogramm sind das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Universität Zürich (Prof. Dr. Sandro Zanetti, Romanisches Seminar, Abteilung Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) und dem Cabaret Voltaire (Salome Hohl), gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF-Agora-Projekt ‹Dada zwischen den Sprachen›). Mitarbeit: Prof. Dr. Tomáš Glanc (Universit.t Zürich, Institut für Slavistik und Osteuropastudien) und Monica Unser (Cabaret Voltaire).

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Vorschau

In Zürich befindet sich nicht nur der Ursprungsort des Dada im Cabaret Voltaire, sondern auch eine der bedeutendsten Dada-Sammlungen weltweit im Kunsthaus Zürich. Die Zürcher Dadaist*innen drückten sich zum einen in intensiven Live-Momenten aus, zum anderen produzierten sie bleibende Kunst oder Ephemera wie Texte und Einladungskarten. Neben dem Dada-Kabinett im Kunsthaus Zürich ist die Dada-Vitrine im Cabaret Voltaire ein weiterer Ort, an dem diese Werke präsentiert werden und die Besonderheiten des Hauses zur Geltung kommen. Die Institution bewegt sich zwischen Erinnerungsort für Dada und Projektraum zeitgenössischer Kunst und Gastronomie, wodurch sich zeitspezifische und zeitübergreifende Fragen begegnen. So sind die Dada-Vitrine und die Wechselausstellung im selben Raum, dem Gewölbekeller, als eigenständige Formate zu verstehen, treten jedoch in ein Spannungsverhältnis zueinander. Im Gegenüber von historischen Dokumenten und zeitgenössischen Beiträgen zeigen sich erstens Kontinuitäten von dadaistischen Gedanken und Techniken. Zweitens eröffnet sich ein Raum, um darüber nachzudenken, welche Zugänge neue Perspektiven verlangen. Die Exponate wechseln zu unterschiedlichen Schwerpunkten. 

Für die Ausstellung «DadaZwischenSprachen» wird die Dada-Vitrine genutzt, um historische Dokumente aus den Sammlungen des Kunsthauses Zürich, der Hugo-Ball-Gesellschaft der Stadt Pirmasens, der Zentralbibliothek Zürich sowie des Cabaret Voltaire zu präsentieren.

Ausstellungsansicht «DadaZwischenSprachen», Cabaret Voltaire 2026. Photo: Cedric Mussano.

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Aktuell
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Wir wissen nicht, wie die Dada-Lautgedichte von 1916, etwa «Gadji Beri Bimba», ursprünglich geklungen haben. Hugo Ball hat dieses Gedicht im Cabaret Voltaire aufgeführt, und später wagten unter anderem die Talking Heads 1979 eine eigene Interpretation. Zur LANGEN NACHT freuen wir uns über Karaoke-Beiträgen von Kulturschaffenden – und von Gästen. Silver Tears füllt die Leerstellen und die Übergänge mit einem DJ-Set.

Je nach Vortrag kann ein Lautgedicht wie ein Zauberspruch, ein Liebeslied oder eine Protestaktion wirken. Es zeigt, wie sensibel, offen und vielfältig Sprache sein kann. Die zahlreichen Interpretationen von «Gadji Beri Bimba» sind im Anschluss an die aktuelle Ausstellung «DadaZwischenSprachen» spannend. 

Tickets für das ganze LANGE NACHT Programm können online gekauft werden.

Zeitplan:

18:30
Franz Hohler
Martina-Sofie Wildberger
 
19:30
María Sabato
New Kyd
 
20:30
Crimer
Sunny Pfalzer
 
21:30
Judith Keller
Christian Falsnaes
 
22:30
Rahel Sternberg
 
23:30
Hannah Mehler
 
00:30
Aina Rea Aliotta

Kurzbiografien der Kunstschaffenden:

Aina Rea Aliotta, in Zürich lebend, verbindet in der künstlerischen und pädagogischen Praxis Performance, Video und partizipative Arbeit und erforscht dabei Erinnerung, Zugehörigkeit sowie die sozialen und politischen Bedingungen gelebter Erfahrung.

Christian Falsnaes ist ein dänischer, in Zürich lebender Künstler, dessen partizipative Performances Macht, Autorität, Gruppendynamiken und das sich wandelnde Verhältnis zwischen Künstler und Publikum erforschen.

Crimer ist ein in Zürich lebender Schweizer Popmusiker, bekannt für seine unverwechselbare Mischung aus Synth-Pop im Stil der 1980er-Jahre, dramatischem Gesang, Melancholie und verspieltem Glamour.

Franz Hohler, geboren 1943 und immer noch an der Arbeit.

Hannah Mehler ist eine in Zürich lebende Sängerin, deren Praxis Verkörperung, Bewegung und die Beziehung zwischen Körper, Raum und kollektiver Erfahrung erforscht.

Judith Keller ist eine in Zürich lebende Schweizer Schriftstellerin, deren verspielte Prosa den Alltag, das Absurde und die unvorhersehbaren Möglichkeiten der Sprache und des Erzählens erforscht.

María Sabato ist eine argentinische Künstlerin mit Sitz in Basel, deren multidisziplinäre Praxis sich mittels Performance, Video und Installation mit Migration, Verdrängung, Konsum und flüchtigen Formen von Gemeinschaft auseinandersetzt.

Martina-Sofie Wildberger ist eine Schweizer Künstlerin, deren textbasierte Praxis Sprache, Übersetzung und die Politik der Kommunikation durch Performances, Installationen und mehrsprachige Stimmwerke untersucht.

New Kyd (auch bekannt als Silver Tears) lebt in Zürich und verfolgt eine Praxis als interdisziplinär*er Bewegungskünstler*in, Choreograf*in, DJ und Produzent*in. New Kyds Praxis setzt sich mit Erinnerung, Kulturgeschichte und verkörpertem Wissen auseinander.

Rahel Sternberg ist eine in Zürich lebende Schauspielerin und Theatermacherin, deren Arbeit unabhängiges Theater, Performance und kollaborative Bühnenproduktionen umfasst.

Sunny Pfalzer, in Wien geboren und heute in Zürich lebend, arbeitet in den Bereichen Performance, Choreografie, Video und Textilskulptur und erforscht dabei Formen des Zusammenseins sowie Fragen von Sichtbarkeit, Widerstand und Protest.

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Am Donnerstag, den 17. September, findet im Cabaret Voltaire erneut der mit Susanne G. Seiler organisierte «Psychedelic Salon» statt. Dieses Mal wird Luis Eduardo Luna seinen Vortrag zum Thema «Exploring Amerindian Animism: Sacred Psychedelic Plants and Interactions with Non-Human Persons» präsentieren.

Luis Eduardo Luna (*1947 in Florencia, Kolumbien) ist Anthropologe und Forscher zum amazonischen Schamanismus. Er promovierte an der Universität Stockholm und lehrte an Universitäten in Schweden, Finnland, Brasilien und Norwegen. Als Guggenheim Fellow und Fellow der Linnean Society of London ist er Autor von Vegetalismo: Shamanism Among the Mestizo Population of the Peruvian Amazon (1986) sowie Mitautor und Herausgeber mehrerer einflussreicher Werke über Ayahuasca und visionäre Kunst. 1986 gründete er zusammen mit Pablo Amaringo die Usko-Ayar-Schule für amazonische Malerei. Luna hält weltweit Vorträge, kuratiert internationale Ausstellungen und ist Direktor von Wasiwaska.

An dieser Veranstaltung werden keine Drogen konsumiert; vielmehr wird über den aktuellen Stand der psychedelischen Forschung gesprochen. Bereits die Dadaist*innen interessierten sich für die Rolle des Unbewussten und für bewusstseinserweiternde Substanzen. In den letzten Jahren stösst das Thema Psychedelika gesellschaftlich, in den Künsten wie auch in der Wissenschaft auf wachsendes Interesse – wir erleben eine psychedelische Renaissance, auch innerhalb der Schulmedizin. Aufklärung und Austausch über die menschliche Konstitution und die Wirkung von Substanzen brauchen Raum.

Programm
18:00 Uhr Meet & Greet
19:00 Uhr Beginn

Eintritt
CHF 20 / 15
Ticketverkauf via Eventfrog sowie am Empfang

Der Anlass findet in englischer Sprache statt.

30. September und 1. Oktober 2026

Als die Dadaist*innen 1916 im Zürcher Cabaret Voltaire zusammenkamen, erweiterten sie mit ihren Simultan- und Lautgedichten das Feld der Poesie um neue Klänge, Stimmen, Gesten und Bilder. Mit zitierten und erfundenen Sprachen bewegten sie sich zwischen da und da: weg vom einen, hin zum anderen. Dada war Aufbruch und Ankunft, eine Suche nach neuen Sprachen und Lebensformen, geprägt von Migration, Prekariat und einem ausgeprägten Veränderungswillen. Und dies mitten im Ersten Weltkrieg.

Was hat sich von den dadaistischen Impulsen erhalten? Von den Aktivitäten im Cabaret Voltaire 1916 existieren keine zeitgenössischen Ton- oder Filmaufnahmen. Umso reicher ist die Geschichte der Erinnerungen, der kreativen Rezeption, der Appropriation ebenso wie der kritischen Weiterführung. Bis heute. Das Poesie-Happening erweitert die aktuelle Ausstellung «DadaZwischenSprachen» um eine lebendige Bühne, um laute und leise Stimmen der Gegenwart, um Workshops, Gespräche und Begegnungen mit Food & Drinks vor Ort. 

Wohin führt uns die Sprachkunst von Dada heute? Was passiert mit der Poesie, wenn sie zwischen Körpern, Sprachen, Kulturen und Zeiten in Bewegung gerät? Welche Stimmen werden (nicht) gehört? Und wovon wollen wir noch mehr hören?

Mit: Aaiún Nin, Adrienne Herr, dears, write, Eugene Ostashevsky, Jurczok 1001, Kinga Tóth, Lubna Abou Kheir, Melinda Nadj Abonji, Oana Popa, Uljana Wolf. Herzlichen Dank an Weiter Schreiben Schweiz und zwischentext.

Das Poesie-Happening findet statt im Rahmen der Ausstellung «DadaZwischenSprachen», Ergebnis einer Kooperation zwischen der Universität Zürich (Prof. Dr. Sandro Zanetti, Romanisches Seminar, Abteilung Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) und dem Cabaret Voltaire (Salome Hohl), gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF-Agora-Projekt «Dada zwischen den Sprachen»). Mitarbeit Happening: Prof. Dr. Tomáš Glanc (Universität Zürich, Institut für Slavistik und Osteuropastudien) und Joëlle Bischof (Cabaret Voltaire).

Einmal im Monat lädt «dears, write» zum Schreiben in Gesellschaft ein – in Resonanz mit anderen Texten, Stimmen und Körpern.

Nach einer Lesung ausgewählter Texte folgt jeweils die Schreibsequenz. Am Ende werden einzelne Sätze aus den geschriebenen Texten geteilt und in eine mehrstimmige Komposition verwoben.

«dears, write» findet von September bis Dezember 2026 einmal im Monat in der Dada-Bibliothek statt. Die Veranstaltung wird initiiert von DEARS, einem Magazin für transversale Schreibpraktiken an der Schnittstelle von Poesie, Kunst und experimentellem Schreiben, und erkundet nachhaltige Wege des In-Beziehung-Seins durch Schreiben.

Die Veranstaltung ist offen für alle. Keine Anmeldung erforderlich.

Einmal im Monat lädt «dears, write» zum Schreiben in Gesellschaft ein – in Resonanz mit anderen Texten, Stimmen und Körpern.

Nach einer Lesung ausgewählter Texte folgt jeweils die Schreibsequenz. Am Ende werden einzelne Sätze aus den geschriebenen Texten geteilt und in eine mehrstimmige Komposition verwoben.

«dears, write» findet von September bis Dezember 2026 einmal im Monat in der Dada-Bibliothek statt. Die Veranstaltung wird initiiert von DEARS, einem Magazin für transversale Schreibpraktiken an der Schnittstelle von Poesie, Kunst und experimentellem Schreiben, und erkundet nachhaltige Wege des In-Beziehung-Seins durch Schreiben.

Die Veranstaltung ist offen für alle. Keine Anmeldung erforderlich.

Am Donnerstag, den 14. Januar, findet im Cabaret Voltaire erneut der mit Susanne G. Seiler organisierte «Psychedelic Salon» statt. 

An dieser Veranstaltung werden keine Drogen konsumiert; vielmehr wird über den aktuellen Stand der psychedelischen Forschung gesprochen. Bereits die Dadaist*innen interessierten sich für die Rolle des Unbewussten und für bewusstseinserweiternde Substanzen. In den letzten Jahren stösst das Thema Psychedelika gesellschaftlich, in den Künsten wie auch in der Wissenschaft auf wachsendes Interesse – wir erleben eine psychedelische Renaissance, auch innerhalb der Schulmedizin. Aufklärung und Austausch über die menschliche Konstitution und die Wirkung von Substanzen brauchen Raum.

Programm
18:00 Uhr Meet & Greet
19:00 Uhr Beginn

Eintritt
CHF 20 / 15
Ticketverkauf via Eventfrog sowie am Empfang

Der Anlass findet in englischer Sprache statt.

Aktuell
Vorschau

Eine Ausstellung, die durch eine 45-minütige Performance zum Leben erwacht.

Infinite Stage ist eine schlafende Bühne: Die ausgestellten Objekte existieren als Skulpturen, verwandeln sich während der Performance jedoch in Bühnenbild und Requisiten. Die Videoarbeiten bilden das Skelett der Performance-Timeline und prägen ihren Rhythmus und Verlauf.

Im Kern erkundet Infinite Stage Tod und Digitalität. In der postkapitalistischen Gesellschaft ist die Verleugnung des Todes tief in Konsum, Bewahrung und endloser Produktion verankert. Heute erreicht diese Verleugnung durch Technologie eine neue Dimension: "Ghostbots" – Chatbots, die aus E-Mails, Fotografien, Erinnerungen und digitalen Spuren Verstorbener erstellt werden – ermöglichen es den Lebenden, den Dialog mit den Toten weiterzuführen.

Die Performance entfaltet sich als Folge miteinander verbundener Szenen, in denen Live-Musik, Tanz, Lesungen und Videointeraktionen miteinander verwoben sind. Infinite Stage bewegt sich ästhetisch zwischen barocker Formendichte und stillen, meditativen Momenten – eine permanente Spannung zwischen Überfülle und Stille.

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 16. Juli, 18:00 Uhr

Performances (Einlass 18:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr)
Donnerstag, 16. Juli
Freitag, 17. Juli
Dienstag, 1. September
Mittwoch, 2. September
Donnerstag, 3. September

Mit: Magda Drozd, Alice Köppel, Lelah Neary, Candice Dela Fudzie, Umlilo
Licht und Technik: Vitaly Weber
Produktionsleitung: Camille Jamet / HERproductions
Ausstellungstext: Francesco Pasquini

Gefördert durch die Stadt Zürich Kultur und die Ernst Göhner Stiftung.

Tickets gibt es hier.

Credits: © Nicola Genovese, Infinite Stage, 2026

Michael Maar
Das Geheimnis grosser Literatur
Das Gespräch

Moderation: Felix Ghezzi

Beginn: 19:30 Uhr 
Türöffnung Mitglieder: 19:00 Uhr 
Türöffnung Nicht-Mitglieder: 19:15 Uhr 
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich 

Eintritt: CHF 15 / 10 (AHV, Legi)
Club-Mitglieder: Gratis
Abendkasse, keine Reservationen

Was macht grosse Literatur aus? Welche Autorinnen und Autoren schreiben wie und warum gut – oder eben nicht? Im Gespräch mit dem Literaturkritiker Michael Maar nähern wir uns an der Saisoneröffnung 2026/27 des Literarischen Club Zürich grundsätzlichen Fragen der Literatur.

In seinem Buch «Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur» zeigt Michael Maar auf kluge und unterhaltsame Weise, wie ein Komma über Leben und Tod von Figuren entscheiden kann, er erläutert, wer die Meister der Metaphern sind und weshalb der Rhythmus die schwarze Kunst der Prosa ist. Dies, und vieles mehr, tut er anhand konkreter Beispiele und Vergleiche sowie fünfzig Porträts von den Brüdern Grimm über Friedrich Nietzsche, Robert Walser, Christine Lavant und Gertrud Leutenegger bis Clemens J. Setz. Dabei entsteht zugleich eine Geschichte der deutschen Literatur, die zum Lesen und Wiederlesen anregt.

Michael Maar, geboren 1960, ist Germanist, Schriftsteller und Literaturkritiker. Bekannt wurde er durch «Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg» (1995). 2002 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen, 2010 bekam er den Heinrich-Mann-Preis verliehen. Zuletzt von ihm erschienen: «Das violette Hündchen. Große Literatur im Detail».

Der Literarische Club wurde 1902 innerhalb des Lesezirkels als Untersektion gegründet mit dem Kernanliegen, Literatur zu vermitteln und lud dabei auch weniger berühmte Dichter ein, etwa den jungen Hermann Hesse. Schweizer Autoren, wie Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger, Ramuz sind hier im Laufe der Jahre aufgetreten.
In der Regel ist eine von den sechs bis acht Veranstaltungen einer Saison, die überwiegend schweizerischen Autor*innen gewidmet sind, je eine dem frankophonen und dem italienischen/rätoromanischen Bereich vorbehalten. Die Vorstandsmitglieder suchen sich eine*n Autor*in oder ein Thema und moderieren den Abend. Auswahlkriterien sind Qualität, Eigenständigkeit und Substanz. Im Anschluss an die Veranstaltungen unterhalten sich die Anwesenden mit dem*der Autor*in, dem*der Moderator*in und untereinander in ungezwungener Atmosphäre.

Mehr über den Literarischen Club Zürich

Zur Veröffentlichung der 7. Ausgabe des DEARS-Magazins mit dem Titel 'Unruly Voices' laden Nicole Bachmann und die Gasteditorin Kamayani Sharma zu einem Symposium ein, das sich der Vokalität aus einer neomaterialistischen Perspektive widmet.

Was ist die Stimme jenseits von Sprechen und Sprache?
Wie bewegt sie sich zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Körpern, Technologien und Umwelten?
Was bewirkt sie – epistemisch, künstlerisch, sozial und politisch?

Das Symposium nimmt diese Fragen zum Ausgangspunkt, um die vielfältigen Dimensionen und Möglichkeiten der Stimme zu erkunden.

Anstatt Stimme als neutrales Medium der Kommunikation zu verstehen, fragt es danach, wie sie Strukturen, Beziehungen und Formen von Handlungsmacht begründet, sichtbar macht, hervorbringt und zugleich irritiert oder aufbricht.

Das Programm vereint theoretische, künstlerische und experimentelle Beiträge: Vorträge von Milla Tiainen und Ruby Hembrom, ein Voice Bath von Manuela Barczewski, eine Präsentation von Kamayani Sharma, einen Videoessay von Nicole Bachmann sowie Lesungen aus der 7. Ausgabe von DEARS: Unruly Voices.

Wir verstehen das Symposium als einen Raum des gemeinsamen Forschens und Nachdenkens über Stimme – als etwas, das nicht einfach aus uns hervorgeht, sondern zwischen uns entsteht.

Das Symposium wird durch einen Pro Helvetia Co-Creation Grant 2025 unterstützt, der Nicole Bachmann und Kamayani Sharma für ihr mehrteiliges kollaboratives Projekt Transcontinental Languaging: Decolonising Voice, Orality, and Embodied Language zugesprochen wurde.

Beginn: 10:00 Uhr
Freier Eintritt
Bitte bringen Sie Ihre eigene Yogamatte zum Symposium mit.

Programm:

Milla Tiainen
How does voice matter with new materialisms?: Some propositions 
Diese Präsentation bietet eine Einführung in die Ziele und zentralen Thesen des Sammelbands Mattering Voices: Studying Voice Through New Materialisms (Routledge, 2025). Der Band wurde von Elisabeth Laasonen Belgrano, Anne Tarvainen und Milla Tiainen herausgegeben, deren Forschungsschwerpunkte künstlerische Forschung, Ethnomusikologie und musikalische Aufführungsforschung umfassen. Die Beiträge der Autor*innen repräsentieren darüber hinaus Perspektiven aus der Erziehungswissenschaft, den feministischen und Gender Studies, der Musikwissenschaft, der Performance-Philosophie sowie den Sound Studies.

Kamayani Sharma
Writing Aloud: Text, Voice and Criticality
Diese Präsentation geht einer einfachen Frage nach: Wie stehen Schreiben und Stimme zueinander? Zwischen textbasierter und audiobasierter Kritik zeichnet sie eine Bewegung vom Geschriebenen und Gelesenen zum Gesprochenen und Gehörten nach. Aufnahmeskript und Transkript verkörpern das intermediale Versprechen dieser Übergänge. Der Raum zwischen Text und Sprache eröffnet die Möglichkeit, Kritik als Gespräch zu verstehen – nicht als isolierte Tätigkeit, sondern als vielstimmigen, horizontalen Prozess, der auf die Dringlichkeit der Stimme reagiert und eine Orientierung durch Kunst, Sprache und das Leben selbst ermöglicht.

Manuela Barczewski
Voice Bath Session
Manuela Barczewski leitet eine 35-minütige Voice-Bath-Session mit Vokalklängen und Obertonsingen. Obertonsingen ist eine besondere Gesangstechnik, bei der gleichzeitig mehrere hörbare Töne mit einer Stimme erzeugt werden. Den Abschluss bildet therapeutische Perkussion. Die Session fördert Entspannung, Reflexion und Wohlbefinden. Die Teilnehmenden sind eingeladen, in eine Erfahrung des tiefen Zuhörens und der Entspannung einzutauchen.

Ruby Hembrom
When Voice Is Withheld: Orality, Latency, and Adivasi Epistemologies
Diese Präsentation untersucht die Beziehung zwischen Schweigen, Erinnerung und Handlungsmacht in den Lebenswelten der Adivasi. Anstatt Schweigen als Abwesenheit oder Auslöschung zu verstehen, zeigt der Vortrag auf, wie Stimmen angesichts kolonialer Ausbeutung, Fehlrepräsentation und epistemischer Gewalt bewusst und strategisch zurückgehalten werden.

Nicole Bachmann
Listening Session question as (...), 2025
your teeth 
slightly closed 
still held 
captive on my outer edges 
fringes 
barely held

Lesungen aus DEARS, Ausgabe 7: Unruly Voices
Alice Speller, A new voice
Giulia Ottavia Frattini, Enduring the question
Swantje Lichtenstein, Sounds of undead words

Biografien der Teilnehmenden (in der Reihenfolge der Präsentationen):

Milla Tiainen ist Senior Lecturer für Musikwissenschaft an der Universität Turku (Finnland) sowie Titularprofessorin (Docent) für Musikwissenschaft an der Universität Helsinki. Ihre Forschung und Lehre umfassen musikalische Aufführungsforschung, interdisziplinäre Voice Studies, kulturwissenschaftliche Musik- und Klangforschung sowie neue materialistische und posthumanistische Ansätze zur Erforschung von Kunst, Wahrnehmung und intersektionalem Geschlecht.

Kamayani Sharma ist Autorin, Podcasterin und Forscherin mit Schwerpunkt auf visueller Kultur, Kunst und Medien. Derzeit arbeitet sie als Podcast-Produzentin für die Sharjah Art Foundation.

Manuela Barczewski ist multidisziplinäre Künstlerin, Forscherin und Stimmtrainerin mit Schwerpunkt auf ganzheitlichen Stimmpraktiken. Zurzeit schliesst sie ihre Ausbildung an der British Academy for Sound Therapy (BAST) ab.

Ruby Hembrom ist Adivasi (Indigene aus Indien), Kulturdokumentaristin und Kulturpraktikerin. Sie ist Gründerin von adivaani (first voices) – einem Archiv- und Publikationsprojekt von und für Adivasi – sowie Doktorandin am Department of Social Policy der London School of Economics and Political Science.

Nicole Bachmann ist Künstlerin mit Wohnsitz in Zürich und London. Sie arbeitet mit Video, Text, Klang, Installation und Performance. Im Zentrum ihrer Praxis steht die Stimme und ihr politisches sowie gesellschaftliches Potenzial, Machtstrukturen zu hinterfragen und neue Bedeutungen hervorzubringen.

Alice Speller ist Autorin und bildende Künstlerin. Ihre Arbeiten setzen sich mit und durch den Körper auseinander und erforschen die materiellen Grenzen von Identität. Derzeit arbeitet sie an zwei Textsammlungen, die später in diesem Jahr erscheinen werden.

Giulia Ottavia Frattini ist Lyrikerin und Autorin mit Wohnsitz in Berlin. Ihre Praxis verbindet (Meta-)Schreiben, kritische Theorie und Poetik in anti-narrativen Formen. Mit besonderem Augenmerk auf Stimme und Sprache als instabile Materialien erforscht sie deren Neukonfiguration durch wechselnde Formen der Sinnbildung.

Swantje Lichtenstein ist Künstlerin, Musikerin, Dichterin und Kuratorin. Ihre Arbeit konzentriert sich auf transtextuelle performative Erweiterungen von Sprache, Stimme, Klang und Theorie sowie auf die Erforschung elektroakustischer und konzeptueller Aufnahmen aus transmedialer und feministischer Perspektive.

Mit grosszügiger Unterstützung von Co-creation grant von Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und eg books. 
Die Veranstaltung findet auf englischer Sprache statt.

Ein Abend voller provokativer Poesie, Performance und Musik

Der international renommierte New Yorker Verlag Three Rooms Press veranstaltet am Sonntag, 13. September, im Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich, einen Abend mit zeitgenössischer Dada-Performance und -Poesie. Anlass ist die Veröffentlichung von MAINTENANT 20: A Journal of Contemporary Dada Writing and Art.

Türöffnung: 16.30 Uhr; Beginn: 17.00 Uhr
Eintritt: Pay what you will

Der Abend präsentiert Dada-Performance, Poesie und Musik mit:

  • Jill Blocker (Zürich, CH)
  • Fork Burke (Biel/Bienne, CH)
  • Paul Dorn (Zürich, CH)
  • Federico Federici (Magliolo, IT)
  • Matthew Hupert (New York, NY)
  • Boni Joi (Luzern, CH)
  • Eleni Kourti (New York, NY)
  • Jaan «Luulur» Malin (Tartu, EE)
  • Mado Reznik (Ciudad de México, MX)
  • Eva Helene Stern*** (Graz, AT)
  • Maggs Vibo (Vincenza, IT)
  • Nina Zivencevic (Paris, FR)
  • Moderiert von den in New York City ansässigen MAINTENANT-Herausgebern Peter Carlaftes und Kat Georges.

Das Publikum darf das Unerwartete erwarten: provokative Poesie und Performance Art, die sich mit dem Thema der aktuellen Ausgabe, «Improperganda», auseinandersetzt. Die Gäste sind eingeladen, sich im Geiste des Dada zu verkleiden – jener einflussreichen Anti-Kunst-Bewegung, die während des Ersten Weltkriegs entstand und seither zahlreiche Gegenkultur-Bewegungen geprägt hat, darunter die Beat Generation, Fluxus, Punk, Hip-Hop und viele weitere. Kostüme sind erwünscht: Kommt als jemand, der ihr nicht seid.

Die bisherigen europäischen Dada Salons von Three Rooms Press sind längst legendär. In den vergangenen zehn Jahren fanden Veranstaltungen unter anderem in London, Brüssel, Paris, Bilbao, Bastia und Florenz statt. Jeder Salon vereint internationale und lokale Mitwirkende der von der Kritik gefeierten jährlichen Dada-Publikation Maintenant. Auf dem Programm stehen Performance Art, Lyrik, interaktive und multimediale Präsentationen und vieles mehr. Die Auftretenden erscheinen häufig in ausgefallenen Kostümen, und auch das Publikum ist eingeladen, kostümiert zu erscheinen.

Three Rooms Press ist ein unabhängiger, in New York ansässiger Verlag, der sich von Dada, Punk und Leidenschaft inspirieren lässt. Der 1993 von den Co-Direktoren Peter Carlaftes und Kat Georges gegründete Verlag zählt zu den führenden unabhängigen Verlagen für kompromisslos-kreative Literatur, darunter Belletristik, Memoiren, Lyrikübersetzungen, Dramatik und Kunst. Darüber hinaus produziert und fördert Three Rooms Press zahlreiche literarische und kulturelle Veranstaltungen in New York, London, Paris, Berlin, Brüssel, Zürich, Rom, Los Angeles, San Francisco und weiteren Städten – darunter Lesungen, Theateraufführungen, Workshops und Konzerte. Die Bücher von Three Rooms Press werden in den USA und international von Ingram/PGW vertrieben.

Die 2008 ins Leben gerufene Maintenant-Reihe setzt sich aus einer antimilitaristischen, anarchischen und häufig augenöffnenden Perspektive mit Themen wie Politik, Menschlichkeit, Philosophie und aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinander. Frühere Ausgaben enthielten Arbeiten von Künstler*innen wie Mark Kostabi, Raymond Pettibon, Nicole Eisenman, Heide Hatry, Tchello d’Barros, Pawel Kuczynski, Giovanni Fontana, Syporca Whandal und Kazunori Murakami. Zu den Autor*innen früherer Ausgaben zählen Gerard Malanga, Charles Plymell, Andrei Codrescu, Harry E. Northup, Malik Crumpler, Maw Shein Win und viele weitere. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstler*innen und Autor*innen aus der Welt des Punkrock, darunter Thurston Moore, Mike Watt, Bibbe Hanson und weitere.

Beginn: 19:30 Uhr 
Türöffnung Mitglieder: 19:00 Uhr 
Türöffnung Nicht-Mitglieder: 19:15 Uhr 
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich 

Eintritt: CHF 15 / 10 (AHV, Legi)
Club-Mitglieder: Gratis
Abendkasse, keine Reservationen

Der Literarische Club wurde 1902 innerhalb des Lesezirkels als Untersektion gegründet mit dem Kernanliegen, Literatur zu vermitteln und lud dabei auch weniger berühmte Dichter ein, etwa den jungen Hermann Hesse. Schweizer Autoren, wie Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger, Ramuz sind hier im Laufe der Jahre aufgetreten.
In der Regel ist eine von den sechs bis acht Veranstaltungen einer Saison, die überwiegend schweizerischen Autor*innen gewidmet sind, je eine dem frankophonen und dem italienischen/rätoromanischen Bereich vorbehalten. Die Vorstandsmitglieder suchen sich eine*n Autor*in oder ein Thema und moderieren den Abend. Auswahlkriterien sind Qualität, Eigenständigkeit und Substanz. Im Anschluss an die Veranstaltungen unterhalten sich die Anwesenden mit dem*der Autor*in, dem*der Moderator*in und untereinander in ungezwungener Atmosphäre.

Mehr über den Literarischen Club Zürich

Beginn: 19:30 Uhr 
Türöffnung Mitglieder: 19:00 Uhr 
Türöffnung Nicht-Mitglieder: 19:15 Uhr 
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich 

Eintritt: CHF 15 / 10 (AHV, Legi)
Club-Mitglieder: Gratis
Abendkasse, keine Reservationen

Der Literarische Club wurde 1902 innerhalb des Lesezirkels als Untersektion gegründet mit dem Kernanliegen, Literatur zu vermitteln und lud dabei auch weniger berühmte Dichter ein, etwa den jungen Hermann Hesse. Schweizer Autoren, wie Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger, Ramuz sind hier im Laufe der Jahre aufgetreten.
In der Regel ist eine von den sechs bis acht Veranstaltungen einer Saison, die überwiegend schweizerischen Autor*innen gewidmet sind, je eine dem frankophonen und dem italienischen/rätoromanischen Bereich vorbehalten. Die Vorstandsmitglieder suchen sich eine*n Autor*in oder ein Thema und moderieren den Abend. Auswahlkriterien sind Qualität, Eigenständigkeit und Substanz. Im Anschluss an die Veranstaltungen unterhalten sich die Anwesenden mit dem*der Autor*in, dem*der Moderator*in und untereinander in ungezwungener Atmosphäre.

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Lange Nacht der Debüts

Beginn: 19.30 Uhr
Türöffnung: 19.00 Uhr

Der Literarische Club wurde 1902 innerhalb des Lesezirkels als Untersektion gegründet mit dem Kernanliegen, Literatur zu vermitteln und lud dabei auch weniger berühmte Dichter ein, etwa den jungen Hermann Hesse. Schweizer Autoren, wie Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger, Ramuz sind hier im Laufe der Jahre aufgetreten. In der Regel ist eine von den sechs bis acht Veranstaltungen einer Saison, die überwiegend schweizerischen Autor*innen gewidmet sind, je eine dem frankophonen und dem italienischen/rätoromanischen Bereich vorbehalten. Die Vorstandsmitglieder suchen sich eine*n Autor*in oder ein Thema und moderieren den Abend. Auswahlkriterien sind Qualität, Eigenständigkeit und Substanz. Im Anschluss an die Veranstaltungen unterhalten sich die Anwesenden mit dem*der Autor*in, dem*der Moderator*in und untereinander in ungezwungener Atmosphäre.

«Out of the Circle» ist eine Initiative, die darauf gerichtet ist, Menschen aus verschiedenen Disziplinen mit sich überschneidenden Interessen zusammenzubringen. Das Ziel besteht darin, einen Raum für forschende Gespräche zu schaffen, der als Inspirationsquelle für Beiträge der Gäste zu Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft dienen kann. «Out of the Circle» will die Tradition der Salonkultur mit einem neuen Ansatz wiederbeleben und den Austausch von Perspektiven und Wissen fördern - einen Raum, in dem sich Ideen, Gedanken und Standpunkte aus verschiedenen Disziplinen überschneiden.

Die Salons sind in einer historischen Tradition verwurzelt. Im Jahr 1620 veranstaltete Madame Catherine de Vivonne, Marquise von Rambouillet, den ersten Salon. Bei diesen Zusammenkünften handelte es sich nicht um blosse Empfänge, sondern um ein Treffen sorgfältig ausgewählter Personen, die sich unter der geschickten Leitung einer Gastgeberin oder Salonnière zu einem gemeinsamen Thema austauschten. 1916 wurde das Cabaret Voltaire gegründet und beherbergte während seines kurzen Bestehens eine Vielzahl von Künstler*innen. Es zog Intellektuelle und Kreative aller Art an, die vor allem gemeinsam Ideen diskutieren, Erfahrungen sammeln und Kunst schaffen wollten. Das Cabaret Voltaire ist daher der perfekte Ort, um Menschen zusammenzubringen. Die Salonnière ist Diana Lira. Diana begann kurz nach ihrem Umzug in die Schweiz im Jahr 2010, solche Treffen zu veranstalten.

Im «Raum für Unsicherheit» geht es um Austausch: um künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten, die sich im Prozess befinden – unfertig, unausgegoren, unsicher. Eine solche Unsicherheit in der jeweiligen Ausdrucksform ist zugleich die Eintrittskarte: gezeigt werden Arbeiten, die noch im Werden sind, unaufgeführt, unveröffentlicht oder unausgestellt. Der «Raum für Unsicherheit» entstand 2016 im Ausstellungsraum Klingental und wurde von Franziska Baumgartner, Simone Lappert und Simon Wunderlich gegründet. Im Cabaret Voltaire ist er heute ein Ort, an dem ausgewählte Gruppen ihre Arbeitsprozesse miteinander teilen. Anmeldungen sind nicht möglich.

Bis zum Frühling 2025 wurde der «Raum für Unsicherheit» von einer Gruppe ukrainischer Frauen genutzt, die hier die Möglichkeit fanden, sich zu vernetzen und auszutauschen: über Ängste und Wünsche, über ihren Alltag in der Schweiz sowie über ihre künstlerische oder anderweitige professionelle Praxis.

2026 wird der «Raum für Unsicherheit» von einer geschlossenen Schreibgruppe Zürcher Autor*innen genutzt. Sie treffen sich alle sechs Wochen, um Texte im Werden miteinander zu teilen und zu besprechen – als Versuch, der kreativen Einsamkeit des Schreibens etwas entgegenzusetzen.

Im Eingangsbereich befindet sich CVBOOKS: Eine wechselnde Auswahl an Kunstpublikationen für das Cabaret Voltaire, kuratiert von Jan Steinbach. Erhältlich sind die Bücher und Zines im Cabaret Voltaire oder online via Edcat CVBOOKS.

Eingangsbereich mit CV-Books-Display, Photo: Philipp Hänger

Zwischen 1916 und 1919 wurden in Zürich Impulse gesetzt, welche die Künste weltweit nachhaltig prägen sollten. Dada war die Avantgarde-Bewegung, die dazu aufrief, Phänomene und Ereignisse ihrer Gegenwart zu befragen. Mit Dada New York, Berlin, Paris oder Chile werden Namen wie Marcel Duchamp, Hannah Höch, André Breton und Vincente Huidobro verbunden. Auch Punk, die heutige Performance-Kunst oder Techniken wie Collagen, Hacking und Ready-Mades lassen sich im Anschluss an Dada besprechen. Und alles begann an der Spiegelgasse 1 im Zürcher Niederdorf. In der Bier- und Weinschenke Meierei gründeten Emmy Hennings, Hugo Ball, Hans Arp, Sophie Taeuber, Marcel Janco und Tristan Tzara am 5. Februar 1916 das Cabaret Voltaire. Es waren vor allem junge Emigrant*innen, für die das Cabaret Voltaire inmitten des Ersten Weltkriegs Zuflucht bot. Sie setzten dem Wahnsinn der Zeit neue Sprach- und Ausdrucksformen entgegen, experimentierten im Nebeneinander von Literatur, Kunst, Theorie, Tanz und Architektur.

In Zürich steht mit dem Cabaret Voltaire nicht nur der Ursprungsort von Dada, im Kunsthaus Zürich befindet sich auch eine der wichtigsten Dada-Sammlungen. Dieser Pocket Guide verbindet die beiden Häuser und führt Sie zu weiteren Dada-Spielstätten, die das Milieu und die Orte zeigen, in denen Dada entstand und wirkte. Sie erfahren, in welchen Lokalitäten sich die Dadaist*innen zu ihren Soireen trafen, wo Lenin debattierte und C. G. Jung das Unbewusste beschrieb, wo die wildesten Tanzabende stattfanden und woher das Wort «Dada» eigentlich kommt. Dabei überblenden sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie erfahren, was war, sehen, was ist, und überlegen, was sein könnte. In diesem Sinne wird Dada auch als aktuelle Praxis verstanden. Dada stellt fortwährend Fragen an die Gegenwart und entwickelt Ideen für die Zukunft.


Der Pocket Guide kann für 7 CHF in Deutsch oder Englisch im Shop des Kunsthaus Zürich oder online in unserem CVBOOKS bezogen werden. Hier finden Sie den Link zu unserem Online-Shop CVBOOKS auf Edcat: https://edcat.net/item/pocket-...

Herausgeberschaft: Salome Hohl, Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich und Cathérine Hug, Kunsthaus Zürich, Heimplatz, 8001 Zürich
Produktion: Salome Hohl, Cabaret Voltaire
Texte: Salome Hohl, Cathérine Hug. Einige Texte wurden übernommen von der Karte Dada Stadt Zürich, 2016, hrsg. von Adrian Notz, Cabaret Voltaire. Texte 2016 von: Nicola Behrens, Adrian Notz, Barbara Ruf, Werner Sieg, Raimund Meyer
Produktion 2016: Nora Hauswirth
Mitarbeit Pocket Guide 2021: Elena D’Amato, Franziska Lentzsch. Herzlichen Dank auch an Raimund Meyer, Elena Grignoli und Petra Winiger Østrup
Gestaltung: Vela Arbutina, Samuel Bänziger
Lektorat: Andreas Rizzi
Druck: J.E. Wolfensberger

(c) 2021 Cabaret Voltaire und Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich
ISBN 978-3-906269-31-3

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Die Publikation «Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi» bringt die ersten ins Englische übersetzte Gedichte und Texte von Emmy Hennings (geb. 1885, gest. 1948) mit dem Werk der in Zürich lebenden Künstlerin Sitara Abuzar Ghaznawi (geb. 1995) zusammen. Hennings, Mitbegründerin des Cabaret Voltaire in Zürich, war Performerin, Künstlerin und Schriftstellerin, deren Werk lange kaum wahrgenommen wurde. Ghaznawi schuf einen Rahmen und Begegnungen für Hennings' Schreiben durch Collagen, Skulpturen und neue Texte von Mitgliedern ihrer künstlerischen Gemeinschaft. Ausgangspunkt der Publikation ist die Ausstellung «Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi», die 2020 im Cabaret Voltaire und später in abgewandelter Form im Swiss Institute in New York gezeigt wurde.

«Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi»
eds. Simon Castets, Salome Hohl, Eva Kenny, Laura McLean-Ferris
Publiziert vom Cabaret Voltaire (Zürich) und dem Swiss Institute (New York), in Zusammenarbeit mit Lenz.

Mit Texten und Beiträgen von: Sitara Abuzar Ghaznawi, Timur Akhmetov, Simon Castets, Olamiju Fajemisin, Emmy Hennings, Salome Hohl, Shamiran Istifan, Semuel Lala, Nils Amadeus Lange, Laura McLean-Ferris, Furqat Palvan-Zade, Sophia Rohwetter, Ser Serpas, Ian Wooldridge, Michael Zimmermann.
Grafik: Dan Solbach

128 pages
48 images (b/w)

ISBN 979-12-80579-36-2
20 EUR / CHF

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Vermittlung

Die Dada-Bibliothek befindet sich im ersten Stock des Cabaret Voltaire. Der Grundstock der Bibliothek ist eine Schenkung des verstorbenen Dada-Sammlers Hans Bolliger und des Dada-Spezialisten und Kurators Guido Magnaguagno. Das Cabaret Voltaire erweitert seine Bibliothek laufend. Die Bibliothek kann tagsüber als Arbeitsplatz genutzt werden, steht für Sitzungen zur Verfügung und wird am Abend zum erweiterten Barbereich. Das neu geschaffene Recherchedisplay, eine Holzkonstruktion, in der wertvolle Bücher wie Dada-Erstausgaben oder Faksimiles von Briefen und Fotos ausgestellt werden können, ist ebenfalls Teil der Bibliothek. Zudem sind wichtige Bücher zur aktuellen Ausstellung und Vermittlungsmaterial präsentiert. Im Raum finden sich auch «Leuchtenskulpturen» von Stefan Burger (mehr dazu weiter unten).

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Stefan Burger, «Narcissus, zentrales Höhlengrau, Erbse, Flamingo» (I&II):

Die Dada-Bibliothek zeigt ausserdem eine Arbeit des Künstlers Stefan Burger (*1977). Burger präsentiert zwei den Raum und bestenfalls die Gemüter erhellende Leuchtenobjekte. Die Skulpturen aus gegossenem Glas und Aluminium setzen Burgers 2020 im Cabaret Voltaire begonnene Auseinandersetzung mit Kunst als Gebrauchsgegenstand fort. Die Begrifflichkeiten, mit welchen sich die Skulpturen attributieren lassen, schwanken munter zwischen hübsch und hässlich, pedantisch und rotzig, dekorativ und nützlich, ekelhaft und erotisch. Es sind hybride Anlagen oder Kippfiguren, die je nach Betrachtung zu einer unterschiedlichen Qualität oder Deutung neigen und mit Zierrat und Funktion umgehen. Einige Formreferenzen ergeben sich aus dem Arbeitsvorgang: Wenn flüssiges Glas miteinander verbunden wird, hängt es stets zu Boden. Brezel und Böppel (ganz in der Tradition von Bollen und Bölleli) dienen als ornamentale Wiederholungen, entspannt bedeutungsarm und dennoch entfernt mit eklektischen Zierstrategien wie der barocken Rocaille verwandt. Die Trägerstruktur der Leuchte wiederum, eine ehemalige Leiter, entstammt dem Zürcher Kanalisationssystem und wurde ursprünglich gewaltsam aus einem dort hinunterführenden Schacht entrissen. Eigentlich als Ein- und Ausstiegshilfe angelegt, erfreut sich der Schachttritt nun neuen Aufgaben als Leselampe und Ambiente prägendes Objekt. Die Arbeit mit flüssigem Glas involviert Farben von intensiver Leuchtkraft, welche dank ihrer keramischen Natur unverwüstlich heiter weiter leuchten. Auch die Namen der benutzten Farbpalette «Narcissus, zentrales Höhlengrau, Erbse, Flamingo» (I&II) denkt der Künstler als Fröhlichkeitsverstärker: eine Einladung also zum guten Mute.

Den vollständigen Text über die Bibliothek und die Werke von Stefan Burger finden Sie hier.

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Der Dadablog entstand während des pandemiebedingten Shutdowns am Anfang des Frühlings 2020. Damit startete das Cabaret Voltaire ein regelmässiges Journal, das in der Anfangsphase jeweils donnerstags erschienen ist und später einmal pro Monat. Zurzeit werden neue Posts in unregelmässigem Abstand hochgeladen. Der Blog ist nun ein fester Bestandteil der Webseite. Nebst der Vermittlung des historischen Dada, welche hier auch die Möglichkeit hat, Bezüge zur Gegenwart herzustellen, wollen wir auch eine Plattform für verschiedene Autor*innen aufbauen und damit unbekannte und etablierte Stimmen in die Befragung unseres Erbes einfliessen lassen. Die Autor*innen schreiben jeweils in ihrer Sprache. Die Beiträge können skizzenhaft, fundiert, assoziativ oder wissenschaftlich sein.

www.cabaretvoltaire.ch/blog

–Dada-Rundgang – in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich

Zwischen 1916 und 1919 wurden in Zürich durch die Dadaist*innen Impulse gesetzt, welche die Künste weltweit nachhaltig prägen sollten. In Zürich steht mit dem Cabaret Voltaire nicht nur der Ursprungsort von Dada, im Kunsthaus Zürich befindet sich aucheine der wichtigsten Dada-Sammlungen. Diese Führung mit der Cabaret Voltaire-Leiterin Salome Hohl und der Kunsthaus-Kuratorin Cathérine Hug verbindet die beiden Häuser und führt Sie zu weiteren Dada-Spielstätten, die das Milieu und die Orte zeigen, in denen Dada enstand und wirkte. Besammlung ist vor dem Cabaret Voltaire. Die Führung endet im Kunsthaus Zürich: im Dada-Kabinett und vor dem Max Ernst-Bild in der Kunsthaus-Bar. Im Preis inbegriffen ist die Führung und der Pocket Guide Dada Stadt Zürich, den wir gemeinsam mit dem Kunsthaus herausgeben. Die nächsten Termine erfahren sie in der Agenda oder über info@cabaretvoltaire.ch.

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–Dada in Zürich – Überblicksführung

Im Museum Cabaret Voltaire bieten wir Überblicksführungen an. Die Führungen dauern ein- bis eineinhalb Stunden und ermöglichen einen Einblick in die Geschichte von Dada und des Cabaret Voltaire sowie in gegenwärtige Aktivitäten. Neben dem Cabaret Voltaire stehen diverse weitere Dada-Orte in der Stadt Zürich auf dem Programm. Alle Führungen werden auch auf Englisch angeboten.

Anmeldung und Information: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch
Treffpunkt: Cabaret Voltaire, Eingang Münstergasse
Sprachen: Deutsch/Englisch (Französisch auf Anfrage)

Preise für Gruppen von Schüler*innen und Student*innen
1 h Führungen für CHF 200.
1.5 h Führungen für CHF 250.-

Preise für private Gruppen
1 h Führungen für CHF 250.-
1.5 h Führungen für CHF 300.-

Preise für Firmengruppen
1 h Führungen für CHF 300.-
1.5 h Führungen für CHF 350.-

–Themenführungen

Wir entwickeln laufend Themenführungen, die Dada im Kontext spezifischer Debatten reflektieren. Die Konditionen werden über den persönlichen Kontakt besprochen: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch

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–Audio Guide

Beim Empfang des Cabaret Voltaire können Sie den Audio Guide bestellen, der Sie auf Ihrer Erkundungstour durch das historische Gebäude begleitet. Der Audio Guide führt nicht nur zurück ins Zürich um 1916, sondern erweitert und befragt den historischen Blick auf Dada mit zeitgenössischen, kritischen Sichtweisen in Bezug auf Diskurse zu Themen wie Dada Queer, Dada Postkolonial, Dada Avantgarde und Dada Propaganda.

