Das Monatsprogramm als Design-/Kunstplattform und visuelle Fortsetzungsgeschichte.
Ein wichtiger Ansatz, um das institutionelle der (vermeintlichen) DaDa-Gedenkstätte cabaret voltaire aufzubrechen, ist die künstlerische, aktionistische und interventionistische Durchdringung des profanen Alltags. Der einfachste künstlerische Datenträger für die Eroberung des Profanen ist der Programm-Flyer des Hauses.
Konzept: Die Frontseite des Programm-Flyers (zw. A4 und A3; gefaltet; zweimonatlich) wird jedes Mal durch einen neuen Grafiker, eine Künstlerin, einen Fotografen, etc. gestaltet. Die Vorgaben beschränken sich auf Format, Papierqualität und auf Zweifarbigkeit. Die wichtigste Aufgabe für die neue Gestalterin ist jedoch, dass irgendetwas vom vorhergehenden Gestalter übernommen werden muss. Dies kann ein Sujet sein, eine Farbe, ein Wort oder eine grafische Grundstruktur. Dadurch entsteht eine vereinfacht abstrahierte Fortsetzungsgeschichte.
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