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1916 ff (historisch)
1919ff (gestern)
2002 (jetzt)

Hugo Ball und Emmy Hennings, Hans Arp, Tristan Tzara und Marcel Janco starteten am 5. Februar in der «Künstlerkneipe Voltaire» ihren Cabaret-Betrieb. «Willkommen sollen alle sein!» Innert Kürze entwickelte sich auf der Kleinbühne das dadaistische Hokuspokus. Unter dem neuen Namen «Cabaret Voltaire» wurde das Lokal zum «Tummelplatz verrückter Emotionen.». In der gleichnamigen Anthologie tauchte Ende Mai 1916 erstmals die Vokabel «Dada» auf als Name für die projektierte internationale Zeitschrift: «DADA. («Dada») Dada Dada Dada Dada».
Nach der Schliessung des «Cabaret Voltaire» im Sommer 1916 nahm der Dada-Geist in Lyrikbändchen der «Collection Dada», in der Zeitschrift «Dada», in der «Galerie Dada» an der Bahnhofstrasse sowie an Soirées und durch provokative Bluffmeldungen in der Presse Form an. Der schriftliche Abgesang erfolgte im November 1919 in «Der Zeltweg». Bereits hatte sich das «Mouvement Dada» auf andere Städte ausgebreitet. In Berlin, Köln, New York, Paris, in Holland, Belgien, Russland, Japan waren weitere Dada-Zentralen und -Filialen entstanden oder am Entstehen, ganz im Sinne des dadaistischen Bonmots «Dada ruht nie. Dada vermehrt sich.»


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