Impressum:
Konzept/Texte: Laura Felicitas Sabel
Supervision/Redaktion: Salome Hohl
Übersetzung: Emilia Meier, Sandra Wörz
Sprecherin: Alicia Aumüller
Aufnahme und Sounddesign: Ernesto Coba-Antequera

Wir bieten Workshops für Schulklassen verschiedener Altersgruppen an:

«Neue Sprachen für neue Welten. Lautgedichte, Masken und Kostüme auf der Dadabühne» (für alle Stufen)

Das Cabaret Voltaire im Herzen des Zürcher Niederdorfs ist nicht nur eine historisch bedeutende Stätte, sondern auch heute noch ein aktueller Ort für Kulturschaffende. Im Jahr 1916 wurde hier die weltbekannte Kunst- und Literaturbewegung Dada ins Leben gerufen. Dadaistische Sprach- und Tanzperformances haben hier ihren Ursprung gefunden und prägen bis heute das zeitgenössische Kunstschaffen.

Im Lautgedicht fanden die Dadaist/innen eine neuartige Form des künstlerischen Ausdrucks. Als 1916 im Cabaret Voltaire sinnfreien Worte und Sätze in Masken und Kostümen vorgetragen wurden, reagierte das Publikum teils empört. Doch Unsinn war das nicht – sondern der Versuch, mitten im ersten Weltkrieg eine neue, verbindende Sprache zu schaffen. Eine Sprache, die in Gemeinschaft und Kreativität eine Zukunft zu sah – und genau das ist heute nicht weniger aktuell.

In Workshop lernen die Schüler/innen Lautgedichte kennen und schlüpfen selbst in die Rolle von Dadaist/innen. Sie erfinden neue Wörter, experimentieren mit Lauten und Texten und gestalten eigene Kostüme und Masken – für ihren Auftritt auf der Dadabühne. 

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«Klangwelten entdecken – Die Welt neu hören auf der Dadabühne» (Kindergarten bis 2. Klasse)

Das Cabaret Voltaire im Herzen des Zürcher Niederdorfs ist nicht nur eine historisch bedeutende Stätte, sondern auch heute noch ein aktueller Ort für Kulturschaffende. Im Jahr 1916 wurde hier die weltbekannte Kunst- und Literaturbewegung Dada ins Leben gerufen. Dadaistische Sprach- und Tanzperformances haben hier ihren Ursprung gefunden und prägen bis heute das zeitgenössische Kunstschaffen. 

Dada ist vieles, doch vor allem prozessorientiert, suchend, experimentierend. Die Dadaist*innen wollten mit ihrer Kunst neue Ausdrucksformen finden und der Welt offener begegnen. Im Workshop begeben wir uns auf eine dadaistische Klangreise und entdecken, wie Musik und Geräusche jenseits von richtig oder falsch erfahrbar werden. Wir hören verschieden Klänge, erzeugen selbst welche und bauen – ganz dadaistisch – Instrumente aus Alltagsgegenständen – für ein gemeinsames Abschlusskonzert voller Überraschungen. 

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In Zusammenarbeit mit Schule+Kultur, Bildungsdirektion Kanton Zürich.

Kosten: Via Schule + Kultur: 150 CHF (inkl. ZVV). Für Schulen ausserhalb des Kantons Zürich fragen Sie bitte über workshop@cabaretvoltaire.ch an.

Hinweis für Schulklassen der öffentlichen Volksschule Stadt Zürich: Ausschliesslich über Globalbudget zu finanzieren.
inkl. ZVV-Tickets (Ausnahme: öffentliche Volksschulklassen der Städte Zürich und Winterthur auf ihrem eigenen Stadtgebiet)

Anmeldung: workshop@cabaretvoltaire.ch

Dossiers zu den Workshops
 

Weitere Workshops zu den Themen Collage und Manifeste werden unter den gleichen Bedingungen angeboten.
 

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Einführende und weiterführende Unterlagen:

Die Unterlagen für Schüler*innen ab 16 Jahren, die 2016 in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum erarbeitet wurden, sind weiterhin zugänglich. Anhand von vier unterschiedlichen «Dada-Ereignis-Themenpfaden» und praktischen Übungen an verschiedenen Orten in Zürich beschäftigen sich die Schüler*innen mit den Anliegen der Dadaist*innen und werden selbst zu Akteur*innen.

Themenpfad «Die dadalogischen Dimensionen» (701,5 KiB)
Themenpfad Readymade – «Ich bin Kunst» (6,7 MiB)
Themenpfad «Sprechakte!» (7,1 MiB)
Themenpfad «Provokation auf der Bühne» (7,2 MiB)
Themenpfad «Politische Propaganda» (6,8 MiB)

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Gastronomie

Als die Dadaist*innen das Haus 1916 entdeckten, betrieb Jan Ephraim die Bier- und Weinschenke Holländische Meierei. Die Dadaist*innen bespielten den hinteren Saal und verpflegten sich mit dem Angebot der Meierei. Seit der Sanierung 2022 verfügt das Cabaret Voltaire sowohl über eine Bar im Eingangsbereich – die sogenannte Künstler*innenkneipe – als auch über eine Bar im Historischen Saal.

Hier finden Sie die Karte. 
 

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In der oberen Etage befindet sich das ursprüngliche Cabaret Voltaire. Die Dadaist*innen mieteten das sogenannte Holländer Stübli im hinteren Bereich, um ihr eigenes Kabarett zu eröffnen. Hugo Ball beschrieb das Cabaret Voltaire in seinem Tagebuch als ihren Candide gegen die Zeit. Das Cabaret Voltaire war nur fünf Monate geöffnet. Vom 5. Februar bis zum 23. Juni 1916 fanden täglich, ausser freitags, Veranstaltungen statt. Im April 1916 einigten sich die Dadaist*innen auf den Namen Dada.

Heute ist von der Original-Bausubstanz nur noch die Säule im vorderen Teil des Saales vorhanden. Links im Raum stand – wie heute – die kleine Holzbühne, auf der experimentelle und interdisziplinäre Darbietungen gezeigt wurden. Gedichte wurden in verschiedenen Sprachen gleichzeitig aufgeführt und mit Masken, Tanz, Bühnenbildern und Musik kombiniert.

Damals hingen auch Kunstwerke an den Wänden, unter anderem auch von Picasso. Ein Höhepunkt des Cabaret Voltaire bildete der Auftritt von Hugo Ball am 23. Juni 1916, als er in einem kubistischen Kostüm als magischer Bischof seine Lautgedichte aufführte und dabei seine mystische Erleuchtung erlebte.

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Der Historische Saal und die Dada-Bibliothek können für Privatanlässe oder Seminare, Vorträge, Lesungen etc., gemietet werden.
Wir verfügen über ein sorgfältig ausgewähltes Getränkesortiment. Gerne stellen wir Ihnen aus der Getränkekarte einen passenden Aperitif zusammen.
Einfache Mahlzeiten bereiten wir je nach Wunsch für Sie zu. Für Flyingdinners, Apéro dînatoires und Tavolatas arbeiten wir mit ausgewählten Caterern zusammen.

Historischer Saal
Theaterbestuhlung: bis 80 Personen
Bankett: bis 60 Personen
Party: bis 130 Personen
Seminarbestuhlung: 20–30 Personen

Dada-Bibliothek
Seminar, Bankett: 16 Personen
Aperitif: 35 Personen

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme per untenstehendem Formular. Wir melden uns baldmöglichst bei Ihnen.

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Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus, bevor Sie es versenden.
Art des Anlasses
 
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Cabaret Voltaire

Dada wird als Befragungsmodus verstanden, der nicht zielführend sein muss, sondern in unterschiedlichen Formen und Formaten fortwährend Fragen stellt: Wie reagieren wir auf die Gegenwart? Mit welchen Mitteln denken wir die Zukunft? Welcher Sprache bedienen wir uns? Wer nimmt an der Gesellschaft teil, unter welchen Bedingungen? Was bedeutet Existenz? Welche Rolle spielen die Künste? Ebenfalls im Fokus steht das Gemeinschaftliche, die gegenseitige Stärkung und Konfrontation, Verletzlichkeit und Mut. Das Cabaret Voltaire war und bleibt ein offener Ort der ehrlichen Kritik und des disziplinübergreifenden Austausches. Diese Ansprüche an eine Kulturinstitution haben heute dieselbe Dringlichkeit wie 1916. Vor der dadaistischen Folie können historische Positionen und zeitgenössische Strategien diskutiert werden, die unsere politische und ästhetische Urteilskraft schärfen. Das Cabaret Voltaire fungiert zugleich als Künstlerkneipe, Vermittlungsort für Dada sowie als Plattform für gegenwärtiges Kulturschaffen und relevante Debatten.

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Das Museum Cabaret Voltaire ist der Ursprungsort der weltweit bekannten Dada-Bewegung, die 1916 in Zürich entstanden ist. Das Programm des Cabaret Voltaire lebte und lebt stark von der Besonderheit des Ortes: dem Saal für Aufführungen und Aktivitäten unterschiedlichster Art, dem Barbetrieb, den zugänglichen Räumen davor und darunter, dem Eingangsbereich, der die Tür zur Stadt und zugleich zur Welt bildete und bildet.

1916 war das Cabaret Voltaire ein Ort, an dem die damalige durch Krieg und Exil geprägte Gegenwart das Bedürfnis weckte, sich von den gegebenen Zeitumständen und ihren ideologischen Verengungen radikal (negativ) abzusetzen, um stattdessen neue Weisen der Kooperation und Kritik, experimentelle Formen der Aufführung und Inszenierung sowie neu entdeckte Medien der Reflexion und Dokumentation zu erproben. Dada war insgesamt keine Kunstrichtung, die sich in erster Linie mit der Vergangenheit sowie überhaupt mit dem bereits Bekannten befasste. Viel mehr setzte Dada in zuvor ungekannter Radikalität auf die Auseinandersetzung mit dem, was noch unbekannt war, mit dem, was gerade in der Gegenwart passierte oder noch passieren könnte, um daraus Ideen für die Zukunft zu entwickeln.

Zur «Erbschaft» von Dada gehört deshalb die Frage: Worauf wird man später einmal zurückkommen können? Antworten auf diese Frage können immer nur in der jeweiligen Gegenwart formuliert werden. Das ist das Besondere an Dada, auch jenseits von 1916: Nicht ein Stil, nicht ein bestimmtes politisches Programm und nicht ein fest stehender Inhalt war kennzeichnend für Dada, sondern die Einsicht, dass jede Gegenwart ihre eigenen Mittel und Wege finden muss, um sich möglichst frei aus sich heraus bewegen zu können: künstlerisch, gesellschaftlich, lebenspraktisch.

Das Programm des Cabaret Voltaire versucht, diese Einsichten der Dadaisten aus heutiger Sicht, für die heutige Situation zu befragen und sie erneut fruchtbar zu machen. Die Auseinandersetzung mit dem historischen Erbe enthält zwar eine Komponente der Dokumentation von Geschichte, doch sie kann sich nicht darin erschöpfen. Denn Dada war schon immer auf die Zukunft ausgerichtet und deswegen gilt es auch, die Vergangenheit von Dada nicht als statisch zu begreifen. Vielmehr soll diese Vergangenheit immer wieder neu auf ihre Aktualität für die Gegenwart und Zukunft hin befragt werden.

Die damaligen Aktivitäten der Dadaist*innen bewegten sich allesamt in Spannungsfeldern: zwischen Kunst und Nicht-Kunst, Planung und Zufall, Sinn und Unsinn, Behauptung und Realisierung, lokalen Besonderheiten und internationaler Vernetzung, intensiven Livemomenten und – was oft vergessen geht – Bestrebungen nach Anerkennung und Dauer. Diese Spannungsfelder bestehen auch heute noch. Sie sind unauflöslicher Teil der fortlaufenden Geschichte von Dada. Das Programm des Cabaret Voltaire ist sich dessen bewusst, ortet diese Spannungen in ihrer jeweils aktuellen Ausprägung und arbeitet mit ihnen. Sie unterzieht sie so einem permanenten «Gegenwarts-Check».

Für Bildanfragen, Informationen zu den Ausstellungen und Veranstaltungen sowie Interviewanfragen kontaktieren Sie bitte Salome Hohl:
salome.hohl@cabaretvoltaire.ch
oder +41 43 268 08 44 (Büro)

Falls Sie regelmässig Presseinformationen zu unseren Ausstellungen und Veranstaltungen erhalten möchten, nehmen wir Sie gerne in den Presseverteiler auf. Senden Sie uns diesbezüglich eine Mail.

Das Cabaret Voltaire wird vom gleichnamigen Verein getragen, der auf die Unterstützung von Mitgliedern, öffentlicher Hand, Stiftungen und privaten Personen angewiesen ist.

Als Mitglied oder Cabaret-Voltaire-Freund*in unterstützen Sie die lebendige Bearbeitung des dadaistischen Erbes, die Ausstellungen und die disziplinübergreifenden Auseinandersetzungen während Veranstaltungen wie der Soireen. Durch Ihren Beitrag ermöglichen Sie das Fortbestehen dieser weltweit bekannten Kulturinstitution.

Werden Sie Mitglied (1 Jahr)
CHF 100
CHF 50 (reduziert für Student*innen und Künstler*innen)

Sie erhalten jedes Jahr einen Mitgliederausweis, der Sie zum Gratiseintritt in die Ausstellungen und alle weiteren Veranstaltungen, die vom Cabaret Voltaire organisiert werden, berechtigt. Zudem gewähren wir Ihnen 10% auf Getränke und Publikationen.

Werden Sie Cabaret-Voltaire-Freund*in (1 Jahr)
ab CHF 500

Sie erhalten jedes Jahr einen Mitgliederausweis, der Sie zum Gratiseintritt in die Ausstellungen und alle weiteren Veranstaltungen, die vom Cabaret Voltaire organisiert werden, berechtigt. Zudem gewähren wir Ihnen 10% auf Getränke und Publikationen. Überdies führt Sie die Direktorin auf Anfrage durch die Ausstellungen und das Haus. Sie bekommen zudem zum Geburtstag des Cabaret Voltaire am 5. Februar immer spezielle Einladungen oder Grüsse zugeschickt.

Kontaktieren Sie uns dafür unter info@cabaretvoltaire.ch. Falls Sie die Institution längerfristig und spezifisch unterstützen möchten, wenden Sie sich an die Leitung: salome.hohl@cabaretvoltaire.ch (Direktorin), esther.widmer@cabaretvoltaire.ch (Geschäftsführerin)

Bankverbindung
Selbstverständlich können Sie Ihren Beitrag nach Wahl auch direkt auf folgendes Bankkonto überweisen:

Zürcher Kantonalbank, Postfach, 8010 Zürich
IBAN: CH32 0070 0110 0007 7322 2
BIC (SWIFT): ZKBKCHZZ80A
Inhaber: Trägerverein Cabaret Voltaire

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Leitung

  • Salome Hohl (Direktorin, Kuratorin, Leiterin Kommunikation und Vermittlung)
  • Esther Widmer (Geschäftsführerin und Leiterin Gastronomie)

Mitarbeiter*innen Programm und Kommunikation

  • Monica Unser (Assistenzkuratorin)

Mitarbeiter*innen Bar und Vermittlung

  • Elvira Bättig (Bar und Vermittlung, Workshops für Schulklassen)
  • Joëlle Bischof (Vermittlung und Koordination)
  • Sebastian Dirlewanger (Bar)
  • Sumanie Gächter (Bar)
  • Stéphanie Kiser (Vermittlung und Bar)
  • Amélie Lambert (Bar)
  • Laura Oswald (Workshops für Schulklassen)
  • Roberto von Escher (Bar)
  • Dominik Wyss (Bar)
  • Freya Wiechert (Bar)
  • Petra Winiger Ostrup (Workshops für Schulklassen)

Grafik/Programmierung

  • Vela Arbutina (Studio Vela Arbutina, Grafik)
  • Samuel Bänziger (Bänziger Hug, Grafik)
  • Olivier Hug (Bänziger Hug, Programmierung)

Wir suchen suchen per 1. Oktober 2026 oder nach Vereinbarung eine Person für die folgende Positionen:

Mitarbeiter*in Gastronomie (60–70%)

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung!

