Mai
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01.06.2017 (21:00 - 23:00)

Endlich Feyerabend!

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Soll die Wissenschaft fortschreiten --- oder laeuft sie dann von unseren wirklichen Problemen einfach weg?

Wenn Sie bereit sind für die schärfste Prise Rationalismuskritik, die je an der ETH unterrichtet wurde, den allerersten grünen Franzosen kennenlernen möchten, falls Ihnen sowohl Schumann als auch Jazz behagen und Sie auch treffende Zeichnungen mögen: Kommen Sie am 1. Juni zu uns in Cabaret Voltaire!

Anlassbeginn: 21:00
Eintritt frei/Kollekte

03.06.2017 (19:00 - 20:30)

Invented Skins: Nuno Ramos' »Monolog für einen toten Hund« und »Soap Opera«

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Nuno Ramos' spektakuläre Aufführung Soap Opera dreht sich um Fragen des Animalischen. Eingeleitet vom Monolog für einen toten Hund (Monologo para um cachorro morto ) verwendet Ramos sowohl literarisches Erzählen als auch Operngesang, um das tragische Schicksal ausgesetzter Hunde in den Strassen von São Paulo anhand einer bekannten Seifenoper zu beleuchten. Beide Werke kreisen um die Metamorphose von Hunden im alltäglichen Leben.

Nuno Ramos (*1960) hat Philosophie an der Universidade de São Paulo studiert und ist als Maler, Zeichner, Bildhauer, Schriftsteller, Filmemacher, Bühnenbildner und Musiktexteschreiber tätig. Als Vertreter Brasiliens hat er 1995 an der Biennale di Venezia sowie an den Biennalen in São Paulo (1985, 1989, 1994 und 2010) teilgenommen und erhielt 2006 für sein Gesamtwerk von der amerikanischen Barnett and Annalee Newman-Stiftung den Grant Award. Ebenso veröffentlichte er als Schriftsteller u.a. Ó (2008), für das er den Preis Portugal Telecom de Literatura erhielt.

Der Abend mit Nuno Ramos bildet den Abschluss der LZZ-Tagung »Environmental Aesthetics after Landscape«.

12.06.2017 (20:00 - 21:00)

Buchvernissage: Das Höhlenvolk

Lebensbilder aus der estnischen Gesellschaftschronik
Autor: Mihkel Mutt
Übersetzung: Cornelius Hasselblatt

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Das bunkerartige Café in Tallinn, bekannt als „Die Höhle“, ist das Epizentrum der estnischen Boheme während der Sowjet-Ära. Dort, unter der Erde, entfliehen die Stammgäste – das „Höhlenvolk“ – der tristen Realität mit Wodka und großen Diskussionen. Der Roman folgt dem Leben der Künstler, Musiker, Schriftsteller und Philosophen. Die nationale Unabhängigkeit stört das Gleichgewicht des Lebensstils dieser Außenseiter. Aus der Perspektive eines Klatschkolumnisten wird erzählt, wie sich jeder Einzelne auf die neu gewonnene Freiheit einstellen muss und welche persönlichen Dramen der politische Wandel mit sich zieht.
http://www.estlit.ee/elis/?cmd=writer&id=20316&txt=17272
 

Zum Autor:

Mihkel Mutt wurde 1953 in Tartu, Estland, als Sohn des bekannten Übersetzers und Anglisten Oleg Mutt geboren. Er studierte estnische Philologie und begann seine Laufbahn als Kritiker und Redaktor. Unter anderem war er Chefredaktor der Kulturzeitung Sirp und bis vor Kurzem von Looming, der wichtigsten Literaturzeitschrift Estlands. Mutt machte sich als Essayist, politischer Kommentator, Literatur- und Theaterkritiker und Übersetzer einen Namen. Seit den 70er-Jahren hat er verschiedene Novellen, Essays, satirische Romane und ein Kinderbuch veröffentlicht. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mihkel_Mutt

06.09.2017 (20:00 - 21:30)

Transitraum Else - Aufzug zu den Sternen

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Vor 100 und einem Jahr, bei der Gründungsversammlung der Dadaisten erklang ihre dichterische Stimme im Cabaret Voltaire zum ersten Mal. Nun kehrt Else Lasker-Schüler zurück! Tauchen Sie mit der Schauspielerin Claudia Gahrke ein in den literarischen Kosmos dieser wunderbaren Dichterin, die Satan in den Himmel einsperrte, Gott in die rauchende Hölle und einige der schönsten Gedichte der Weltliteratur schrieb.Verwoben in ein poetisch-polyphones  Klangkonzert sind auch die Stimmen von: Günter Lamprecht, Tomi Ungerer, Elfriede Jelinek, John Nettles, Sigalit Landau, u.v.a.


Die Schauspielerin Isabelle Paris liest aus der lyrischen Novelle „Arthur Aronymus und seine Väter“. Der Lektor Martin Dreyfus spricht über „Else Lasker-Schüler im Transitraum Zürich und Tessin“.
Einführung: Andreas Schäfer. 


Eintritt frei.

Reservationen werden keine entgegengenommen.


Gefördert vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland