Performance 4 Evenings

Mit Ruth Beale (UK), Christian Falsnaes (DK) und Kristoffer Akselbo (DK)
Kuratiert von SørenBerner (DK)

Every place has a history.
Ignore it, is but one approach.
Deal with it, yet another.
Performance 4 Evenings is an open format that creates new works.
They might ignore the past, deal with the future, or be politically loaded, but they will be new and neither obey the rules imposed on them nor be restricted by any means of censorship.

4 this short series autumn program Adrian Notz, Director of Cabaret Voltaire has invited artist Søren Berner to curate and select 4 artists. Søren Berner has invited each artist to deal with the format of a performance evening hence Performance 4 Evenings and hereby incorporate the curator and when possible both of the rooms available at Cabaret Voltaire.
The format is open, the rules are few.
It's all about creating something new.

Dogme 17
The curator must be integrated
Everybody invited is encouraged to use both rooms during Performance 4 Evenings.
Performance 4 Evenings is an opportunity to expand our minds and collective responsibility.
Performance 4 Evenings is more than just a public event.
Excellence: Expect the best from yourself, remove obstacles, inspire and support others, embrace diversity, celebrate success.

«Money, everyone and Me!», Premiere

Performance von Søren Berner (DK)

02.09.2017, 20:30

Mit «Money, everyone and Me!» entwirft Søren Berner eine komplett neue Performance mit einem unterlegten Sound-Design, dass in Kollaboration mit Tom Huber und Florian Schupisser entstehen wird. In der weitestgehend klassischen Form einer Lecture Performance, die mit ein bisschen Irrsinn gewürzt ist, werden grundlegende Konzepte von Ökonomie, Kulturaustausch und der Suche nach innerer Zufriedenheit offengelegt. 

Wie kreiert Geld einen Wert? Wer profitiert von kulturellem Austausch und schafft es zur gleichen Zeit einen glücklich zu machen? Was ist innere Zufriedenheit und wie kann sie genutzt werden?
Diese sind einige der Themen, die an jenem Abend verhandelt werden. Also seien Sie vorbereitet neue Formen von Handlungsfähigkeiten, ephemere Kommunikation und ein episches Universum von Klängen zu akzeptieren.
«Dogme 17: The curator must be integrated»

«Who Owns it? Can I Hold it?», Premiere

Performance von Ruth Beale (UK), mit Søren Berner (DK)

19.09.2017, 20:00

In dem Nachdenken über Eigentum und Besitz, die Bedeutung von öffentlichem Eigentum, und über das Konzept des Gemeinsamen, werden in der Arbeit «Wer besitzt es? Can I hold it?» Text, Audio und spontane Bewegungen miteinander kombiniert. Durch die Benutzung von Handgeräten, die aus einem einzigen Klumpen Porzellan herausgeschlagen werden, nimmt die Performance die Bewegungen des Publikums, als ein Mittel der kollektiven Heilung und Mediation, auf.

Kommend aus Mid-Brextit Britian, wo die Bevölkerung verschiedene Ansichten über grössere und kleinere politische Fragen hat, betrachtet Ruth Beale die entsprechenden Beziehungen zwischen Kultur, Regierung, Diskurs und Repräsentation. Eine Form der gesellschaftlichen Befragung, beinhaltet ihre Praxis Performance, Schreiben, Sammeln, Zeichnen und sozial-engagierte Prozesse.

«No Title No Work», premiere

Performance von Christian Falsnaes (DK), mit Søren Berner (DK)

03.10.2017, 20:00

Was passiert, wenn Menschen Kontrolle abgeben müssen und sich stattdessen einfach Instruktionen und Regeln beugen? Christian Falsnaes behandelt ein höchst aktuelles Thema, da er die Mechanismen autoritärer Strukturen, welche die gesellschaftlichen Strukturen organisieren, die wir aber oft nicht erkennen, sichtbar machen möchte. Seine Arbeiten basieren auf der Interaktion zwischen Publikum und Künstler, wobei er sich mit Ritualen, sozialen Dynamiken und Gruppenverhalten in stark kodifizierten sozialen Bereichen, wie beispielsweise in der Kunstwelt, auseinandersetzt. In seinen Arbeiten gibt Falsnaes Instruktionen, um die Bedeutung des individuellen Willens zu betonen und verdreht die Reaktionen des Publikums zum Material und für die Selbstreflexion des Publikums. Zusammen mit dem Publikum spiegelt er gesellschaftliche Situationen wieder, und ermöglicht grundlegenden gesellschaftlichen Strukturen sichtbar zu werden.

Für das Cabaret Voltaire entwirft er in Kollaboration mit Kurator Søren Berner einen Abend, an dem nichts gefilmt und nichts produziert wird sowie keine Resultate zu erwarten sind. «No Title No Work». Stattdessen wird der Fokus auf der individuellen und kollektiven Erfahrung liegen. Der Abend wird sich durch Experimentieren entwickelt und Diskussion involviert alle Besucher/innen. Lassen Sie ihre Hemmungen und Telefone an der Tür zurück.
Was im Cabaret Voltaire passiert, bleibt im Cabaret Voltaire!

Untitled, Premiere

Performance von Kristoffer Akselbo (DK), mit Søren Berner (DK)

31.10.2017, 20:00

«In meiner künstlerischen Arbeit hege ich ein spezielles Interesse für Hyperrealismus und alltägliche Objekte, performative Mechanismen und die Interaktion mit dem Publikum. Die Arbeit findet ihren Ausdruck in ästhetischen Treffen und zeitbasierten Erfahrungen. Inhaltlich geht es in meiner Produktion um die Verhandlung und den Austausch von Sichtweisen und der Arbeit selbst und wie sie in gegebenen Kontexten reagieren. Meine Arbeit stellt Fragen darüber wer wir sind, wo wir sind und wer Information um uns herum ordnet.» Die Arbeit mit zeitbasierten Medien hat sich auf die Position der Betrachter/innen sowie auf den Raum dessen Teil die Arbeit ist, fokussiert – egal ob es die Kunstwelt oder das Internet ist.
Der Weg die Nutzer/innen in Kristoffer Akselbo’s Web-Projekten zu beeinflussen, inspirierte Skript-basierte Performance-Arbeiten. Der Performer kann innerhalb eines Ausstellungsraums auf das Verhalten der Zuschauer/innen regieren. Das Drehbuch der Arbeit ist offen und verändert sich mit ihrer Umgebung und innerhalb der Situation. Die Konstruktion dieser Situation, das zeitweilige Entwickeln, kreieren den Ort und die Erzählung. Die Form der anpassungsfähigen Interaktion kann bedrohlich auf das Publikum wirken, doch gleichermassen wird in dem Zusammentreffen von Arbeit, Publikum und Ort eine Spannung erzeugt.

Letzte Performance 4 Evenings

28.11.2017, 20:0

Der/die Künstler/in für die letzte Performance 4 Evenings kuratiert von Søren Berner (DK) wird hier, mit dem Newsletter und mit Social Media angekündigt.