Das Cabaret Voltaire erhält Betriebsbeiträge von:
Stadt Zürich
Kanton Zürich

Das Cabaret Voltaire erhielt 2025 Projektbeiträge von:
Jubiläumsstiftung der Mobiliar Genossenschaft
Stanley Thomas Johnson Stiftung
Cassinelli-Vogel-Stiftung
Hans F. Tellenbach Stiftung
Else v. Sick Stiftung
Elisabeth Weber-Stiftung
Stiftung Anne-Marie Schindler 
Georg und Josi Guggenheim-Stiftung
Pro Helvetia
Herzlichen Dank auch an die privaten Sponsor*innen, insbesondere «The Home Hotel» in Zürich, mit denen wir eine Partnerschaft im Zeichen von Dada und der Kultur in Zürich führen und die selber ein Kulturprogramm anbieten. 

Das Cabaret Voltaire erhielt 2024 Projektbeiträge von:
Amt für Kultur des Kanton Schwyz
Private Kulturstiftung Einsiedeln
Bezirk Einsiedeln
Stiftung Temperatio
Elisabeth Weber Stiftung
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer Stiftung
Migros Kulturprozent 
Herzlichen Dank auch an die privaten Sponsor*innen, insbesondere hervorheben möchten wir Carhartt WIP und «The Home Hotel» in Zürich, mit denen wir eine Partnerschaft im Zeichen von Dada und der Kultur in Zürich führen.

Das Cabaret Voltaire erhielt 2023 Projektbeiträge von: 
Ernst Göhner Stiftung
Kanton Zürich
Else v. Sick Stiftung
Stiftung Temperatio
Philaneo
Stiftung Anne-Marie Schindler
Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung
Elisabeth Weber Stiftung
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung
Stiftung Kulturfonds, ProLitteris
Fondation Jan Michalski
Albert Huber-Stiftung
Oertli-Stiftung
Herzlichen Dank auch an die privaten Sponsor*innen.

Das Cabaret Voltaire erhielt 2022 Projektbeiträge von:
Else v. Sick Stiftung
Kanton Zürich
Pro Helvetia
Kanton Appenzell Ausserrhoden 
Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer Stiftung
Steinegg Stiftung
Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung
La République et canton de Genève (DCS)
Fonds cantonal d’art contemporain (FCAC)
Herzlichen Dank auch an die privaten Sponsor*innen.

Das Cabaret Voltaire erhielt 2020 und 2021 grosszügige Projektbeiträge von:
Die Mobiliar
Kanton Zürich
Ernst Göhner Stiftung
Nestlé Fondation pour l’Art
Avina Stiftung
Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung
Ars Rhenia
Elisabeth Weber Stiftung
Temperatio

Frühere Betriebsbeiträge:
Bank Julius Bär (2008–2011)
Andy Rihs (2008–2011)
Swatch (2004–2008)

Frühere Projektbeiträge:
Dr. Adolf Streuli Stiftung (2013, 2017)
artEDUStiftung (2017)
Fachstelle Kultur Kanton Zürich (2017)
Avina Stiftung (2016)
Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung (2014–2017)
UBS Kulturstiftung (2017)
Agape Stiftung (2015–2017)
Else v. Sick Stiftung (2016–2017)
Zürcher Kantonalbank (2013, 2016)
Ernst Göhner Stiftung (2013, 2016)
Maya Behn-Eschenburg Stiftung (2015–2016)
Pro Helvetia (2016)
Lixmar-Stiftung (2016)
Ars Rhenia Stiftung (2016)
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung (2016)
Walter Haefner Stiftung (2016)
Cassinelli–Vogel Stiftung (2016)
Stiftung Temperatio (2016)
Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg (2008–2016)
Volkart Stiftung (2008–2014)
Swiss Re (2013)
Migros-Kulturprozent (2013)
Baugarten Stiftung (2013)
Adolf und Mary Mil-Stiftung (2013)
Parrotia-Stiftung (2013)
Georges und Jenny Bloch-Stiftung (2013)
Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung (2013)

Cabaret Voltaire 1916–2004
Nachdem das Cabaret Voltaire 1916 von den Dadaist*innen eröffnet und wenige Monate später geschlossen wurde, folgte eine lange Zeit diverser Nutzungen. 2002 wurde das Cabaret Voltaire von einer Gruppe aus politischer und künstlerischer Überzeugung besetzt und somit verhindert, dass aus dem Cabaret Voltaire – wie die Erzählung ist – eine Apotheke werden sollte. Durch die Besetzung gelang die Bedeutung von Dada und dem Cabaret Voltaire zurück in das Bewusstsein der Zürcher Gesellschaft. Durch die Unterstützung des «Komitee pro Dada-Haus» sowie einiger Politiker*innen wurde das Cabaret Voltaire 2004 unter dem Dach eines Trägervereins sowie unter der Direktion von Philipp Meier und mit Adrian Notz als künstlerische Assistenz «wiedereröffnet». 2006 wurde Adrian Notz Co-Direktor und 2012 alleiniger Direktor des Cabaret Voltaire.

Archiv Cabaret Voltaire 2004–2019
Mit dem «Archiv Cabaret Voltaire 2004–2019» bieten wir Ihnen nicht nur einen Einblick in die Veränderungen und Visionen der letzten 15 Jahre, sondern auch in den Umgang mit Obsessionen sowie dem historischen Kulturerbe. Im Zeitraum von 2004–2019 sind über 64 Ausstellung und unzählige Veranstaltungen und Aktionen realisiert worden, in denen Dada in seinen unterschiedlichen Formen und Inhalten befragt und aktualisiert wurde. In den 15 Jahren musste das Cabaret Voltaire immer wieder um seine Akzeptanz sowie sein Dasein kämpfen und es wurde zum bedeutenden Ort der philosophischen und künstlerischen Auseinandersetzung mit Dada und zum Ort der Kunst!

Online – Besucher*innen haben die Möglichkeit, über «kleio - the living catalog» online einen Einblick in die Geschichte des Cabaret Voltaire zu erhalten. Wir verstehen das Archiv als ein mobiles, da es sich nicht nur ständig entwickeln und erweitern, sondern auch und insbesondere durch die Rezeption und Zugänglichkeit immer neu interpretiert und ausgelegt werden kann. Im Archiv finden Sie alle Projekte, Publikationen, Presseartikel sowie diverses Foto-, Video-, und Sound-Material. Durch die Funktionen, die uns «kleio» ermöglicht, können Sie rhizomartig durch Verlinkungen auf andere Projekte, Personen, und Institutionen gelangen.

Analog – Das Cabaret Voltaire ist Besucher*innen in seiner analogen Form im Stadtarchiv Zürich zugänglich, wo sich die Vielzahl aller Dokumente, AV-Medien, Publikationen sowie diverses, objekthaftes Ausstellungsmaterial der vergangenen 15 Jahre befindet. Wo Sie im Online-Archiv einen Überblick über die gesamten 15 Jahre gewinnen können, bietet Ihnen das analoge Archiv die Möglichkeit, sich zu vertiefen und sich mit der Geschichte und all ihren Facetten zu beschäftigen.

Der Online Archivkatalog der Stadt Zürich: https://amsquery.stadt-zuerich.ch/suchinfo.aspx

Das Online Archiv des Cabaret Voltaire auf kleio: https://cabaretvoltaire.kleio.com

Archivbestand
Cabaret Voltaire (2004–2019)
Archivbestand

Impressum 2019
Konzeption/Realisierung: Laura Sabel, Adrian Notz
Mitarbeiter*innen: Petra Winiger Østrup, Tilde von Overbeck, Marlies Jost, Sonja Jost, Jessica Palmer, Clara Atkinson, Kirsty Clark, Michelle Chin, Poppy Eastwood, Oliver Bass.

Mit grossem Dank an Anina Schenker (kleio) und Max Schultheiss (Stadtarchiv Zürich) für die grosse Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit.

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Programme

Katalin Ladik, Babi Badalov, Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Marcel Janco, Marietta di Monaco, Richard Huelsenbeck, Hans Arp, Hans Richter, Maria d’Arezzo, Friedrich Glauser, Blaise Cendrars, Lina Lapelytė, Thomas Hirschhorn, Christine Sun Kim and Thomas Mader, Ladislav Novák, Ewa Partum, Yello, Talking Heads, a.o.

«Dada» is a word that belongs to no particular language. When it was proclaimed the name of the new avant-garde movement at Zurich’s Cabaret Voltaire in 1916, it already exemplified a liberated experimentation in, with, and between different languages. What does “Dada” mean? The answers are as diverse as the many language experiments performed at Spiegelgasse 1 in Zurich’s Niederdorf from February 5 to early summer 1916. Sound and simultaneous poems were recited, and animal voices were imitated. The language of First World War propaganda was turned on its head as the lived experiences of migration, violence, and precarity were translated into verses with and without words: through the voice, through physical gestures, loud and soft. What was voiced? What was overlooked, unheard, unread? What can we still know today? In fact, no audio or film recordings of the 1916 performances at Cabaret Voltaire exist. All surviving recordings date from later periods, some made by the aging Dadaists themselves.

The exhibition «DadaZwischenSprachen» (DadaBetweenLanguages) shows, through selected exhibits from 1916 and accompanying documents, how Dadaist language experiments nonetheless took material form: in prints and reports, in drafts, scores, and sketches, later in manifestos, as well as in subsequent reworkings and allusions. The exhibition also highlights the gaps that emerged in the transmission of early Dada impulses: What happened to the voices of women? What happened to the appropriated sources from non-Western cultures? It further demonstrates the—often interrupted—continuities that the initial multilingual and interlingual Dada expressions found in later periods, far beyond Zurich and up to the present day. Dada is still moving between languages. These legacies and critical transformations can be found not only in literature, but also in performance art, pop culture, social critique, and current debates about the relationship between technology, art, the economy, and ways of life.

Alongside historical documents, works from the postwar period to the present connect with these impulses. An accompanying program further develops the exhibition’s themes in dialogue with the public.

At the opening, we look forward to a performance by the legendary Katalin Ladik – poet, artist, and performer. In addition to her work Oooooopus, she will present The Marriage of Heaven and Hell, a piece developed specifically for this exhibition. It marks her first-ever performance in Zurich. Later in the evening, Babi Badalov will perform Electronic Dadaism: automatic, algorithmic, geopolitical, topological, and linguistic chaos! The exhibition also marks the opening of the Artists’ Bar featuring contributions by Babi Badalov and Katalin Ladik.

The exhibition and accompanying program are the result of a collaboration between the University of Zurich (Prof. Dr. Sandro Zanetti, Department of Romance Studies, Division of General and Comparative Literary Studies) and Cabaret Voltaire (Salome Hohl), funded by the Swiss National Science Foundation (SNSF Agora project “DadaZwischenSprachen”). Contributors: Prof. Dr. Tomáš Glanc (University of Zurich, Institute of Slavic and East European Studies) and Monica Unser (Cabaret Voltaire).

Opening: 5 June 2026, 18:00–22:00
19:00 Welcome and Introduction
19:30 Performance Katalin Ladik
21:00 Performance Babi Badalov 

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Design: Samuel Bänziger

Preview

The works by Katalin Ladik and Babi Badalov on display in the Artists’ Bar serve as an open entrance to the exhibition «DadaZwischenSprachen» (DadaBetweenLanguages) in the Vaulted Cellar. More about the exhibition here.

In 1972, Katalin Ladik (b. 1942), the Hungarian-speaking artist, poet, and performer from the multiethnic region of Vojvodina, explored language as physical and vocal material in O-pus, a fi lm created in collaboration with Attila Csernik and Imre Póth, centered on the sound “O” and the literal typographic forms of language. The fi lm can be viewed in the Vaulted Cellar. In later versions such as Oooooopus, this practice takes the form of wall-based typographic scores activated through performance. Ladik’s work with the vowel “O” and its visual sign evokes Dadaist sound poems and their counterparts in written form, which likewise often possess a dynamic character. Her work reveals a peculiar connection between voice and moving script. Unlike the sound poems of the historical Dada period, which were predominantly created by men, and the sound recordings made by aging Dadaists many years later, Ladik’s works reveal new dimensions of perception between voice, sound, image, and text. 

The raw, physical voice can be read as a conscious break with conventional images of women—a feminist gesture in which the voice emerges as a powerful form of expression. At the same time, a complex range of meanings unfolds, shaped in part by multilingualism and by Ladik’s position within the Hungarian-speaking minority of the former Yugoslavia. Meaning arises not only through words, but through the body—through voice, breath, and movement. The “O” becomes an open resonant space for diverse sensations, from pain and pleasure to wonder and resistance, inviting us to experience communication as a physical event. Ladik’s work (Opus) calls on us to attend closely to the embodied dimensions of language, including both the loud and the quiet nuances of communication. 

Visual artist and performative poet Babi Badalov (b. 1959) is constantly moving between languages in his visual poetry. Flight and migration have shaped his life as much as his art and writing. Born in Lerik (Azerbaijan), the “poetic refugee,” as he describes himself,1 grew up amid voices from Azerbaijani, Persian, and Soviet cultures. Today, Badalov lives and works in Paris. In his work, typographic elements drawn from Oriental and Muslim cultures, as well as mixtures of Latin and Cyrillic scripts, collide with the language of capitalist advertising and striking slogans of all kinds. “Flawed” language undermines the urge to defi ne economic, cultural, religious, or gender identities. 

Badalov’s work moves seamlessly between languages and cultures, punk and poetry, slogans and criticism, historical references and novel combinations of words and letters. Like Dada in 1916, the artist’s practice emerges from experiences of border-crossing and linguistic dislocation: What does it mean to be at home, on the move, or caught between different languages? Like Ladik’s works, Badalov’s pieces in the Artists’ Bar form a bridge to works in the exhibition space. They invite viewers to discover the political dimensions of exile, displacement, and multilingual experience not only in Badalov’s own output, but also in the historical Dada works.

The exhibition and accompanying program are the result of a collaboration between the University of Zurich (Prof. Dr. Sandro Zanetti, Department of Romance Studies, Division of General and Comparative Literature) and Cabaret Voltaire (Salome Hohl), funded by the Swiss National Science Foundation (SNSF Agora project “Dada Between the Languages”). In collaboration with Prof. Dr. Tomáš Glanc (University of Zurich, Department of Slavic and East European Studies) and Monica Unser (Cabaret Voltaire).

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In Zurich, not only is the birthplace of Dada located at the Cabaret Voltaire, but also one of the most significant Dada collections in the world can be found at the Kunsthaus Zurich. The Zurich Dadaists expressed themselves in both intense live moments and in the creation of lasting art or ephemera, such as texts and invitation cards. Alongside the Dada cabinet at the Kunsthaus Zurich, the Dada showcase at the Cabaret Voltaire is another important space where these works are presented, allowing the unique features of the venue to be highlighted. The institution occupies a space between being a place of remembrance for Dada and a project space for contemporary art and gastronomy. This dual function allows for the intersection of time-specific and timeless questions. The Dada showcase and the rotating exhibition, both located in the same room – the Vaulted Cellar – are distinct formats. However, they enter into a dynamic relationship. In the juxtaposition of historical documents and contemporary contributions, two key aspects emerge. First, the continuity of Dadaist ideas and techniques is revealed. Second, a space opens up to reflect on the approaches required to gain new perspectives. The exhibits change each time focusing on a different theme. 

For the exhibition «DadaZwischenSprachen», the Dada Showcase is used to present historical documents from the collections of Kunsthaus Zürich, the Hugo Ball Society of the City of Pirmasens, the Zentralbibliothek Zürich, and Cabaret Voltaire.

Exhibition view «DadaZwischenSprachen», Cabaret Voltaire 2026. Photo: Cedric Mussano.

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We do not know how the Dada sound poems of 1916—such as «Gadji Beri Bimba»—originally sounded. Hugo Ball performed this poem at the Cabaret Voltaire, and later, among others, the Talking Heads ventured their own interpretation in 1979. For Zurich's LONG NIGHT of Museums, we look forward to karaoke contributions from cultural practitioners—and from guests. Silver Tears will fill the gaps and provide the transitions with a DJ set.

Depending on the performance, a sound poem can come across as a magic spell, a love song, or an act of protest. It demonstrates how sensitive, open, and diverse language can be. The many interpretations of «Gadji Beri Bimba» are particularly fascinating in connection with the current exhibition «DadaZwischenSprachen».

Tickets for the full LONG NIGHT programme can be purchased online.

Schedule:

18:30
Franz Hohler
Martina-Sofie Wildberger
 
19:30
María Sabato
New Kyd
 
20:30
Crimer
Sunny Pfalzer
 
21:30
Judith Keller
Christian Falsnaes
 
22:30
Rahel Sternberg
 
23:30
Hannah Mehler
 
00:30
Aina Rea Aliotta

Short biographies of the artists:

Aina Rea Aliotta is a Zurich-based artist and educator whose practice brings together performance, video, and participatory work to explore memory, belonging, and the social and political conditions of lived experience.

Christian Falsnaes is a Danish artist based in Zurich whose participatory performances explore power, authority, group dynamics, and the shifting relationship between artist and audience.

Crimer is a Zurich-based Swiss pop musician known for his distinctive blend of 1980s-inspired synth-pop, dramatic vocals, melancholy, and playful glamour.

Franz Hohler, born in 1943 and still at work.

Hannah Mehler is a Zurich-based singer whose practice explores embodiment, movement, and the relationship between body, space, and collective experience.

Judith Keller is a Zurich-based Swiss writer whose playful prose explores everyday life, absurdity, and the unpredictable possibilities of language and storytelling.

María Sabato is an Argentine artist based in Basel whose multidisciplinary practice explores migration, displacement, consumption, and transient forms of community through performance, video and installation.

Martina-Sofie Wildberger is a Swiss artist whose text-based practice investigates language, translation, and the politics of communication through performances, installations, and multilingual voice works.

New Kyd (aka DJ Silver Tears) is a Zurich-based interdisciplinary movement artist, choreographer, DJ, and producer whose practice explores memory, cultural history, and embodied knowledge.

Rahel Sternberg is a Zurich-based actress and theatre maker whose work spans independent theatre, performance, and collaborative stage productions.

Sunny Pfalzer is a Vienna-born, Zurich-based artist working across performance, choreography, video, and textile sculpture, exploring forms of togetherness, visibility and protest.

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On Thursday, May 7, «The Psychedelic Salon» organized with Susanne G. Seiler will take place again at Cabaret Voltaire. This time, Luis Eduardo Luna will present his lecture about «Exploring Amerindian Animism: Sacred Psychedelic Plants and Interactions with Non-Human Persons».

Luis Eduardo Luna (b. 1947, Florencia, Colombia) is an anthropologist and scholar of Amazonian shamanism. He holds a Ph.D. from Stockholm University and has taught at universities in Sweden, Finland, Brazil, and Norway. A Guggenheim Fellow and Fellow of the Linnaean Society of London, he is the author of Vegetalismo: Shamanism Among the Mestizo Population of the Peruvian Amazon (1986) and co-author/editor of several influential works on ayahuasca and visionary art. In 1986, he co-founded the Usko-Ayar Amazonian School of Painting with Pablo Amaringo. Luna has lectured and curated exhibitions internationally and is Director of Wasiwaska.

No drugs will be consumed at this event; instead, the focus is on discussing the current state of psychedelic research. The Dadaists were already interested in the role of the unconscious and in consciousness-expanding substances. In recent years, psychedelics have attracted growing interest in society, the arts, and the sciences alike – we are witnessing a psychedelic renaissance, including within mainstream medicine. Education and exchange about human consciousness and the effects of substances require space.

Programme
6:00 pm – Meet & Greet
7:00 pm – Start

Admission
CHF 20 / 15
Tickets available via Eventfrog and at the reception

The event will be held in English.

30 September and 1 October 2026

When the Dadaists came together at Zurich’s Cabaret Voltaire in 1916, they expanded the field of poetry through their simultaneous and sound poems, introducing new sounds, voices, gestures, and images. Using quoted and invented languages, they moved «zwischen da und da» (between here and there): away from one thing, toward another. Dada was both departure and arrival—a search for new languages and ways of living, shaped by migration, precarity, and a strong desire for change. And all of this took place in the midst of the First World War.

What remains of the Dadaist impulses? There are no contemporary audio or film recordings of the activities at Cabaret Voltaire in 1916. All the richer, then, is the history of memories, creative reception, appropriation, as well as critical continuation. To this day. The Poetry Happening expands the current exhibition «DadaZwischenSprachen» (DadaBetweenLanguages) with a live stage, with loud and quiet voices of the present, with workshops, conversations, and encounters over food and drinks on site.

Where does Dada’s language art lead us today? What happens to poetry when it moves between bodies, languages, cultures, and times? Which voices are (not) heard? And what do we want to hear more of?

With: Aaiún Nin, Adrienne Herr, dears, write, Eugene Ostashevsky, Jurczok 1001, Kinga Tóth, Lubna Abou Kheir, Melinda Nadj Abonji, Oana Popa, Uljana Wolf. Many thanks to Weiter Schreiben Schweiz and zwischentext.

The poetry happening takes place as part of the exhibition «DadaZwischenSprachen», the result of a collaboration between the University of Zurich (Prof. Dr. Sandro Zanetti, Department of Romance Studies, Division of General and Comparative Literature) and Cabaret Voltaire (Salome Hohl), supported by the Swiss National Science Foundation (SNSF Agora project “Dada Between Languages”). Contributors happening: Prof. Dr. Tomáš Glanc (University of Zurich, Institute of Slavic and East European Studies) and Joëlle Bischof (Cabaret Voltaire).

Once a month, «dears, write» invites you to write in the company of others, in resonance with texts, voices, and bodies.

The meeting starts with a reading of selected texts followed by a writing session. At the end, we share one sentence from our texts, and weave them in a collective composition. 

«dears, write» takes place once a month in the Dada Library, from September to December 2026. The event series is initiated by DEARS – magazine for transversal writing practices at the crossroads of poetry, art and experimental writing, and intends to explore sustainable ways of relating through writing.

The reading and writing group is open to anyone interested. No registration needed.

Once a month, «dears, write» invites you to write in the company of others, in resonance with texts, voices, and bodies.

The meeting starts with a reading of selected texts followed by a writing session. At the end, we share one sentence from our texts, and weave them in a collective composition. 

«dears, write» takes place once a month in the Dada Library, from September to December 2026. The event series is initiated by DEARS – magazine for transversal writing practices at the crossroads of poetry, art and experimental writing, and intends to explore sustainable ways of relating through writing.

The reading and writing group is open to anyone interested. No registration needed.

On Thursday, January 14, «The Psychedelic Salon» organized with Susanne G. Seiler will take place again at Cabaret Voltaire. 

No drugs will be consumed at this event; instead, the focus is on discussing the current state of psychedelic research. The Dadaists were already interested in the role of the unconscious and in consciousness-expanding substances. In recent years, psychedelics have attracted growing interest in society, the arts, and the sciences alike – we are witnessing a psychedelic renaissance, including within mainstream medicine. Education and exchange about human consciousness and the effects of substances require space.

Programme
6:00 pm – Meet & Greet
7:00 pm – Start

Admission
CHF 20 / 15
Tickets available via Eventfrog and at the reception

The event will be held in English.

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An exhibition brought to life by a 45-minute performance.

Infinite Stage is a dormant stage: the objects on display exist as sculptures, yet during the performance, they transform into scenography and props. The video works form the skeleton of the performance timeline, shaping its rhythm and progression.

At its core, Infinite Stage explores death and digitality. In post-capitalist society, the denial of death is deeply embedded in consumerism, preservation, and endless production. Today, technology elevates this denial to a new dimension: ghostbots, chatbots created from the emails, photographs, memories, and digital footprints of the deceased, allow the living to continue their dialogue with the dead.

The performance unfolds as a sequence of interconnected scenes weaving together live music, dance, readings, and video interactions. Aesthetically, Infinite Stage moves between Baroque density and quiet, meditative moments, maintaining a permanent tension between opulence and stillness.

Exhibition Opening 
Thursday, July 16, 6:00 PM

Performances (Doors open 6:00 PM, Performance starts 8:00 PM) 
Thursday, July 16 
Friday, July 17 
Tuesday, September 1 
Wednesday, September 2 
Thursday, September 3

Featuring: Magda Drozd, Alice Köppel, Lelah Neary, Candice Dela Fudzie, Umlilo 
Lighting and Technical Direction: Vitaly Weber 
Production Management: Camille Jamet / HERproductions 
Exhibition Text: Francesco Pasquini

Supported by Stadt Zürich Kultur and the Ernst Göhner Stiftung.

Tickets available here.

Credits: © Nicola Genovese, Infinite Stage, 2026

Michael Maar
Das Geheimnis grosser Literatur
Das Gespräch

Moderated by: Felix Ghezzi

Start: 19:30 
Doors open for members: 19:00
Doors open for non-members: 19:15
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zurich

Admission: CHF 15 / 10 (AHV, student ID)
Club members: Free
Tickets at the door only, no reservations

What makes great literature? Which authors write well, how and why — and which do not? In conversation with literary critic Michael Maar, the Literarischer Club Zürich’s 2026/27 season opening will explore some fundamental questions about literature.

In his book Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur (The Snake in the Wolf’s Clothing: The Secret of Great Literature), Michael Maar shows, in an insightful and entertaining way, how a comma can determine the life or death of a character. He explains who the masters of metaphor are and why rhythm is the «black art» of prose. He does so through concrete examples and comparisons, as well as fifty portraits ranging from the Brothers Grimm, Friedrich Nietzsche, Robert Walser, Christine Lavant and Gertrud Leutenegger to Clemens J. Setz. At the same time, the book becomes a history of German literature that inspires readers to discover and rediscover these works.

Michael Maar, born in 1960, is a Germanist, writer, and literary critic. He first became known for Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg (1995). In 2002, he was admitted to the German Academy for Language and Literature, and in 2010 he was awarded the Heinrich Mann Prize. His most recent publication is Das violette Hündchen. Große Literatur im Detail (The Violet Little Dog: Great Literature in Detail).

The «Literarischer Club Zürich» was founded in 1902 as a sub-section of the Reading Circle with the core aim of promoting literature while also inviting less famous poets, such as the young Hermann Hesse. Swiss authors such as Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger and Ramuz have appeared here over the years. Usually, one of the six to eight events in a season is dedicated primarily to Swiss authors, with one each reserved for Francophone and Italian/Romansch authors. The board members choose an author or a topic and moderate the evening. The selection criteria are quality, originality and substance. After the events, those present talk to the author, the moderator and each other in an informal atmosphere.

More about the «Literarischer Club Zürich»

To launch and build on the publication of the magazine DEARS' Issue 7: ‘Unruly Voices’, Nicole Bachmann and guest editor Kamayani Sharma announce a symposium that explores vocality through a new materialist lens. 

What is the voice beyond speech and language? 
How does it move between human and more-than-human bodies, technologies, and environments? 
What does it do – epistemically, artistically, socially, and politically?

This symposium takes this set of questions as a starting point for exploring its multiple dimensions and possibilities. 
Rather than approaching voice as a neutral medium of communication, it asks how it grounds, reveals, produces, and disrupts structures, relations, and forms of agency.

The programme will bring together a range of theoretical, artistic and experimental contributions: talks by Milla Tiainen and Ruby Hembrom; a voice bath by Manuela Barczewski; a presentation by Kamayani Sharma; a video essay by Nicole Bachmann and readings from DEARS’ Issue 7: ‘Unruly Voices’.

We envision the symposium as a space for shared inquiry into voice as something that emerges not simply from us, but between us.

This symposium is supported by a Pro Helvetia Co-Creation Grant 2025 awarded to Nicole Bachmann and Kamayani Sharma for their multi-part collaborative project Transcontinental languaging: decolonising voice, orality, and embodied language.

Start: 10:00
Free entrance
Please bring your own yoga mat to the symposium.

Programme: 

Milla Tiainen
How does voice matter with new materialisms?: Some propositions 
This presentation provides an introduction to the aims and propositions of the essay collection Mattering Voices: Studying Voice Through New Materialisms (Routledge 2025). The volume was co-edited by Elisabeth Laasonen Belgrano, Anne Tarvainen and Milla Tiainen, whose backgrounds pertaining to the study of voice span artistic research, ethnomusicology and musical performance studies. In addition, the voice research of the contributors represents educational studies, feminist and gender studies, musicology, performance philosophy and sound studies.

Kamayani Sharma
Writing Aloud: Text, Voice and Criticality
This presentation explores a simple question: what is the relationship between writing and voice? Moving between text-based and audio-based criticism, it traces a shift from the written and read to the spoken and heard. The recording script and the transcript embody the intermedial promise of these passages. The space between text and speech signals the possibility of criticism as conversation — not a solitary exercise, but something polyphonic, horizontal and alive to the urgencies of voice, a way of orienting oneself through practices of art, language and life itself.

Manuela Barczewski
Voice bath session
Manuela will be conducting a 35 min long voice-bath session comprising toning with vowel sounds and overtone singing. Overtone singing is a particular technique where the voice makes more than one audible tone at the same time. The voice-bath will finish with therapeutic percussion. The session is designed to support relaxation, reflection and wellbeing. Participants can immerse themselves in a session of deep listening and relaxation. 

Ruby Hembrom
When Voice Is Withheld: Orality, Latency, and Adivasi Epistemologies
This presentation explores the relationship between silence, memory, and agency in Adivasi worlds. Rather than understanding silence as absence or erasure, the talk examines how voice is sometimes strategically withheld in response to histories of colonial extraction, misrepresentation, and epistemic violence.

Nicole Bachmann
Listening session ‘question as (…)’, 2025
your teeth
slightly closed
still held 
captive on my outer edges
fringes
barely held

Readings from DEARS’ Issue 7: ‘Unruly Voices’
Alice Speller, A new voice
Giluia Ottavia Frantini, Enduring the question
Swantje LichtensteinSounds of undead words

Participants bios (in order of presentation):

Milla Tiainen is Senior Lecturer in Musicology at the University of Turku, Finland, and Associate Professor (title of Docent) of Musicology at the University of Helsinki. Her research and teaching span musical performance studies, interdisciplinary voice studies, cultural studies of music and sound, and new materialist and posthumanist research approaches to the study of arts, the senses and intersectional gender.

Kamayani Sharma is a writer, podcaster and researcher with a focus on visual culture, art and media. She is currently podcast producer for Sharjah Art Foundation.

Manuela Barczewski is a multidisciplinary artist, researcher and voice facilitator in holistic voice practices. She is currently completing her training at the British Academy for Sound Therapy (BAST).

Ruby Hembrom is an Adivasi (Indigenous from India) cultural documentarian and practitioner. She is the founder of adivaani (first voices) – an archiving and publishing outfit of and by Adivasis – and a PhD candidate at the Department of Social Policy, London School of Economics and Political Science.

Nicole Bachmann is an artist based in Zurich and London. She works across video, text, sound, installation and performance. Her practice focuses on the voice and its political and social potential to disrupt power structures and create new meaning.

Alice Speller is a writer and visual artist whose work speaks to and through the body, exploring the material boundaries of identity. She is currently working on two collections of writings, due for publication later this year. 

Giulia Ottavia Frattini is a poet and writer based in Berlin. Her practice weaves together (meta)writing, critical theory, and poetics through anti-narrative forms. Attuned to voice and language as unstable materials, she experiments with their reconfiguration through shifting modes of meaning-making.

Swantje Lichtenstein is an artist, musician, poet, curator. Her main interests are transtextual performative amplifications of language, voice, sound and theory as well as researching electro-acustic and conceptual recordings from a transmedial and feminist perspective.

Generously supported by the Co-creation grant by Swiss Arts Council Pro Helvetia and eg books.

An Evening of Disruptive and Provocative Poetry, Performance and Music

Internationally-renowned New York publisher Three Rooms Press will host an evening of contemporary Dada performance and poetry on Sunday, 13 September at Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich, to celebrate the release of MAINTENANT 20: A Journal of Contemporary Dada Writing and Art

Doors open at 16:30; show begins at 17:00. Admission: Pay what you will.

The evening will feature dada performance art, poetry and music from:

  • Jill Blocker (Zürich, CH)
  • Fork Burke (Biel/Bienne, CH)
  • Paul Dorn (Zürich, CH)
  • Federico Federici (Magliolo, IT)
  • Matthew Hupert  (New York, NY)
  • Boni Joi (Luzern, CH)
  • Eleni Kourti (New York, NY)
  • Jaan “Luulur” Malin (Tartu, EE)
  • Mado Reznik (Ciudad de México, MX)
  • Eva Helene Stern*** (Graz, AT)
  • Maggs Vibo (Vincenza, IT)
  • Nina Zivencevic (Paris, FR)
  • hosted by New York City-based MAINTENANT editors Peter Carlaftes and Kat Georges. 

At the event, expect the unexpected, including provocative poetry and performance art that centers on the journal’s theme, “Improperganda.” Guests are encouraged to wear costumes in the spirit of Dada, the influential anti-art movement that sprouted during World War I and has been influential in counterculture movements ever since, including the Beat generation, Fluxus, punk, hip hop and much more. Costumes encouraged: Come as you aren’t.

Previous Three Rooms Press European Dada Salons have been the stuff of legend, with events during the past decade in London, Brussels, Paris, Bilbao, Bastia, and Florence. Each salon includes performances by international and local contributors to the critically acclaimed annual contemporary dada journal, Maintenant, with performance art, poetry, interactive, multimedia presentations, and more. Performers are often dressed in outlandish costumes, and the audience is encouraged to arrive in costume as well.

Three Rooms Press is a fierce New York-based independent publisher inspired by dada, punk and passion. Founded in 1993, by co-directors Peter Carlaftes and Kat Georges, it serves as a leading independent publisher of cut-the-edge creative, including fiction, memoir, poetry translations, drama and art. In addition, Three Rooms Press produces and promotes a variety of literary and cultural events in New York, London, Paris, Berlin, Brussels, Zurich, Rome, Los Angeles, San Francisco, and more, including readings, plays, workshops and concerts. Three Rooms Press books are distributed in the U.S. and internationally by Ingram/PGW.

The Maintenant series, established in 2008, explores themes of politics, humanity, philosophy, and current concerns from an antiwar, anarchic (and often eye-opening) perspective. Past issues include work by artists Mark Kostabi, Raymond Pettibon, Nicole Eisenmann, Heide Hatry, Tchello d’Barros, Pawel Kuczynski, Giovanni Fontana, Nicole Eisenman, Syporca Whandal, and Kazunori Murakami; past writers have included Gerard Malanga, Charles Plymell, Andrei Codrescu, Harry E. Northup, Malik Crumpler, Maw Shein Win, and more, with a strong contingent of artist-writers from the world of punk rock, including Thurston Moore, Mike Watt, Bibbe Hanson and more.

Start: 19:30 
Doors open for members: 19:00
Doors open for non-members: 19:15
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zurich

Admission: CHF 15 / 10 (AHV, student ID)
Club members: Free
Tickets at the door only, no reservations

The «Literarischer Club Zürich» was founded in 1902 as a sub-section of the Reading Circle with the core aim of promoting literature while also inviting less famous poets, such as the young Hermann Hesse. Swiss authors such as Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger and Ramuz have appeared here over the years. Usually, one of the six to eight events in a season is dedicated primarily to Swiss authors, with one each reserved for Francophone and Italian/Romansch authors. The board members choose an author or a topic and moderate the evening. The selection criteria are quality, originality and substance. After the events, those present talk to the author, the moderator and each other in an informal atmosphere.

More about the «Literarischer Club Zürich»

Start: 19:30 
Doors open for members: 19:00
Doors open for non-members: 19:15
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zurich

Admission: CHF 15 / 10 (AHV, student ID)
Club members: Free
Tickets at the door only, no reservations

The «Literarischer Club Zürich» was founded in 1902 as a sub-section of the Reading Circle with the core aim of promoting literature while also inviting less famous poets, such as the young Hermann Hesse. Swiss authors such as Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger and Ramuz have appeared here over the years. Usually, one of the six to eight events in a season is dedicated primarily to Swiss authors, with one each reserved for Francophone and Italian/Romansch authors. The board members choose an author or a topic and moderate the evening. The selection criteria are quality, originality and substance. After the events, those present talk to the author, the moderator and each other in an informal atmosphere.

More about the «Literarischer Club Zürich»

Lange Nacht der Debüts

The «Literarischer Club Zürich» was founded in 1902 as a sub-section of the Reading Circle with the core aim of promoting literature while also inviting less famous poets, such as the young Hermann Hesse. Swiss authors such as Robert Walser, Meinrad Inglin, Albin Zollinger and Ramuz have appeared here over the years. Usually, one of the six to eight events in a season is dedicated primarily to Swiss authors, with one each reserved for Francophone and Italian/Romansch authors. The board members choose an author or a topic and moderate the evening. The selection criteria are quality, originality and substance. After the events, those present talk to the author, the moderator and each other in an informal atmosphere.

The event takes place in German.

«Out of the Circle» is an initiative focused on bringing together individuals from diverse disciplines with overlapping interests. Its aim is to create a space for engaging in exploratory conversations that can serve as a wellspring of inspiration for guests' contributions to culture, science, and society. «Out of the Circle» seeks to revive the tradition of salon culture with a fresh approach, fostering the exchange of perspectives and knowledge—a space where ideas, thoughts, and viewpoints from various disciplines intersect.

The salons are rooted in a historical tradition. In 1620, Madame Catherine de Vivonne, Marquise de Rambouillet, hosted the first salon. These gatherings were not mere receptions; rather, they were gatherings of carefully selected individuals who came together to discuss a common topic, skillfully guided by a hostess or salonnière. In 1916, Cabaret Voltaire was founded and during its brief existence, hosted a diverse array of artists. It attracted intellectuals and creatives of all kinds who primarily gathered to discuss ideas, experience and create art. Therefore, Cabaret Voltaire serves as the perfect venue for bringing people together. The salonnière is Diana Lira. Diana began hosting such gatherings shortly after moving to Switzerland in 2010.

The «Raum für Unsicherheit» («Room for Uncertainty») is dedicated to exchange: to artistic and scholarly works that are still in process—unfinished, unpolished, uncertain. This uncertainty in form of expression is also the entry ticket: the works presented here are still in the making, unperformed, unpublished, or unexhibited. The «Raum für Unsicherheit» was established in 2016 at the Ausstellungsraum Klingental and founded by Franziska Baumgartner, Simone Lappert, and Simon Wunderlich. At Cabaret Voltaire it now functions as a space where selected groups share their working processes with one another. Registration is not possible.

Until spring 2025, the «Raum für Unsicherheit» was used by a group of Ukrainian women who met there to connect and exchange: about fears and hopes, about everyday life in Switzerland, and about their artistic or other professional practices.

In 2026, the space is used by a closed writing group of Zurich-based authors. They meet every six weeks to share and discuss works-in-progress, as a way of countering the creative solitude of writing.

In the entrance area in the Artists' Bar (Künstler*innenkneipe) is CVBOOKS: a changing selection of art publications for Cabaret Voltaire, curated by Jan Steinbach. The books and zines are available at Cabaret Voltaire or online via Edcat CVBOOKS.

CV Books display in the entrance area, Photo: Philipp Hänger

Between 1916 and 1919, artistic trends were set in motion in Zurich that had a lasting impact on the arts worldwide. Dada was the avant-garde movement that called for questioning phenomena and events of its time. Names such as Marcel Duchamp, Hannah H.ch, Andr. Breton, and Vincente Huidobro are associated with Dada New York, Berlin, Paris, and Chile. Punk, contemporary performance art, and techniques like collages, hacking, and readymades can all also be discussed in the wake of Dada. And it all began at Spiegelgasse No. 1 in Zurich’s Niederdorf. In the Meierei beer and wine tavern, on February 5, 1916, Emmy Hennings, Hugo Ball, Hans Arp, Sophie Taeuber, Marcel Janco, and Tristan Tzara founded Cabaret Voltaire. It was mainly young emigrants for whom Cabaret Voltaire offered refuge in the midst of chaos of the First World War. They countered the madness of the time with new forms of language and expression, and experimented in the juxtaposition of literature, art, theory, dance, and architecture.

Zurich is not only home to the Cabaret Voltaire, the birthplace of Dada, but also to one of the most important Dada collections in the Kunsthaus Zürich. This pocket guide connects the two houses and takes you to other Dada venues, revealing the milieu and places where the Dada movement was born and developed. You will learn where the Dadaists met for their soirées, where Lenin debated and C. G. Jung described the unconscious, where the wildest dance evenings took place, and where the word “Dada” actually comes from. In the process, past, present, and future overlap. You will experience what was, see what is, and consider what could be. In this sense, Dada can also be understood as a contemporary practice, constantly posing questions about the present and inspiring ideas for the future.

The Pocket Guide can be purchased for 7 CHF in German or English in the store of the Kunsthaus Zürich or online in CVBOOKS. Here you will find the link to our online store CVBOOKS on Edcat:
https://edcat.net/item/pocket-...

Editors: Salome Hohl, Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zurich and Cathérine Hug, Kunsthaus Zurich, Heimplatz, 8001 Zurich
Production: Salome Hohl, Cabaret Voltaire
Texts: Salome Hohl, Cath.rine Hug. Some texts were taken from the map Dada City Zurich, 2016, ed. by Adrian Notz, Cabaret Voltaire. Texts 2016 by: Nicola Behrens, Adrian Notz, Barbara Ruf, Werner Sieg, Raimund Meyer
Production 2016: Nora Hauswirth.
Assistance Pocket Guide 2021: Elena D’Amato, Franziska Lentzsch. Many thanks also to Raimund Meyer, Elena Grignoli and Petra Winiger Østrup
Design: Vela Arbutina, Samuel Bänziger
Proofreading: Sarah Quigley
Printing: J. E. Wolfensberger

(c) 2021 Cabaret Voltaire and Zürcher Kunstgesellschaft / Kunsthaus Zürich
ISBN 978-3-906269-32-0

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The publication «Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi» brings together the first translations in English of poems and writing by Emmy Hennings (b. 1885, d. 1948) with the work of Zurich-based artist Sitara Abuzar Ghaznawi (b. 1995). Hennings, co-founder of Cabaret Voltaire, Zurich was a performer, artist, and writer whose work has received little visibility until relatively recently. Ghaznawi created frames and encounters for Hennings's writing through collages, sculptures, and new writing by members of her artistic community. The starting point is the exhibition «Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi», which was shown at the Cabaret Voltaire in 2020 and later in modified form at the Swiss Institute in New York.

«Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi»
eds. Simon Castets, Salome Hohl, Eva Kenny, Laura McLean-Ferris
Published by Cabaret Voltaire and Swiss Institute, in collaboration with Lenz

With texts and contributions by: Sitara Abuzar Ghaznawi, Timur Akhmetov, Simon Castets, Olamiju Fajemisin, Emmy Hennings, Salome Hohl, Shamiran Istifan, Semuel Lala, Nils Amadeus Lange, Laura McLean-Ferris, Furqat Palvan-Zade, Sophia Rohwetter, Ser Serpas, Ian Wooldridge, Michael Zimmermann.
Graphic design: Dan Solbach

128 pages
48 images (b/w)

ISBN 979-12-80579-36-2
20 EUR / CHF

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Mediation

The Dada Library is located on the second floor of the Cabaret Voltaire. The collection of deceased Dada-collector Hans Bolliger and of Dada-specialist and curator Guido Magnaguagno constitute the foundation of the library. The library contains significant Dada-publications and is constantly expanded. Throughout the day, the library can be used as a workspace and is available for meetings, while it turns into a part of the wider bar area in the evening. Another part of the library is the newly created research display, a wooden construction in which valuable books and Dada first editions or facsimiles of letters and photos can be exhibited. In addition to this, important books on current exhibitions as well as mediation material are presented. The room also features «luminous sculptures» by Stefan Burger (more on this below).

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Stefan Burger, «Narcissus, zentrales Höhlengrau, Erbse, Flamingo» (I&II)

Stefan Burger (*1977) exhibits two luminaire objects in the library which will light up the room as well as, hopefully, the visitors’ moods. The sculptures, made from poured glass and aluminum, continue Burger’s work with art as a commodity which he began at the Cabaret Voltaire in 2020. The notions that can be attributed to the sculptures fluctuate between pretty and ugly, pedantic and snotty, decorative and useful, disgusting and erotic. They are hybrid installations or tilting figures which, depending on the view, lean towards different qualities and interpretations and deal with decoration and function. Some form-references can be derived from the work process: when liquid glass is joined together, it always hangs towards the ground. Brezel and Böppel (in the tradition of Bollen and Bölleli) serve as ornamental repetitions, relaxed and low in meaning, yet distantly related to eclectic decorative strategies such as Baroque Rocaille. The supporting structure of the luminaries, a former ladder, originates from the Zurich sewer system and was wrested from one of the descending shafts. Originally intended to serve as a help for entering and exiting the shaft, the shaft step now enjoys its new functions as reading light and as object shaping the ambiance. Working with liquid glass involves colors of intense radiance, which continue to shine indestructibly happily thanks to their ceramic nature. Even the name of the color palette which was used – «Narcissus, zentrales Höhlengrau, Erbse, Flamingo» (I&II) – is intended by the artist to amplify joy; an invitation to cheer up.

You can find the full text about the library and the works of Stefan Burger here.

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The Dadablog was set up during the shutdown due to the pandemic at the beginning of spring 2020, and thus Cabaret Voltaire launched a regular journal, which in the initial phase appeared every Thursday, then once a month. At the moment, new blog posts are uploaded irregularly. The blog is now an integral part of the website. In addition to mediating the historical Dada, which here also has the possibility of making references to the present, we also want to build a platform for different authors and thus allow unknown and established voices to flow into the questioning of our heritage. The authors each write in their own language. The contributions can be sketchy, well-founded, associative or scientific.

www.cabaretvoltaire.ch/blog

–Dada City Tour – in collaboration with the Kunsthaus Zürich

Between 1916 and 1919, the Dadaists in Zurich set impulses that were to have a lasting influence on the arts worldwide. Zurich is not only home to the Cabaret Voltaire, the place where Dada originated; the Kunsthaus Zürich also houses one of the most important Dada collections. This guided tour with Cabaret Voltaire director Salome Hohl and Kunsthaus curator Cathérine Hug connects the two houses and takes you to other Dada venues, showing the milieu and places where Dada took place. The meeting point is in front of the Cabaret Voltaire. The tour ends at the Kunsthaus Zürich: in the Dada Cabinet and in front of the Max Ernst painting in the Kunsthaus Bar. The price includes the guided tour and the Pocket Guide Dada Stadt Zürich, which we publish together with the Kunsthaus. New dates are published in our Agenda or you via info@cabaretvoltaire.ch.

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–Dada in Zurich – tour overview

We offer guided tours of the Museum Cabaret Voltaire. The duration of the tours is from one to one-and-a-half hours; they give an insight into the history of Dada and the Cabaret Voltaire as well as into our current activities. In addition to the Cabaret Voltaire, various other important Dada sites in Zurich are on the program. All tours are also offered in English.

Registration and information: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch
Meeting place: Cabaret Voltaire, entrance Münstergasse
Languages: German/English (French on request)

Prices for groups of school pupils and students
1 h guided tour for CHF 200
1.5 h guided tour for CHF 250

Prices for private groups
1 h guided tour for CHF 250
1.5 h guided tour for CHF 300

Prices for company groups
1 h guided tour for CHF 300
1.5 h guided tour for CHF 350

–Themed tours

We are constantly developing themed tours that reflect Dada in the context of specific debates. For further details, please make contact via email: fuehrungen@cabaretvoltaire.ch

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–Audio Guide

At the entrance of Cabaret Voltaire, you can order an Audio Guide that will accompany you on your exploration of the historic building. The Audio Guide not only takes us back to Zurich around 1916, but also expands and questions the historical view of Dada with contemporary, critical perspectives in relation to discourses on topics such as Dada Queer, Dada Postcolonial, Dada Avantgarde and Dada Propaganda.

Imprint:
Concept/texts: Laura Felicitas Sabel
Supervision/editing: Salome Hohl
Translation: Emilia Meier, Sandra Wörz
Narrator: Alicia Aumüller
Recording and sound design: Ernesto Coba-Antequera

We offer workshops for school classes of different ages:

«New Languages for New Worlds. Sound Poems, Masks and Costumes on the Dada Stage» (for all levels)

The Cabaret Voltaire in the heart of Zurich’s Niederdorf is not only a historically significant site, but also today a vibrant place for cultural creators. In 1916, the world-renowned art and literary movement Dada was founded here. Dadaist performances of language and dance originated in this very space and continue to influence contemporary art to this day.

In the sound poem, the Dadaists discovered a new form of artistic expression. When, in 1916 at the Cabaret Voltaire, meaningless words and sentences were performed in masks and costumes, the audience sometimes reacted with outrage. But it wasn’t nonsense at all – it was an attempt, in the midst of the First World War, to create a new, unifying language. A language that saw a future in community and creativity – and this is no less relevant today.

In the workshop, students become familiar with sound poems and take on the role of Dadaists themselves. They invent new words, experiment with sounds and texts, and design their own costumes and masks – for their performance on the Dada stage.

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«Discovering Sound Worlds – Hearing the World Anew on the Dada Stage» (Kindergarten to 2nd grade)

The Cabaret Voltaire in the heart of Zurich’s Niederdorf is not only a historically significant site, but also today a vibrant place for cultural creators. In 1916, the world-renowned art and literary movement Dada was founded here. Dadaist performances of language and dance originated in this very space and continue to influence contemporary art to this day.

Dada is many things, but above all it is process-oriented, searching, experimenting. The Dadaists wanted to find new forms of expression through their art and to encounter the world with greater openness. In the workshop, we embark on a Dadaist sound journey and discover how music and noises can be experienced beyond right or wrong. We listen to different sounds, create our own, and – in true Dada fashion – build instruments out of everyday objects – for a joint final concert full of surprises.

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In cooperation with Schule+Kultur, Department of Education Canton Zurich

Costs: through Schule + Kultur: 150 CHF (inkl. ZVV). For schools outside the canton of Zurich, please contact workshop@cabaretvoltaire.ch.

Note for public elementary school classes of the city of Zurich: To be financed exclusively via global budget.
incl. ZVV tickets (exception: public elementary school classes of the cities of Zurich and Winterthur on their own city area)

Registration: workshop@cabaretvoltaire.ch

Dossiers on the workshops

Other workshops on the topics of collage and manifestos will be offered under the same conditions. 
 

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Introductory and further documents:

Materials for school pupils aged 16 and over, initially developed in 2016 in cooperation with the Landesmuseum, will continue to be available. By means of four different «Dada event theme paths» as well as practical exercises at various locations in Zurich, pupils can engage with the concerns of the Dadaists and become actors themselves.

Themenpfad «Die dadalogischen Dimensionen» (701,5 KiB)
Themenpfad Readymade – «Ich bin Kunst» (6,7 MiB)
Themenpfad «Sprechakte!» (7,1 MiB)
Themenpfad «Provokation auf der Bühne» (7,2 MiB)
Themenpfad «Politische Propaganda» (6,8 MiB)

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Gastronomy

When the Dadaists discovered the house in 1916, Jan Ephraim ran the beer and wine tavern Holländische Meierei. The Dadaists played in the back hall and ate the products of the dairy. Since the renovation in 2022, the Cabaret Voltaire has both a bar in the entrance area – the so-called Künstler*innenkneipe – and a bar in the Historical Hall. 

You can find the menu here
 

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On the upper floor is the original Cabaret Voltaire. The Dadaists rented the so-called Holländer Stübli in the back area to open their own cabaret. Hugo Ball described the Cabaret Voltaire in his diary as their Candide against time. Cabaret Voltaire was only open for five months. From February 5 to June 23, 1916, events were held every day except Friday. In April 1916, the Dadaists agreed on the name “Dada”.

Today, the column in the front part of the hall is the only thing left of the original construction. On the left side of the room stood—as today—a small wooden stage on which experimental and interdisciplinary performances were shown. Poems were performed simultaneously in different languages, in combination with masks, dance, stage sets and music.

At that time, there were also works of art hanging on the walls, including some by Picasso. A highlight of Cabaret Voltaire was the performance of Hugo Ball on June 23, 1916, when he performed his sound poems in a cubist costume as a magical bishop and experienced his mystical enlightenment.

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The Historical Hall and the Dada Library can be hired for private events or seminars, lectures, readings, etc.
We have a carefully selected range of drinks. We will be happy to put together a suitable aperitif for you from the drinks menu.
We can prepare simple meals for you according to your wishes. We work with selected caterers for flying dinners, aperitif dînatoires and tavolatas.

Historical Hall
Theater seating: up to 80 people
Banquet: up to 60 people
Party: up to 130 people
Seminar seating: 20-30 people

Dada Library
Seminar, banquet: 16 people
Aperitif: 35 people

We look forward to hearing from you using the form below. We will get back to you as soon as possible.

The form was successfully sent. Thank you very much.
Please fill out the form completely before you send it.
Type of event
 
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Cabaret Voltaire


Dada is understood as a mode of questioning that does not have to be goal-oriented, but constantly asks questions in different forms and formats: How do we react to the present? With what means do we reflect on the future? What language do we use? Who participates in society, and under what conditions? What does existence mean? What role do the arts play? The focus is also on community, mutual reinforcement and confrontation, vulnerability and courage. The Cabaret Voltaire was and remains an open place for honest criticism and interdisciplinary exchange. These demands on an institution have the same urgency today as they did in 1916. Historical positions and contemporary strategies that sharpen our political and aesthetic judgment can be discussed against the Dadaist backdrop. The Cabaret Voltaire functions simultaneously as an artists' «local», a competence center and mediation site for Dada, and a platform for contemporary cultural creation and relevant debates.

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The Museum Cabaret Voltaire is the birthplace of the world-famous Dada movement, which originated in Zurich in 1916. The program of Cabaret Voltaire lived and still lives strongly from the special nature of the place: the hall for performances and activities of the most varied kinds, the bar, the accessible spaces out front and below, the entrance area, which formed and forms the gateway to both the city and the wider world.

In 1916, Cabaret Voltaire was a place where the present, then marked by war and exile, awakened the need to radically (negatively) distance oneself from the given circumstances of the time and its ideological constrictions, in order to try out instead new ways of cooperation and criticism, experimental forms of performance and staging, and newly discovered media of reflection and documentation. On the whole, Dada was not an art movement that was primarily concerned with the past and with what was already known in general. Rather, it relied, with an entirely new radicality, on the examination of what was still unknown, of what was happening or could happen in the present to develop ideas for the future.

The «heritage» of Dada therefore includes the question: What will be possible to come back to later? Answers to this question can only ever be formulated in the respective present. This is what is special about Dada, even beyond 1916: Not a style, not a specific political program, and not a fixed content characteristic of Dada, but the insight that every present must find its own ways and means in order to move as freely as possible out of itself: artistically, socially, practically.

The program of Cabaret Voltaire attempts to question these insights of the Dadaists from today's perspective, for our contemporary situation, and to make them fruitful again. The examination of the historical heritage contains a component of the documentation of history; but it cannot be exhausted in this. Because Dada has always been oriented towards the future, it is also important not to conceive of the past of Dada as static. Rather, this past should always be questioned anew in terms of its relevance for the present and the future.

The activities of the Dadaists at that time merged together in seemingly conflicting fields: art and non-art, planning and coincidence, sense and nonsense, assertion and realization, local peculiarities and international networking, intense live moments and—something that is often forgotten—aspirations for recognition and duration. These fields of tension still exist today. They are an indissoluble part of the ongoing history of Dada. The Cabaret Voltaire program is aware of this, locates these tensions in their current form, and works with them. In this way, it subjects them to a permanent «present-day check».

For picture requests, information about the exhibitions and events as well as interview requests please contact Salome Hohl:
salome.hohl@cabaretvoltaire.ch
or +41 43 268 08 44 (office)

If you would like to receive regular press information on our exhibitions and events, we will be happy to include you in our press distribution list. Please send us an e-mail in this regard.

Cabaret Voltaire is supported by the association of the same name, which depends on the support of members, public authorities, foundations, and private individuals.

As a member or a cabaret voltaire friend you support the lively treatment of the Dadaist heritage, the exhibitions and the cross-disciplinary discussions during events like the Soirées. With your contribution you enable the continuance of this world-renowned cultural institution.

Become a member (1 year)
CHF 100
CHF 50 (reduced for students and artists)

Each year you will receive a membership card that allows you free entry to the exhibitions and all other events organised by Cabaret Voltaire. In addition, we grant you 10% on drinks and publications.

Become a friend of Cabaret-Voltaire (1 year)
from CHF 500

Each year you will receive a membership card that allows you free entry to the exhibitions and all other events organised by Cabaret Voltaire. In addition, we grant you 10% on drinks and publications. Furthermore, the director will guide you through the exhibitions and the house on request. You will also always receive special invitations or greetings for Cabaret Voltaire's birthday on February 5.

Please contact us for this at info@cabaretvoltaire.ch. If you would like to support the institution on a long-term and specific basis, please contact the management at: salome.hohl@cabaretvoltaire.ch (the artistic director), esther.widmer@cabaretvoltaire.ch (the managing director)

Bank details
Of course you can also transfer your contribution directly to the following bank account:

Zürcher Kantonalbank, P.O. Box, 8010 Zurich
IBAN: CH32 0070 0110 0007 7322 2
BIC (SWIFT): ZKBKCHZZ80A
Owner: Trägerverein Cabaret Voltaire

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Management

  • Salome Hohl (Director, Curator, Head of Communication and Education)
  • Esther Widmer (Managing Director and Head of Gastronomy)

Program and Communication Staff

  • Monica Unser (Assistant Curator)

Staff Bar and Mediation

  • Elvira Bättig (Bar and mediation, workshops for school classes)
  • Joëlle Bischof (Mediation and coordination)
  • Sebastian Dirlewanger (Bar)
  • Sumanie Gächter (Bar)
  • Stéphanie Kiser (Mediation and bar)
  • Amélie Lambert (Bar)
  • Laura Oswald (Workshops for school classes)
  • Roberto von Escher (Bar)
  • Dominik Wyss (Bar)
  • Freya Wiechert (Bar)
  • Petra Winiger Ostrup (Workshops for school classes)

Graphic Design/Programming

  • Vela Arbutina (Studio Vela Arbutina, Graphic Design)
  • Samuel Bänziger (Bänziger Hug, Graphic Design)
  • Olivier Hug (Bänziger Hug, Programming)

We are looking, as of October 1, 2026, or by agreement, for a person to fill the following positions:

–Team member Bar (60–70%) (DE)

Many thanks for the support!

Cabaret Voltaire receives operating contributions from:
City of Zurich
Canton of Zurich

In 2025 and 2026 Cabaret Voltaire received contributions from:
Jubiläumsstiftung der Mobiliar Genossenschaft
Stanley Thomas Johnson Stiftung
Cassinelli-Vogel-Stiftung
Hans F. Tellenbach Stiftung
Else v. Sick Stiftung
Elisabeth Weber-Stiftung
Stiftung Anne-Marie Schindler 
Georg und Josi Guggenheim-Stiftung
Pro Helvetia

We would also like to thank our private sponsors, in particular «The Home Hotel» in Zurich, with whom we have a partnership in the spirit of Dada and culture in Zurich and who themselves offer a cultural program.

In 2024 Cabaret Voltaire received contributions from:
Amt für Kultur des Kanton Schwyz
Private Kulturstiftung Einsiedeln
Bezirk Einsiedeln
Stiftung Temperatio
Elisabeth Weber Stiftung
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung
Erna und Curt Burgauer Stiftung
Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer Stiftung
Migros Kulturprozent 
We would also like to thank our private sponsors, in particular Carhartt WIP and «The Home Hotel» in Zurich, with whom we have a partnership in the spirit of Dada and culture in Zurich.

In 2023 Cabaret Voltaire received contributions from: 
Ernst Göhner Stiftung
Kanton Zürich
Else v. Sick Stiftung
Stiftung Temperatio
Philaneo
Stiftung Anne-Marie Schindler
Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung
Elisabeth Weber Stiftung
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung
Stiftung Kulturfonds, ProLitteris
Fondation Jan Michalski
Albert Huber-Stiftung
Oertli-Stiftung
Thank you also to the private sponsors.

In 2022 Cabaret Voltaire received generous project contributions from:
Else v. Sick Stiftung 
Canton Zurich
Pro Helvetia
Canton Appenzell Ausserrhoden 
Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer Stiftung
Steinegg Stiftung
Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung
La République et canton de Genève (DCS)
Fonds cantonal d’art contemporain (FCAC)
Thank you also to the private sponsors.

In 2020 and 2021 Cabaret Voltaire received generous project contributions from:
Die Mobiliar
Canton Zurich
Ernst Göhner Stiftung
Nestlé Fondation pour l’Art
Avina Stiftung
Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung
Ars Rhenia
Elisabeth Weber Stiftung
Temperatio

Previous operating contributions:
Bank Julius Bär (2008–2011)
Andy Rihs (2008–2011)
Swatch (2004–2008)

Previous project contributions:
Dr. Adolf Streuli Stiftung (2013, 2017)
artEDUStiftung (2017)
Fachstelle Kultur Kanton Zürich (2017)
Avina Stiftung (2016)
Dr. Georg und Josi Guggenheim Stiftung (2014–2017)
UBS Kulturstiftung (2017)
Agape Stiftung (2015–2017)
Else v. Sick Stiftung (2016–2017)
Zürcher Kantonalbank (2013, 2016)
Ernst Göhner Stiftung (2013, 2016)
Maya Behn-Eschenburg Stiftung (2015–2016)
Pro Helvetia (2016)
Lixmar-Stiftung (2016)
Ars Rhenia Stiftung (2016)
Ernst und Olga Gubler-Hablützel Stiftung (2016)
Walter Haefner Stiftung (2016)
Cassinelli–Vogel Stiftung (2016)
Stiftung Temperatio (2016)
Kunstsammlung Albert und Melanie Rüegg (2008–2016)
Volkart Stiftung (2008–2014)
Swiss Re (2013)
Migros-Kulturprozent (2013)
Baugarten Stiftung (2013)
Adolf und Mary Mil-Stiftung (2013)
Parrotia-Stiftung (2013)
Georges und Jenny Bloch-Stiftung (2013)
Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung (2013)

Cabaret Voltaire 1916–2004
After Cabaret Voltaire was opened by the Dadaists in 1916 and then closed a few months later, it was used for a long time for various purposes. In 2002 it was occupied by a group of political and artistic persuasion, thus preventing the former Cabaret Voltaire from becoming a pharmacy, as the story goes. This residency brought the significance of Dada and Cabaret Voltaire back into the consciousness of Zurich society. With the support of the «Committee for a Dada House» and some politicians, Cabaret Voltaire was «reopened» in 2004 under the umbrella of a supporting association, under the direction of Philipp Meier and with Adrian Notz as artistic assistant. In 2006 Adrian Notz became co-director and in 2012 sole director of Cabaret Voltaire.

Archive Cabaret Voltaire 2004–2019
With the «Archive Cabaret Voltaire 2004–2019», we offer you not only an insight into the changes and visions of the last 15 years, but also into the way obsessions, as well as the historical cultural heritage, are handled. In the period 2004–2019, more than 64 exhibitions and countless events and actions have been realized in which Dada, in its various forms and contents, has been questioned and updated. In the 15 years of its existence, Cabaret Voltaire has had to fight for its acceptance and existence again and again, and has now become an important place of philosophical and artistic examination of Dada and a place of art!

Online –Visitors have the possibility to get an insight into the history of Cabaret Voltaire via «kleio—the living catalog». We understand the archive as a mobile archive, since it is not only constantly developing and expanding, but also, especially because of its reception and accessibility, it can always be reinterpreted and interpreted in new ways. In the archive you will find all projects, publications, press articles and various photographic, video and sound material. Through the functions that «kleio» enables us to offer, you can access other projects, people, and institutions by means of links.

Analogue – Cabaret Voltaire is accessible to visitors in its analogue form in the Zurich City Archive, where a large number of documents, AV media, and publications, as well as various object-related exhibition material from the past 15 years, are stored. While in the online archive you can get an overview of the entire 15 years, the analogue archive offers you the opportunity to delve deeper and to take a closer look at history and all its facets.

The online archive catalogue of the city of Zurich: https://amsquery.stadt-zuerich... .

The online archive of Cabaret Voltaire on kleio: https://cabaretvoltaire.kleio....

Archive
Cabaret Voltaire (2004–2019)

Archivbestand

Imprint, 2019
Concept/realization: Laura Sabel, Adrian Notz
Employees: Petra Winiger Østrup, Tilde von Overbeck, Marlies Jost, Sonja Jost, Jessica Palmer, Clara Atkinson, Kirsty Clark, Michelle Chin, Poppy Eastwood, Oliver Bass

With many thanks to Anina Schenker (kleio) and Max Schultheiss (City Archive Zurich) for their great support and wonderful cooperation.


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